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Anleihen contra Aktien

Viele Vermögensverwalter und Anlageberater machen einen großen Unterschied zwischen dem traditionellen Anleiheinvestor und dem Aktieninvestor.

Anleiheinvestoren galten lange Zeit und gelten immer noch als sicherheitsbewusste Anleger, für die wiederkehrende Zahlungen sehr wichtig sind.

Nicht umsonst heißen Anleihen ja auch Rentenpapiere. Auch wenn dieser Begriff auf dem ersten Blick langweilig erscheinen mag, so deutet der Begriff Renten auf wiederkehrende Zahlungen hin. Diese Zahlungen sind bei den Anleihen im traditionellen Sinne über den Kupon festgelegt.

Aktieninvestoren müssen eine höhere Risikobereitschaft haben

Aktieninvestoren hingegen, gelten als wesentlich risikobereiter, da einerseits diese wiederkehrenden Zahlungen fehlen und andererseits die Kursschwankungen ein erhöhtes Maß an Unsicherheit mit sich bringen. Auch stehen Aktieninvestoren im Falle von Totalverlusten, also im Falle einer Insolvenz, in der Regel leer da.


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Anleiheinvestoren leihen ihr Geld Staaten, Gemeinden oder Unternehmen und sind damit Fremdkapitalgeber. In Deutschland ist dies ein Vorteil, denn Fremdkapitalgeber genießen einen höheren Schutz, da sie im Gegensatz zu Eigenkapitalgebern kein Unternehmensrisiko eingehen. Im Falle einer Insolvenz werden die Fremdkapitalgeber vorrangig bedient.

Dennoch werden Aktien insbesondere aufgrund der Renditepotenziale von vielen Anlegern bevorzugt. Denn oftmals erscheinen die vermeintlich sicheren Anleihen, wie beispielsweise Staatsanleihen von bonitätsstarken Staaten, nur sehr geringe Renditen aufzuweisen. Insbesondere vor dem Hintergrund eines Inflationsszenarios können solche Staatspapiere sogar negative Renditen aufweisen.

Anleihen schneiden im Vergleich zu Aktien gut ab

Einige Untersuchungen, die einen Renditevergleich zwischen Anleihen und Aktien aufstellen, beweisen jedoch das Gegenteil. So konnten Anleiheinvestoren über lange Zeiträume besser abschneiden als die deutlich risikobereiteren Aktienanleger. Untersuchungen, die beispielsweise Daten ab dem Jahr 1801 bis zum Februar 2009 einbeziehen, haben aufgezeigt, dass die Anleihen von der Rendite her gar nicht einmal so schlecht abschneiden.

Ging man bisher von einem Renditevorteil bei Aktienanlagen von 5,0 % aus, so lieferte die Datenbasis lediglich einen Renditevorteil von 2,5 %. Besonders dramatisch kann es für Aktienanleger im Falle von Marktzusammenbrüchen kommen. So hatte der Aktienmarktcrash aus dem Jahre 1982 dazu geführt, dass die Aktienkurse auf den Niveaus von 1905 gefallen waren. In diesem Beispiel verliefen somit 77 Jahre ohne Vermögenszuwachs.

Die Vergangenheit soll jedoch kein Gradmesser für die künftige Entwicklung sein. Denn je nach Auswahl des Untersuchungszeitpunktes können entweder Aktienanlagen deutlich höhere Erträge oder sogar Investitionen in Anleihen höhere Renditen einbringen. Am Beispiel der letzten vier Jahre lässt sich dies gut darstellen.

So kletterte der Deutsche Rentenindex (REX) zwischen 2007 und dem heutigen Datum um +32,5%. Im gleichen Zeitraum verlor der DAX hingegen rund -10 %. Zwischen 2002 und 2007 hatten die Aktionäre jedoch die Nase deutlich vorne.

Mittelstandsanleihen verbinden die Vorteile beider Anlagegattungen

Mit dem neuen Segment der Mittelstandsanleihen können Anleger die Vorteile beider Gattung verbinden. Denn Mittelständler müssen sich zu teuren Konditionen refinanzieren und damit weisen diese Anleihen auch höhere Erträge auf. Gleichzeitig sind diese Erträge wiederkehrend.

Mehr zum Thema: Börsen ABC: Anleihen und was dahinter steht

17. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.

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