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Apple Aktie: Warum Anleger jetzt zuschlagen

Hat Carl Icahn mal wieder seine Finger im Spiel? Gut möglich, denn das, was bei Apple möglicherweise ansteht, würde dem Starinvestor zupass kommen – und nicht nur ihm, sondern auch allen anderen Apple-Anlegern.

Jahrelang gehörte es zu Apples Firmenpolitik, Kapital zu horten, anstatt es auszuschütten. Über die Zeit hat sich damit ein gewaltiger Geldberg angesammelt, auf dem das Unternehmen nun sitzt. Ein Teil davon fließt in Forschung und Innovation, schließlich müssen zweimal jährlich neue Produkte auf den Markt geworfen werden, um das Geschäft am Laufen zu halten.

Während Firmengründer Steve Jobs nichts von einer Dividende hielt und es zu seiner Zeit auch keine solchen Ausschüttungen an die Investoren gab, hat sich sein Nachfolger Tim Cook von Icahn und Co. überzeugen lassen. Seit einiger Zeit wird nun auch bei Apple eine Gewinnbeteiligung ausgeschüttet, und das nicht zu knapp.


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Dividende und Aktienrückkaufprogramm könnten deutlich steigen

Beobachter rechnen damit, dass die Dividende diesmal kräftig steigen könnte um 10 oder sogar 15 Prozent. Theoretisch wäre Apple auch imstande, die Ausschüttung zu verdoppeln, doch ein so drastischer Schritt wäre äußerst unüblich. Insofern rechnen die meisten Experten mit einer geringeren, aber doch spürbaren Steigerung.

Doch damit nicht genug. Neben einer Anhebung der Dividende gehen inzwischen auch viele davon aus, dass Apple sein Aktienrückkaufprogramm deutlich ausweiten wird. 30 Milliarden US-Dollar sind bereits fest eingeplant. Nun aber machen Gerüchte die Runde, wonach Apple eigene Anteilsscheine im Wert von 40 oder gar 50 Milliarden Dollar zurückkaufen könnte. Erneut ist hier die Handschrift von Carl Icahn erkennbar.

Verkaufszahlen wachsen kaum noch

Ob es wirklich soweit kommt und wie hoch die Steigerungen jeweils ausfallen werden, wird wohl noch im Laufe des Aprils bekanntgegeben. Apple tut gut daran, die Anleger bei Laune zu halten, denn die jüngsten Verkaufszahlen dürften den erfolgsverwöhnten Investoren kaum gefallen haben.

Im Weihnachtsquartal stieg die Zahl der iPhone-Verkäufe weltweit um nur noch magere 0,4 Prozent. Wo früher zweistellige Wachstumsraten an der Tagesordnung waren, scheint nun eine gewisse Marktsättigung einzusetzen. Weltweit wurden im Weihnachtsquartal 74,8 Millionen iPhones verkauft worden.

Für das laufende Quartal kommt es noch schlimmer. Erstmals seit Einführung des Goldesels, also des iPhones, das weiterhin zwei Drittel zum gesamten Konzernumsatz beisteuert, könnten sich die Verkaufszahlen rückläufig entwickeln.

Auf zu neuen Märkten

Insofern erscheint es logisch, dass Apple nun zum Angriff bläst auf Marktsegmente, in denen das iPhone bisher ziemlich unterrepräsentiert ist. Mit dem iPhone SE wurde gerade eine etwas kleinere Variante des Alleskönners vorgestellt, das neue Kundenschichten erschließen soll. Als potenzielle Wachstumsmärkte gelten vor allem Schwellenländer wie China oder Indien, in denen Apple den asiatischen Konkurrenten häufig hinterherhinkt.

In einem Punkt allerdings will man keine Abstriche machen: Der Preis ist nach wie vor Apple-typisch und fällt somit deutlich höher aus als der anderer Smartphones. Irgendwo muss das Kapital ja schließlich herkommen.

2016-04-06 Apple

10. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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