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Anleger entspannt – Dax im Seitwärtsmodus

Trotz zahlreicher Nachrichten hat sich der Dax am Mittwoch eine Pause gegönnt. Das Barometer verharrte im Seitwärtsmodus und ging letztlich mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent bei 11.539 Punkten aus dem Handel.

China robuster als gedacht

Und das, obwohl aus aller Welt Meldungen auf die Marktteilnehmer einprasselten. So hat sich Chinas Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit 7,0 Prozent vergleichsweise gut geschlagen. Die Steigerung entsprach der des vorangegangenen Quartals und übertraf die Erwartungen von Ökonomen.

Die Prognosen für das dritte Quartal fallen allerdings gedämpft aus. Nach den heftigen Turbulenzen an den chinesischen Börsen rechnen Beobachter mit einer Flaute, die sich auch auf deutsche Exporteure wie etwa Autobauer niederschlagen könnte.

Folgerichtig gehörten sie zu den schwächsten Werten im Dax. BMW, Volkswagen und Schlusslicht Continental verloren zwischen 1,2 und 1,9 Prozent. Auch Daimler landete im Minus, kam mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent aber relativ glimpflich davon.


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Fed: Zinswende noch 2015

Die Dax-Spitze eroberte Fresenius mit einem Plus von 1,8 Prozent. Auch die Banken konnten zulegen: Die Commerzbank-Aktie rückte um 1,2 Prozent vor, Papiere der Deutschen Bank verteuerten sich um 1 Prozent.

Unterdessen bekräftigte Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank, ihre Pläne für eine schrittweise Zinsanhebung noch im laufenden Jahr. Dabei ließ sie allerdings offen, ob mit der Zinswende schon im Herbst oder erst zum Jahresende gerechnet werden muss. Seit geraumer Zeit hält die Fed den Leitzins auf historisch niedrigem Niveau von 0 bis 0,25 Prozent.

Griechisches Parlament stimmt Reformen zu

In Griechenland stimmte das Parlament in der Nacht dem Reformpaket zu, das als Voraussetzung für die weiteren Zahlungen seitens der europäischen Gläubiger gilt. Oppositionsparteien tragen den Reformkurs mit. Kritik schlägt Ministerpräsident Alexis Tsipras jedoch aus den eigenen Reihen entgegen, es gab bereits erste Rücktritte von Syriza-Politikern.

Doch mit der Zustimmung ist der Weg nun frei für das dritte Hilfspaket, um das so lang und so hart gerungen worden war. Dass zumindest die Anleger in Frankfurt das Geschehen mittlerweile tiefenentspannt beobachten, verdeutlichte der Handelsverlauf am Mittwoch.

16. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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