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Anleihen-Paket: das Zinsrisiko dieser ETF in Schwellenländern

Aktuell erhalten Sie für Ihr Vermögen kaum Zinsen. Wer nicht große Risiken mit Einzelanleihen aus Schwellenländern eingeht, schafft allenfalls 2,5% bis 3% für Bundesanleihen und ähnliche Wertpapiere.

Nach Steuern und Inflation bleibt zu wenig übrig, meinen wir. Wer das Risiko bei Anleihen etwas erhöht, kann trotzdem in Schwellenländer investieren.

ETF – börsengehandelte Fonds – bündeln verschiedene Anleihen in ihrem Fondsvermögen und sollen so das Zinsrisiko senken. Die Wertentwicklung kann schnell auf 6 bis 7% jährlich steigen. Wir sind trotzdem nicht zufrieden.

Fonds werden schwanken

Es gibt einige Fonds, die inzwischen auch in Deutschland bei Investoren beliebter werden. Ein Fonds „db x-trackers EM Liquid Eurobond Index“ etwa setzt auf einen Index aus den Schwellenländern und notiert in Euro. Die Wertentwicklung der vergangenen drei Jahre mit 26,7% bedeutet für Investoren, dass sich ihr Kapital mit etwa 8% rentiert(e).


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Da der Fonds in Euro notiert, scheint die Investition vergleichsweise sicher. „Scheint“ meinen wir, denn die Zinspolitik an den Finanz- und Wirtschaftsmärkten lässt tief blicken. Ihr Risiko als Investor wird in den nächsten Jahren deutlich steigen, meinen wir. Denn:

Dollar, Euro, Pfund und Yen sind Gegenstand der Devisenspekulation an den Märkten. Notenbanken drucken Geld. Daher wird der Wert der Währungen tendenziell weiter sinken, wenn Sie dem Geld die Warenwelt gegenüberstellen. Die Inflation steigt. Dies ist weitgehend sicher. Damit aber wird sich auch die Zinspolitik weltweit ändern. Als Anteilseigner dieses Fonds stehen Sie damit im Risiko.

Zinsen im Westen steigen

Wir rechnen damit, dass vor allem die Zinsen im Westen, also in den USA und Europa, mittel- und langfristig wieder steigen werden. Daher ändern sich die Zinsrelationen zu den Schwellenländern. Kurz: Sie können von den heutigen Anleihechancen der Schwellenländer nicht ohne große Spekulation auf die Zukunft schließen.

Erhalten Investoren im Westen für Staatsanleihen aus Europa 2012 und 2013 mehr als 5%, wie wir erwarten, werden die Kurse der Schwellenländer-Anleihen wiederum sinken. Damit sinkt aber die Performance der Schwellenländer-Fonds.

Schon in den vergangenen 12 Monaten schafften die beiden besten Fonds nur noch gut 5% Performance.

Nach Steuern und Inflation bleiben für Investoren kaum nennenswerte Renditen übrig. Die Gesamtanalyse lautet daher:

  • Das Risiko der aktuellen Schwellenländer-Fonds ist hoch. Sie lauten oft auf Währungen wie den Dollar – damit steigt das Risiko währungsbedingt weiter.
  • Das Risiko innerhalb des Fondsvermögens ist hoch, weil die Anleihen selbst auch in ausländischen Währungen notieren.
  • Das Risiko erhöht sich, wenn Sie die künftige Zinspolitik weltweit betrachten. Aufgrund dieser Daten werden die Zinsvorteile der Schwellenländer wie aus China oder Indien sinken. Die Performance der Fonds lässt dann nach.

GeVestor meint: Investieren Sie in diese ETF börsengehandelten Fonds nicht. Das Verhältnis von Risiko und Rendite ist in vielen Fällen nicht ideal, wenn Sie länger als für 12 Monate investieren wollen.

Das Risiko von Anleihen insgesamt ist angesichts der Zinspolitik im Westen in den nächsten Jahren insgesamt hoch. Daher sind selbst Tagesgeldkonten die besseren Zins-Investitionen.

5. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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