Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Anleihenfonds – die richtige Alternative für mehr Sicherheit im Crash?

Wer dieser Tage die Stimmung in der Eurozone beobachtet, kommt zu einem Schluss:

Der Crash kann fast nur bevorstehen. Rettung ist angesichts der Not noch immer fern.

Denn die Spanier haben für ihre Banken derzeit zwischen 30 und 100 Milliarden Euro beantragt und bekommen. Diese Summe wird sich in den kommenden Monaten wahrscheinlich noch einmal erhöhen, wenn die wahren Schulden auf den Immobilienkrediten ans Tageslicht kommen. Dann müssen Sie mit zusätzlichen Abschreibungen rechnen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Gleichzeitig fehlen die Impulse für ein angemessenes Wirtschaftswachstum. Das bedeutet, die Gelder reichen immer noch nicht, um Investitionen oder auch nur den Konsum anzuregen. So jedenfalls sehen es Deflationisten, die an einen Preisrückgang auf breiter Front glauben, der durch die allgemeine Angst vor dem Crash zustande kommt.

Im Crash: Anleihen erste Wahl

Wer gegen einen solchen Crash investieren möchte, fährt für gewöhnlich mit Anleihen besonders gut. Denn Sie erhalten dann Zinsen, die Investoren, die später Geld verleihen, nicht mehr erzielen können. Da Investitionen und Konsum fehlen, ist Geld dann schlicht nicht mehr gefragt. Das bedeutet:

  • Zinsen müssen nicht geboten werden. Die Nullzinsrenditen bei Anleihen unseres Staates könnten diese These bestätigen. Denn der Bund erhält inzwischen Geld dafür, dass er das Kapital von Investoren quasi aufbewahrt.
  • Nur: Dieses Beispiel ist ausgesprochen vereinzelt. Auf der anderen Seite müssen Spanien und Italien für ihre Anleihen immer mehr Geld zahlen. Spanien hat gar die magische Grenze von 7% für seine Schuldpapiere überschritten, womit die Rückzahlungsfähigkeit in Frage gestellt ist.
  • Auch andere Ländern müssen inzwischen – wenn auch teils nur leicht höhere Rendite für ihre Anleihen akzeptieren. Das heißt: entweder die Zinsen steigen oder die Ausgabekurse sinken – und sei es nur in Form sinkender Unterschiede zwischen An- und Verkaufskursen.
  • Deshalb sind Empfehlungen, die gegen die Krise jetzt zum Beispiel Anleihefonds zum Gegenstand haben, mit Vorsicht zu genießen.
  • So sollen vor allem auch Fonds mit Inflationsschutz-Anleihen Schutz bieten. Davon raten wir schon deshalb ab, weil diese Anleihen sich in der Regel nur auf die offiziellen Inflationsraten beziehen, die zu niedrig angesetzt werden. Auch werden diese Anleihen die Steuerzahlungen nicht berücksichtigen.
  • Unter dem Strich bleiben nahezu auf jeden Fall negative Renditen, womit die Werte – die noch dazu über Jahre laufen – weder einzeln noch in einem größeren Portfolio wie in einem Fonds interessant sind.

GeVestor meint: Wir raten davon ab, in Anleihenfonds zu investieren, wenn es um Kapitalschutz im Euro-Crash geht. Der Crash wird eher in Inflation und Währungsreform enden und somit Investitionen in Aktien begünstigen. Mit diesen Sachwerten erzielen Sie höhere Renditen bei größerer Sicherheit.

24. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt