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AMD-Aktie: Totgesagte leben länger

Ein wahres Trauerspiel war die Aktie des Chip-Herstellers AMD in den vergangenen Jahren: Rückläufige Umsätze, horrende Verluste und heftiger Wettbewerb brachten die Papiere zum Einsturz.

Von dem Hoch zur Jahrtausendwende bei 47 Dollar war die Aktie Lichtjahre entfernt.

Im Tief lagen die Anteilsscheine im Herbst vergangenen Jahres sogar nur noch bei 1,65 Dollar. Nur noch Übernahme-Spekulationen hielten das Papier am Leben.

Doch dann folgte die Trendwende: Bessere Quartalszahlen und ein positiver Ausblick erwischten die Bären auf dem falschen Fuß.

Der Kurs schoss regelrecht in die Höhe und verdreifachte sich. Nach einer Konsolidierung hat die Aufwärts-Bewegung jetzt eine neue Dynamik erhalten.

Warum und ob die Bewegung fundamental begründet ist, erfahren Sie hier.

Flaute am PC-Markt löste tiefe Krise aus

Bevor wir auf die jüngste Erholungs-Bewegung eingehen, möchte ich noch die Gründe für den Abstieg der ehemaligen Technologie-Ikone eingehen.


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Denn die Ursachen des Einbruchs sind so einleuchtend wie bedeutsam.

AMD ist mit seinen Halbleitern für die Computer-Industrie nämlich deutlich stärker als der große Konkurrent Intel von der Flaute im PC-Markt getroffen worden.

Desaströse Geschäfts-Entwicklung in den vergangenen Jahren

Die Marktschwäche spiegelt sich eklatant in den Zahlen des Konzerns wider. So stützten die Erlöse von 6,56 Mrd. Dollar in 2011 um 40% bis 2015 auf nunmehr 3,99 Mrd. Dollar in die Tiefe.

AMD musste 4 Verlustjahre in Folge ausweisen. Insgesamt summierten sich die Verluste seit 2012 auf beachtliche 2,32 Mrd. Dollar. Alleine in 2015 verbrannte AMD 660 Mio. Dollar.

Chip-Hersteller reagiert mit massivem Job-Abbau

Nach der kritischen Entwicklung zog die Konzern-Führung die Notbremse: Der Halbleiter-Konzern reagiert auf die zunehmenden Veränderungen auf dem Markt mit einem massiven Stellen-Abbau.

Rund 12.000 Jobs weltweit sollen gestrichen werden; auch an der Spitze hat das Stühlerücken begonnen.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber Sprung in die Gewinnzone macht Hoffnung

Sie fragen sich vielleicht, wieso die Aktie nach der kritischen Entwicklung zuletzt so durch die Decke ging.

Ganz einfach: Die Erwartungen der Anleger waren so tief gesunken, dass der Konzern irgendwann positiv überraschen musste. Das gelang AMD mit dem letzten Quartal auf beeindruckende Weise.

Der Chip-Entwickler AMD hat im 2. Quartal 2016 bessere Geschäftszahlen vorgelegt als erwartet:

Verglichen mit dem Vorjahr stieg der Umsatz von 942 Mio. auf 1,02 Mrd. Dollar bei einem Gewinn von 69 statt einem Verlust von 181 Mio. Dollar.

Hauptgründe dafür sind das neue Joint Venture für Server-Chips in China, das AMD 150 Mio. Dollar einbringt, sowie bessere Verkäufe bei Spielekonsolen- und Notebook-Chips.

Alibaba-Deal lässt Aktie anspringen

Nach dem rasanten Kurssprung der vergangenen Wochen haben die Anleger neue Hoffnung erhalten. Denn gerade wurde eine Kooperation mit dem Internetriesen Alibaba verkündet.

Der chinesische Technologie-Konzern, über dessen Cloud 35% aller Webseiten in China laufen, setzt künftig in seinen Daten-Centern auf die Graphik-Chips von AMD.

Analysten zeigen sich noch skeptisch

Unterdessen zeigen sich die Analysten noch verhalten. Im Schnitt sehen die 26 Experten, die sich mit der Aktie befassen, in AMD nur eine Halteposition.

Für nächstes Jahr erwarten die Analysten immer noch einen kleinen Verlust. Entsprechend liegt das durchschnittliche Kursziel mit 6,11 Dollar deutlich unter dem aktuellen Kursniveau von 6,74 Dollar.

18. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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