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Anleihe-Wahnsinn: Magazin-Depot mit Höchst-Rendite-Risiko

Vorsicht, heißt es mit Blick auf das Portfolio, das ein Finanzmagazin jetzt zusammenstellte.

Ein „Anleihemix mit Pfiff“, hieß es. Dabei häuft es beispielhaft schlechte Risiken und viel zu wenig Rendite an.

Genau solche Anleihen sind für Ihre Vorsorge vollkommen ungeeignet. Als Negativ-Beispiel dienen Sie allerdings immerhin einem guten Zweck.

Rating bis in den „B“-Bereich

Schon der erste Blick auf das Depot ist besorgniserregend:

So finden sich dort von 7 Anleihen gleich 4, deren Rating sich im „B“-Bereich befindet. Dies ist bei den besseren Anleihen gerade noch „Investment“-Grade, bei schlechteren Titeln greift kaum noch ein institutioneller Investor zu.


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Das nächste augenfällige Problem: Die Anleihen laufen jeweils mindestens bis zum Jahr 2015. 2 der 7 Werte haben eine Laufzeit bis 2017.

Wenn Sie als Investor die Anleihe nicht verkaufen können, müssen Sie bis zur Rückzahlung warten. Wie sich die Zinsen bis dahin entwickeln, spielt für die Empfehlenden offenbar keine Rolle.

Denn: Steigen die Zinsen stark, ist die Anleihe bis dato jeweils wenig wert.

Einer der beiden empfohlenen „17er“, eine Anleihe von E.on International, bringt eine Rendite von 2,66% – viel zu wenig, wie Sie auf den ersten Blick mit dieser Laufzeit sicher selbst feststellen!

Risiko: „Hybrid“

Auch 2 Hybridanleihen befinden sich im Empfehlungs-Depot. Das sind Anleihen, bei denen der Zins ausfallen kann.

Zudem würden diese Titel bei einer Pleite des emittierenden Unternehmens „nachrangig“ gegenüber anderen Anleihen oder Gläubigern (wie Arbeitnehmer, der Staat) bedient.

Das hat zweierlei Konsequenzen für Ihre Vorsorge: Es wird bei Problemen der betreffenden Unternehmen zu Kursverluste kommen.

Und: Im Fall des Falles erhalten Sie sicher noch weniger, als die Gläubiger von normalen Anleihen.

Hybridanleihen können Sie daher nicht als ernsthafte Alternative aufnehmen. Vor allem: Selbst diese Risikopapiere bringen nur 5,5% Rendite – maximal.

  • Vorsicht vor einem solchen Depot aus Anleihen! Risiko und Rendite müssen zueinander passen. Hier würden wir wegen der langen Laufzeit wenigstens 8% Rendite verlangen. Faktisch sind es im Durchschnitt weniger als 5%.
  • Hybrid-Anleihen dürfen in einem sicherheitsorientierten Depot gar nicht vorkommen. Oder sie müssen mehr Rendite bringen als andere Anleihen. Dies ist hier nicht der Fall.
  • Eine Nebenwert-Anleihe kann attraktiv sein. Hier aber gibt es für eine Nebenwert-Anleihe statt eines normalen Ratings nur das „Creditreform“-Rating. Achtung: Institutionelle Investoren – und damit potenzielle Käufer – schätzen diese Rating-Agentur für Anleihen nicht unbedingt.

Daher die Empfehlung:

Wie bislang, gibt es im Anleihen-Bereich eine lukrative Alternative: den Bertelsmann-Genussschein.

Diesen können Sie an der Börse handeln, er wurde bis dato immer bedient – und er bringt derzeit ungefähr 7,2% Rendite.

15. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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