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Armutsbericht USA: Zeltstädte, Arbeitslosigkeit, Staatsbankrott

Die USA verarmen. Dies ist die Wahrheit jenseits der aktuellen Euro-Krise.

Auch die USA haben einen Status erreicht, von dem aus es kein Entrinnen gibt.

Neue Statistiken etwa weisen aus, dass die Amerikaner eine Arbeitslosenquote in Höhe von 15% haben – und nicht 8,3%, wie es offiziell zu lesen ist. Es sollen ungefähr 13 Millionen Amerikaner – mehr oder weniger auf Arbeitssuche – arbeitslos sein.

Achtung: Als Barack Obama Präsident wurde, lag diese Zahl bei einer Million. Erschreckend dabei ist nicht der Umstand seiner „schlechten“ Politik, sondern dass die Talfahrt offenbar unabhängig von der jeweiligen Wirtschaftspolitik anhält.

Statistiken zeigen nicht alles

Offiziell geht es den USA nicht wesentlich schlechter als vor Jahren. Aber: Von den 13 Millionen Arbeitslosen tauchen beispielsweise 2 Millionen in der Statistik gar nicht auf.


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Dies sind Bürger, die keine Arbeitslosenhilfe mehr bekommen – weil sie aus Sicht der Behörden das Recht auf diese Unterstützung „verwirkt“ haben.

Nur: Unterstützungszahlungen sind das Eine, die faktische – zu zählende – Armut das andere. Licht in die US-Wirklichkeit bringt deshalb auch eine andere Zahl. 55 Zeltstädte sollen in den USA inzwischen existieren. Betrieben etwa von der katholischen Kirche kampiert der ehemalige Mittelstand dort.

Sparprogramme „weisen den Weg“

Nicht zufällig vergleichen Experten vor Ort die Situation mit den 30er Jahren, dem Zeitalter der großen Depression.

Auch damals hatten die USA in der großen Not zunächst Sparprogramme initiiert. Eine Idee, die heute auch im Euroraum grassiert. Die Folge:

Sparprogramme treffen grundsätzlich sofort die Projekte, an denen Ärmere un der Mittelstand hängen. In den USA schließen heute Schulen, Feuerwehren, selbst die Polizei soll mancherorts ausgedünnt werden. Dies trifft jeweils die etwas geringeren Einkommen. Beachten Sie:

  • Zeltstädte hatten wir an dieser Stelle bereits mehrfach beschrieben.
  • Lösungen haben die USA bislang nicht entwickelt, erst recht nicht auf kommunaler Ebene. Im Gegenteil:
  • Die Kommunen, die eingreifen könnten, sind nicht nur stark verschuldet, sondern durch die Bank fast pleite.
  • US-Kommunalanleihen zählen zu den schlimmsten Wertpapierbomben, die an den Finanzmärkten noch umhergehen.
  • Auch Warren Buffett hatte zwischenzeitlich diese Wertpapiere aufgekauft und inzwischen erkannt, dass die Schulden nicht zurückgezahlt werden.

Konsequenz: bis dato keine…

Konsequenzen gibt es in den USA bis dato wenige. Einzig einzelne Staaten wie Utah erkennen inzwischen Gold als Zahlungsmittel für Steuerschulden an.

Ansonsten hoffen die USA auf ein starkes Wirtschaftswachstum und darauf, dass die Rekordschulden von 15 Billionen US-Dollar auf diesem Weg verschwinden.

GeVestor meint: Die USA stehen ohne jede Panikmache am Rand eines riesigen Zusammenbruchs. Der Vorteil gegenüber der Eurozone ist allenfalls die einfachere Steuerung über eine gemeinsame Regierung.

Nur: auch die USA mahnen dazu – investieren Sie in Sachwerte, die eine weiter um sich greifende Papiergeldflut überstehen werden. Kaufen Sie Aktien – auch in den USA. Beispiel dort ist das Buffett-Papier „Berkshire Hathaway“.

16. Februar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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