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Aufstieg und Fall von SolarWorld

Ich kann mich noch gut an die etwas ungelenken Werbespots auf N-TV erinnern, in denen für den Börsengang von SolarWorld geworben wurde.

Seitdem ist eine Menge geschehen: Die Aktie hat viele Menschen reich gemacht. Auch ich habe während der Hochphase des Solarbooms oftmals an den Werbespot zurückgedacht.

Wer beim Börsengang investierte, konnte eine satte Rendite einstreichen. Doch die Geschichte um SolarWorld hat auch eine Schattenseite:

Schwindende Margen sorgen in Deutschland für ein Solar-Sterben. Auch SolarWorld kam dem Abgrund immer näher.

Die SolarWorld AG und ihre Tochtergesellschaften forschen, entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte zur solaren Stromerzeugung.


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Auf diesem Gebiet deckt der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette der Solarwirtschaft vom Rohstoff Silizium bis zur fertigen Solaranlage ab.

Die Gesellschaft bezeichnet sich daher als das weltweit einzige vollintegrierte Solar-Unternehmen, das sich ausschließlich der Solar-Energie widmet.

Ein Verlust bleibt

Zuletzt waren die Nachrichten rund um SolarWorld wenig erfreulich. Aus einem Rechtsstreit in den USA mit einem großen Silizium-Zulieferer drohen 3-stellige Millionen-Zahlungen.

Der Konzern weist zwar darauf hin, dass selbst im Falle einer Verurteilung das Urteil in Deutschland nicht anwendbar wäre.

Doch die Anleger sahen das anders und trennten sich von ihren Aktien. Auf Jahresfrist ist der Kurs von 16 auf 4 € abgerutscht – ein Wertverlust von 75% innerhalb eines Jahres.

Vertrauen in eine Aktie sieht anders aus. Die Zahlen zum 2. Quartal sorgten dann aber für Erleichterung. Der Umsatz stieg um 30% auf 222 Mio. €, die Absatz-Menge kletterte um 39% auf 342 MW.

Einen regelrechten Sprung gab es beim operativen Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, das um 134% auf 16,2 Mio. € gesteigert werden konnte.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist mit 4,5 Mio. € wieder positiv. Unterm Strich stand aber immer noch ein Verlust.

Diese Aktie ist alles andere als überzeugend

Zur Jahresmitte hat der Preisdruck auf den internationalen Solarmarkt zugenommen. Aufgrund dieser Entwicklung rechnet SolarWorld im Gesamtjahr 2016 mit einem EBIT zwischen -10 und +10 Mio €.

Der Konzern geht davon aus, seine Absatzmenge um über 20% gegenüber dem Vorjahr steigern zu können. Der Umsatz soll ebenfalls um über 20% wachsen.

Dabei strebt SolarWorld einen Umsatz von bis zu 1 Mrd. € an. Nach der Vorlage der Zahlen besteht wieder die Hoffnung, dass SolarWorld der Turnaround gelingen könnte.

Wir sind skeptisch, erwarten auf Sicht von 6 – 12 Monaten eine weit unterdurchschnittliche Kursentwicklung. Auch Sie sollten skeptisch bleiben. Die Aktie ist alles andere als überzeugend!

25. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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