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Apple: Die Wahrheit über KGVs

Unserer Börsenwelt kennt viele Strategien. Das ist auch gut so.

Denn wenn alle Marktteilnehmer ein und derselben Strategie nachhingen, gäbe es keinen Handel mehr. Alle Investoren kämen ja zu den gleichen Analyseergebnissen und würden entsprechend gleich agieren wollen.

Es gibt in meinen Augen auch nicht DIE glückseligmachende Anlagestrategie. Warum glauben Sie, bietet der Verlag GeVestor eine derart große Vielfalt an Börsendiensten mit den unterschiedlichsten Strategien an?

Der Grund: Meiner Ansicht nach müssen Sie als Anleger entscheiden, ob Sie sich mit der dem Börsendienst zugrunde liegenden Strategie und mit der „Schreibe“ seines Redakteurs wohlfühlen.

Sie abonnieren ja auch keine Zeitschrift, deren Thema Sie eigentlich gar nicht interessiert oder wenn Sie die Meinungen des Redakteurs nicht teilen (können oder mögen).

In einem solchen Fall würde Ihnen die beste Performance dieser Strategie nichts nutzen, weil Sie jede Empfehlung anzweifeln oder gar ignorieren würden.

Momentum-Trader verknüpft Fundamentalanalyse und Charttechnik

In meinem Börsendienst Momentum-Trader „Gewinne mit Wachstumsaktien“ verknüpfe ich zwei „Weltanschauungen“ miteinander.

Mit dem von mir entwickelten Screening filtere ich die fundamental wachstumsstärksten Aktien aus und suche mit Hilfe der Charttechnik nach dem optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkt.

Die Wahrheit über KGVs

Ein Bewertungsinstrument der Fundamentalanalyse ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Value-orientierte Investoren beispielsweise zielen auf Unternehmen ab, von denen sie glauben, dass sie unterbewertet sind.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Sie analysieren die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen eines Unternehmens auf der Suche nach versteckten Werten, dem „inneren Wert“. Value-Investoren kaufen bevorzugt Aktien mit niedrigen KGVs oder niedrigen Kurs-Buchwert-Relationen.

Wachstumsunternehmen haben aufgrund ihres überproportional hohen Gewinnwachstums regelmäßig hohe KGVs.

Meine Meinung, die ich schon seit vielen Jahren pflege:

Der Markt bewertet jede Aktie zu jeder Zeit mit exakt dem Preis, den sie wert ist.

Wird eine Aktie mit einem KGV von 6 gehandelt, dann ist sie auch nur sechsmal ihren Gewinn pro Aktie wert. Wird eine Aktie mit einem KGV von 52 gehandelt, dann ist sie eben 52mal ihren Gewinn pro Aktie wert.

In dem Moment, in dem sich die Gewinne durch Veröffentlichung der Unternehmensergebnisse verändern, verändern sich auch die KGVs – nämlich durch die Bewertung des Marktes!

Deshalb ist es meiner Ansicht nach unsinnig zu behaupten, eine Aktie sei aufgrund ihres KGVs ein Schnäppchen oder vollkommen überbewertet.

Apple: Zusammenspiel zwischen Gewinnwachstum, KGV und Kurs

Ich habe Ihnen dazu heute (im Schweiße meines Angesichtes) einmal eine etwas ungewöhnliche Grafik zusammengebaut. Sie sehen den Kursverlauf der Apple-Aktie in USD seit 2001 und damit den atemberaubenden Kursanstieg zwischen 2003 und 2012.

Dabei ging es mir darum, den Zusammenhang oder das Zusammenspiel von Gewinn pro Aktie (GpA), Gewinnwachstumsrate (GWR; prozentualer Gewinnanstieg gegenüber dem Vorjahr), KGV und Kursgewinnen (KG; immer von Jahresende zu Jahresende gerechnet) aufzuzeigen.

Die Boxen ganz unten zeigen das in jedem Jahr auf Basis des Monatsschlusskurses erreichte höchste und niedrigste KGV (H/T).

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Apple: Zusammenspiel zwischen Gewinnwachstum, KGV und Kurs

Wie Sie dem Jahr 2004 entnehmen können, gab es in diesem 12-Monats-Abschnitt mit +201% den größten Kursgewinn. Zugleich markierte die Apple-Aktie in jenem Jahr mit 93,1 das zweithöchste KGV in der beobachteten Zeitspanne.

Mal ehrlich: Hätten Sie sich getraut, Apple mit einem derart hohen KGV zu kaufen? Es hätte sich gelohnt, denn im Folgejahr legte der Kurs weitere +123% zu.

Der zweitgrößte Kursgewinn kam im Jahr 2009 trotz des zweiten Rückgangs der GWR in Folge zustande. Und das bei den niedrigsten KGV-Kennziffern seit 2001!

Sie sehen: Die Höhe des KGVs lässt in aller Regel keine Einschätzung darüber zu, ob eine Aktie bereits über- oder unterbewertet ist. In Zeiten mit einem hohen Gewinnwachstum akzeptieren die Marktteilnehmer auch (teils drastisch) höhere KGVs.

Aussagekräftiger ist da schon der Zusammenhang zwischen GWR und Kursgewinn. Immer dann, wenn die GWR nach oben schnellte, wie in den Jahren 2004, 2005 oder 2007, waren damit auch sehr schöne Kursgewinne verbunden.

Knickt die GWR ein, fallen auch die Kursgewinne meist deutlich weniger üppig aus.

29. Juli 2013

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Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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