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Apple zeigt Mumm: Will Tesla Konkurrenz machen

Gestern hat der DAX deutlich über der 10.000-Punkte-Marke geschlossen, heute folgten hohe Anschlussgewinne. Der deutsche Leitindex legte um über 2% auf 10.349 Punkte zu. Konjunkturdaten werden plötzlich viel positiver bewertet. War das Glas noch vor einer Woche halb leer, ist es jetzt halb voll. So schnell können sich Meinungen an der Börse ändern.

Das betrifft nicht nur den Gesamtmarkt, sondern auch einzelne Unternehmen. So hat Apple erst kürzlich einen Gewinn-Weltrekord aufgestellt, doch das Unternehmen gilt nicht mehr als „in“.

Das Unternehmen Tesla hat dagegen noch nie Gewinne erzielt und hat traditionell große Probleme, angekündigte Termine einzuhalten, hat sich aber den Status „Börsenliebling“ erarbeitet. Apple und Tesla könnten in einigen Jahren nicht nur an der Börse, sondern auch im operativen Geschäft Rivalen werden.

In den vergangenen Tagen und Wochen ist sehr viel über den US-amerikanischen Elektro-Autobauer Tesla geschrieben worden. So bin ich beispielsweise auch am vergangenen Wochenende im Rahmen der Anlegermesse Invest in Stuttgart gleich mehrfach auf die Tesla-Aktie und auf das Unternehmen Tesla angesprochen worden.


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Wenn es um die Zukunft des Automobils geht, taucht jetzt aber auch wieder ein anderes Unternehmen auf – wenn auch etwas zurückhaltender als Tesla. Die Rede ist vom US-Technologieriesen Apple und seinem Apple-Car bzw. dem iCar.

Apple und sein iCar

Schon seit einiger Zeit kursieren Gerüchte, dass die beiden amerikanischen Technologiekonzerne Apple und Google jeweils an einem eigenen Auto bauen. Langsam scheint es konkreter zu werden. Wie jetzt einige Medien erfahren haben wollen, soll Apple mitten in Berlin ein geheimes Labor zur Entwicklung eines Automobils betreiben.

Darüber hinaus soll es bereits konkrete Pläne geben, wann und wie das iCar auf dem deutschen Markt eingeführt wird. Unter dem Codewort „Titan“ wolle Apple ein eigenes Elektroauto bauen, berichtete das renommierte und erfahrungsgemäß gut informierte „Wall Street Journal“.

Apple soll sich inzwischen ein Team aus 15 bis 20 Männern und Frauen, „Hochkaräter aus der deutschen Automobilbranche“, zusammengestellt haben, die in Berlin an dem Auto der Zukunft basteln. Die Mitarbeiter sollen aus verschiedenen Bereichen wie etwa Ingenieurswesen, Vertrieb, Hardware und Software kommen.

Neben technischen Inhalten soll sich das Expertenteam von Apple auch mit der Frage beschäftigen, mit wem Apple in Deutschland kooperieren kann. Zudem solle es darum gehen, wie weit die Konkurrenz beim Bau von Elektroautos oder selbstfahrenden Autos ist.

iCar soll schon ab 2019 oder 2020 auf den Markt kommen

Wie konkret das Projekt iCar bei Apple schon zu sein scheint, zeigt auch das Gerücht, dass das iCar bereits im Jahr 2019 oder 2020 auf den Markt kommen soll. Starten soll die Vermarktung des iCars als Carsharing-Modell. Dabei geht es um eine spezielle Art von Mietwagen.

Beim Carsharing können Sie das geliehene Auto in der Regel nach der Nutzung abstellen wo Sie wollen und Sie können die Autos minutenweise mieten. Ein Angebot, das gerade in Großstädten sehr sinnvoll ist und sich daher auch immer größerer Beliebtheit erfreut.

Bauen soll das Apple-Auto der österreichische Autozulieferer Magna, der dem österreichisch-kanadischen Milliardär Frank Stronach gehört. Magna hat durch den Wegfall der Produktion des Minis Kapazitäten in Höhe von mehreren hunderttausend Autos im Jahr frei.

Sie sehen also: Wenn es um die Zukunft des Automobils geht, sollten Anleger nicht nur Tesla auf der Rechnung haben. Ich persönlich gehe davon aus, dass nicht nur Apple und auch Google ein größeres Wörtchen mitreden werden, sondern auch etablierte Autobauer wie BMW, Daimler und VW.

19. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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