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Anleihen – ETF- und Indexfonds als Alternative? Zins-Rendite-Analyse

Mit Bundesanleihen verdienen Sie aktuell – je nach Laufzeit – meist unter 3%.

Wer ganz sicher gehen möchte und sein Geld in Sparbücher steckt, erhält 2%.

Und weniger… wenn Sie beim „falschen“ Institut sind. Dies macht sich aktuell die Fondsindustrie zunutze und lässt für sich werben.

Immer mehr Beiträge finden sich bei anzeigengetriebenen Magazinen oder im Internet, die ETFs auf Anleihen propagieren. Doch bleibt die Frage, ob die ETFs und Indexfonds sich lohnen.

Rendite bestens – „gestern“

Die Tabellen, die Befürworter dann präsentieren, enthalten notwendigerweise nur Vergangenheitsdaten. So konnten Sie im vergangenen Jahr alleine mit Jumbo Pfandbriefen 5,6% verdienen.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Auch wir haben diese Papiere sowie Fonds darauf bereits geworben. Der Grund war einfach: Pfandbriefe sind sicher, da sie mit Grundbucheintragungen abgesichert sind. Zudem gab es kaum Alternativen am Markt und Zinspapiere wie Pfandbriefe gerieten daher nicht unter Kursdruck.

Jetzt ist die Situation anders. Die Zinsen an den Finanzmärkten können jederzeit stark steigen, da die Zentralbanken die Geldschleuse geöffnet haben. Die neu zur Verfügung gestellten Kredite an Geschäftsbanken in Höhe von mehr als 0,5 Billionen Euro fußen auf neu „gedrucktem“ Geld.

Zentralbank drückt Zins

Daher kämpfen die Zentralbanken nicht nur gegen die Finanzmarktkrise, gegen die Konjunkturschwäche im Euroraum und gegen Staatspleiten, sondern auch gegen die Zinsentwicklung.

Aus Sicht der Notenbank(en) wäre es dramatisch, wenn die Zinsen stark ansteigen würden. Dann fiele es den Pleitestaaten noch schwerer, neues Geld auszuleihen. Die Schlinge, die sich jetzt bereits kaum leugnen lässt, würde sich schnell noch enger schließen.

Am langen Ende steigen die Zinsen allerdings bereits teilweise – das heißt für lange Laufzeiten. Der Markt setzt sich langfristig durch und verlangt höhere Preise für „Geld“. Denn: die Risiken steigen und die sonstigen Preise steigen auch schon an.

  • Je schneller der übrige Preisanstieg wie etwa für Rohstoffe, desto sicherer sind steigende Zinsen an den Finanzmärkten.
  • Die Zentralbanken haben anders als Lehrbücher es beschreiben, kaum Zugriff auf die tatsächliche – langfristige – Entwicklung. Denn Banken leihen sich auch untereinander Geld aus – oder nicht. Damit aber bestimmen sie Zinsen und Geldmenge unabhängig von den Zentralbanken.

Das bedeutet auch: die Zinsen werden steigen und die Kurse bestehender Anleihen anders als in den vergangenen Jahren unter Druck setzen. Damit werden auch Rentenfonds unter Druck geraten, die einen hohen Bestand an „Altanleihen“ haben.

GeVestor meint: Die Vergangenheitsdaten für empfohlene Anleihen bringen daher keinen Mehrwert. Denn die Fondsmanager haben künftig definitiv eine andere Auswahl als etwa 2011 und 2010. Wer sich in der Krise bewährt, muss sich noch zeigen.

Wir empfehlen eine ganz andere Alternative: kaufen Sie statt Anleihenfonds zum Beispiel Fonds auf dividendenstarke Aktien. Dividenden werden künftig ein attraktiver Renditeersatz für Zinsen sein – und die Aktienkurse sollten stabil bleiben.

8. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.