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Auf Bestätigung warten spart Geld

Wie sich die Zeiten doch ändern:

Noch im April 2012 sahen Experten für den Goldpreis bei einem Stand von rund 1.650 USD je Feinunze ein neues Rekordhoch für das 4. Quartal voraus. Im September 2011 hatte das gelbe Metall das bis heute gültige Allzeithoch bei 1.921 USD markiert.

Inzwischen notiert Gold bei etwa 1.085 USD. Gestern gingen Kommentare durch die Börsenmedien, wonach sich immer mehr Investmentstrategen und Vermögensverwaltungen vom Edelmetall trennen.

Da wird Gold als spekulativ, volatil und Anlageform ohne inneren Wert bezeichnet.

Wie heißt es so schön: „Besser spät als gar keine Einsicht.“ Denn diese Attribute galten für Gold schon immer.

Auf Bestätigung warten spart Geld

Auch ich liege nicht immer richtig mit meinen Einschätzungen. Muss ich auch nicht.

Wichtig ist vielmehr, dass wir die Charttechnik nicht nur dazu nutzen, die aktuelle Marktlage zu analysieren und zu beurteilen:

Warten Sie vor einem Einstieg auf bestätigende Signale! So vermeiden Sie eine Menge Verlust bringender rein spekulativer Investments. Ein gutes Beispiel dafür ist meine Analyse zum Rohstoffmarkt von Mitte Mai:


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Rückblick: Analyse des Rohstoffmarkts im Mai

Seinerzeit hatte ich hier in Chartanalyse-Trends Anzeichen für eine mögliche Trend-Wende in diesem Sektor ausgemacht. So viel vorab: Daraus ist nichts geworden.

Um den Rohstoffmarkt zu analysieren, eignet sich der CRB Index am besten. Der vom Commodity Research Bureau entwickelte Index beinhaltet 4 Hauptgruppen mit unterschiedlicher Gewichtung:

Öl-basierte Rohstoffe (sind aufgrund ihrer Bedeutung für den Welthandel stets mit 33% gewichtet), flüssige, hoch-flüssige und andere Rohstoffe.

Bei meiner Chartanalyse im Mai hatte ich 2 Argumente genannt, die eine Trend-Wende im Rohstoffmarkt ankündigen könnten:

  • eine Divergenz (Abweichung) zum Relative Stärke Index (RSI)
  • eine mögliche Ausprägung einer inversen (umgedrehten) Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Schauen wir einmal, wie sich die Dinge seither entwickelt haben:

crb index seit 2009-05-08-2015

CRB Index: Keine Trend-Wende – der Abwärtstrend wurde vielmehr bestätigt

Jüngste Entwicklung im CRB Index

Klar: Die im Mai aufgezeigte Divergenz ist natürlich noch immer vorhanden. Der bis dahin bestehende Aufwärtstrend im RSI Index wurde indes zwischenzeitlich nach unten durchbrochen.

Bei den aktuellen Tiefs lässt sich natürlich noch keine Aussage bezüglich einer erneuten Divergenz treffen: Schließlich wissen wir nicht, ob der CRB Index (und mit ihm der RSI Index) nicht noch weiter abrutschen.

Bei der möglichen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (violette Bögen, pinkfarbene Linien, grauer Pfeil) ist die Analyse wiederum einfach:

Bis Anfang Juli passte das Chartbild noch zur Formation. Die darauf folgenden Tiefs haben die Möglichkeit einer solchen Umkehrformation allerdings endgültig ad acta gelegt.

Fazit

Immerhin haben Sie aufgrund meiner Analyse nichts riskiert. Letztlich hat sich lediglich eine mögliche, attraktive Investmentchance „pulverisiert“. Denn mein Fazit vom 12. Mai 2015 lautete:

„Natürlich ist dies derzeit noch Spekulation – schließlich ist die Chart-Formation noch nicht einmal vollständig. Wichtig für Sie ist indes:

Wenn Sie an Rohstoff-Investments interessiert sind, dann sollten Sie der Entwicklung des CRB Index in den kommenden Wochen besondere Aufmerksamkeit schenken.“

Und genau darum geht es unter anderem in der Chartanalyse:

Mögliche Investmentchancen zu identifizieren und ihre Entwicklung zu beobachten. Wenn dann bestätigende Signale folgen, können Sie Investments in Betracht ziehen.

Kommen diese Hinweise nicht, suchen Sie einfach weiter nach neuen Chancen!

5. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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