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An chinesischen Börsen kracht es derzeit

Die Unsicherheit an den europäischen Aktienmärkten bleibt hoch und das Thema Griechenland belastet nach wie vor. Ich bin jedoch der Meinung, dass augenblicklich zu viel Emotionalität und zu wenig Rationalität herrschen.

Wie ich zu dieser Einschätzung komme? Jede noch so kleine und oftmals auch unbedeutende Nachricht im Zusammenhang mit dem Schuldendrama rund um Griechenland löst sofort eine Kursreaktion in die eine oder andere Richtung aus. Dabei ist nach meiner Einschätzung der Blick auf die Realwirtschaft – aber auch auf die sonstige Faktenlage – viel zu sehr verzerrt.

Und jetzt tut sich plötzlich auch noch ein weiteres Thema auf, welches den Anlegern hierzulande Sorge bereitet: die Talfahrt auf dem chinesischen Aktienmarkt.


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China nimmt Griechenland etwas von der medialen Dominanz

„Die mediale Dominanz der griechischen Schuldenkrise verdeckt eine viel größere Bedrohung für Weltkonjunktur und Weltfinanzmärkte: die chinesische Anlageblase“, sagte Börsenexperte Robert Halver von der Baader Bank. Dies ändert sich jedoch allmählich. Denn: Das Thema China holt im Vergleich zum Thema Griechenland in Sachen medialer Präsenz etwas auf.

Übrigens haben beide Themen eine Gemeinsamkeit: Die Auswirkung auf die Realwirtschaft ist mehr als überschaubar – dies gilt auch im Hinblick auf die aktuellen Turbulenzen auf dem chinesischen Aktienmarkt. Probleme können hier aber entstehen, wenn die ansonsten recht konsumfreudigen Chinesen ihr Konsumverhalten aus Angst einschränken.

Das könnte auch für die deutsche Automobilindustrie negative Folgen haben. Und so gaben dann zuletzt auch gleich alle Aktien der großen deutschen Automobilhersteller (VW, Daimler und BMW) nach. Auch die Zulieferer gerieten etwas unter Druck. Ich persönlich halte diese Ängste und die daraus resultierenden Kursentwicklungen für übertrieben. Blicken wir jetzt aber noch einmal etwas detaillierter auf den chinesischen Aktienmarkt.

Einige Analysten sprechen von Panik

Die Tatsache, dass der chinesische Aktienmarkt zuletzt so unter druck geraten ist sorgte schließlich dafür, dass auch an anderen asiatischen Börsen Verkaufsdruck entstand. So zum Beispiel in Japan oder in Hongkong, wo der Nikkei und der Hang Seng darunter litten.

Du Changchun, Analyst vom Vermögensberater Northeast Securities, kommentierte dies wie folgt: „Ich habe noch nie einen derartigen Kurssturz erlebt. Ich glaube, niemand hat das.“ Ein Hedgefondsmanager sprach gar von Panikverkäufen. Das Problem sei, dass alle Marktteilnehmer in dieselbe Richtung drängen (raus aus Aktien) und zu emotional reagieren.

Aktuell gute Einstiegsgelegenheit in Europa

Kommen wir jetzt noch einmal zurück zum europäischen Aktienmarkt. Ich sehe aktuell trotz Griechenland und der jetzt aufkommenden Sorgen um China eine gute Einstiegsgelegenheit – insbesondere für deutsche Aktien.

Denn: Aus meiner Sicht sind die aktuell bestehenden Risiken weitestgehend eingepreist und wenn das griechische Schuldendrama ein (zumindest zwischenzeitliches) Ende gefunden hat und sich herausstellt, dass die Turbulenzen in China kaum einen Einfluss auf die Realwirtschaft haben, wird der DAX schnell wieder in Richtung des 12.000 Punkte klettern.

8. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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