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Analysten warnen vor Amictus Anleihe mit 7,5% Zinsen – wir nicht

Die nächste Mittelstandsanleihe ist an der Börse: Amictus/Eyemaxx ist ein österreichisches Immobilienunternehmen, das sich bis zu 25 Millionen Euro über eine neue Mittelstandsanleihe holt. Falls Sie investieren oder investiert haben, können Sie die Anleihe ab heute jederzeit an der Börse in Frankfurt wieder verkaufen.

Der Handel mit Mittelstandsanleihen ist auch an der Börse in Frankfurt inzwischen liquider, transparenter und besser als früher. So bieten auch die Börsen in Düsseldorf oder Stuttgart neue Regeln für Sie als Investor, die das Segment dieser Anleihen attraktiver werden lassen.

Pünktlich zum Start der neuen Anleihe mehren sich wieder Warnungen. Analysten warnen Sie davor, die Anleihe zu kaufen. Wir meinen in diesem Fall mit Blick auf unsere Nebenwerte-Analysten: die Warnung geht zu weit.

Amictus entwickelt Immobilienprojekte

Amictus/Eyemaxx, so der korrekte Name, der die Unternehmensgeschichte widerspiegelt, entwickelt über Beteiligungsgesellschaften Immobilienprojekte. Das heißt, dieses Unternehmen plant, baut, betreibt und vertreibt Immobilien vor allem in den Segmenten „Fachmarktzentren“ sowie „Budgethotels“ für mittelgroße Städte.


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Dafür braucht Eyemaxx, so der künftige Name, Geld, um neue Projekte vorzufinanzieren. Ohne neues Geld wird das Wachstum deutlich langsamer ausfallen als nötig. Die Hälfte des frischen Kapitals verwendet Eyemaxx, um Kredite auf bestehende Immobilienprojekte abzulösen. Fast die gesamte andere Hälfte für neue Projekte.

Dies ist der Hintergrund der Anleihe. Kritikpunkt von Analysten ist das schwache Rating, wie bei den meisten Mittelstandsanleihen. Creditreform vergibt ein „BBB+“, das im Markt der Mittelstandsanleihen selbst noch gut ist. Aber: nicht hoch genug für institutionelle Investoren. Zudem ist Creditreform eine der schwächeren Agenturen.

Rating-Agenturen in der Kritik

Die großen US-Ratingagenturen wie Moody’s bewerten die Mittelstandsanleihen nicht. Das Volumen des Geschäfts ist zu gering. Daher greifen die Unternehmen gerade in dem Segment „Anleihen“ auf Creditreform zurück. Wir halten zusammen mit unseren Nebenwerte-Analysten von „GBC Research“ das „BBB+“ für ausreichend im positiven Sinn.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Sicherheit der Anleihe. So hinterlegt Vorstands-Vorsitzender Dr. Michael Müller 800.000 Euro Mieteinnahmen pro Jahr als Sicherheit. Alleine die Zinsen für die erste Auszahlung summieren sich jedoch auf 1 Million Euro. Im Kurzcheck halten wir die Anleihe trotzdem für attraktiver als viele andere Mittelstandsanleihen.

  • Die Zinsen sind daher nicht vollständig „besichert“. Allerdings: besser als bei anderen Unternehmen.
  • Dank „Grundpfandrechten“ an Immobilien ist die Anleihe zusätzlich besichert: dies ist besser als bei sonstigen Anleihen.
  • Bei einer Note von „BBB+“ ist der Zins von 7,5% höher als am Markt üblich.

GeVestor meint: Unsere Nebenwerte-Analysten heben den Daumen. Das Unternehmen gilt als seriös. Wenn Sie in Mittelstandsanleihen investieren wollen, zählt diese Anleihe zu den besten Alternativen. Amictus zahlt Ihnen einen Zins von 7,5%. Die Rendite stellt sich dann über den Börsenkurs ein.

26. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.