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America first: Trumps Pläne als US-Präsident

Letzte Woche wurde die US-Wahl entschieden. Der Republikaner Donald Trump siegte fast erdrutschartig gegen seine Konkurrentin, die Demokratin Hillary Clinton.

Der Aufschrei in der Welt war groß, denn Trump gilt als Populist und als unberechenbar. Seine Pläne sind für viele uneinsehbar.

Deshalb haben wir für Sie seine „America first“-Agenda recherchiert.

Wie Sie inzwischen wissen, will Trump als erstes den Washingtoner Politiksumpf trockenlegen. Damit hat er der Elite den Kampf angesagt  – aber nicht nur das.

Die US-Notenbank soll wieder unabhängig werden

Donald Trump kündigte im Wahlkampf noch mehr an: Er will der amerikanischen Zentralbank einen Kassensturz verordnen.

Außerdem wandte er sich vehement gegen die Niedrigzins-Politik der Federal Reserve.

Der Fed-Chefin Jane Yellen warf vor, unter der sprichwörtlichen Fuchtel Barack Obamas zu stehen und den Leitzins künstlich niedrig zu halten.


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Natürlich zweifelt Trump damit die Unabhängigkeit der Fed an. Meiner Meinung nach hat er im Kern mit seiner Kritik jedoch recht.

Die Vereinigten Staaten sollen einkommensgerechter werden

Donald Trump will das Land in Bezug auf die extreme Einkommens-Ungleichheit gerechter machen. „Bessere Jobs und höhere Löhne“ ist sein Credo.

Dabei setzt er auch auf umfangreiche Steuer-Senkungen für Familien und Normal-Verdiener.

So kündigte er die größte Steuer-Revolution seit der Reform seines Vorgängers Ronald Reagan in den 1980er-Jahren an.

Bestimmt wollen Sie jetzt wissen, was er damit meint.

Steuer-Entlastungen für Bürger

Arbeiter und Angestellte etc., die weniger als 25.000 Dollar im Jahr verdienen, sollen aufgrund eines Freibetrages keine Einkommensteuer mehr bezahlen.

Der Höchstsatz von momentanen 39,6% soll auf 33% beschnitten werden.

Auf die Erbschaftsteuer soll künftig ganz verzichtet werden. Außerdem will der Republikaner, dass Eltern die Kinder-Betreuung in größerem Umfang steuerlich absetzen können.

Steuer-Entlastungen für Unternehmen

Aber auch die Unternehmen sollen steuerliche Anreize erhalten. So soll die steuerliche Belastung von momentan 35% auf 15% zurückgeschraubt werden.

In der Tat würde das die US-Firmen im internationalen Wettbewerb enorm stärken.

Aber das ist noch nicht alles von Trumps „America first“-Plänen: Er will Unternehmen, die profitabel arbeiten, aus dem Ausland zurück in die USA holen.

Wer dies mitmacht, soll zusätzliche Steuer-Ermäßigungen erhalten.

Schaffung neuer Arbeitsplätze

Trump will neue Arbeitsplätze schaffen, versprach „der größte jobproduzierende Präsident der USA zu werden, den Gott jemals geschaffen hat“.

Dazu gehört auch, dass die Zölle auf im Ausland hergestellte Produkte angehoben werden. Damit soll die US-Wirtschaft wiederum stärker gegen diese Konkurrenz geschützt werden.

Ländern wie China, Mexiko, Japan, Vietnam und Indien warf er vor, die Amerikaner sprichwörtlich auszubeuten; sie würden ihre Währungen zum Schaden von US-Exporten abwerten und manipulieren.

14. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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