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Aus der Cloud direkt ins Depot?

Es sind oftmals Schlagwörter, die Anleger von Investments überzeugen sollen. Eines dieser Schlagwörter ist die „Cloud“.

Dabei werden Daten oder Anwendungen an einen Rechner im Internet ausgelagert, der dann von vielen Nutzern zugleich angesprochen werden kann.

Ob allein der Begriff der Cloud ausreicht, um auch entsprechende Investments für gut zu befinden?

Wir haben die Analyse gemacht und Citrix ganz genau unter die Lupe genommen. Citrix Systems ist ein weltweit führender Software-Anbieter für servergestützte Computeranwendungen.

Die Lösungen des Unternehmens ermöglichen den Aufbau von IT-Umgebungen, in denen die komplette Anwendungs- und Datenlast von den Arbeitsplatzrechnern auf die Server verlagert wird.


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Hauptprodukt ist die Software Citrix MetaFrame. Die Produkte arbeiten in Umgebungen von Windows, UNIX und Macintosh.

Kostensenkungs-Programm macht Hoffnung

Citrix lag im Geschäftsjahr 2014 im Rahmen unserer Erwartungen. Während der Umsatz mit 3,14 Mrd. $ unseren Schätzungen entsprach, sank der Gewinn etwas weniger als erwartet auf rund 252 Mio. $.

Für den Gewinnrückgang waren Sonderfaktoren verantwortlich. Allerdings vermochte es Citrix auch auf bereinigter Basis nicht, den Gewinn zu steigern:

Im 1. Quartal 2015 hat Citrix auf der Gewinnseite erneut nicht überzeugt. Dazu waren die Umsatzzahlen anders als in den Vorquartalen enttäuschend.

Der Umsatz legte nur noch um 1% zu. So hat es immer mehr den Anschein, als würden sich die hohen Wachstumsaufwendungen nicht auszahlen.

Citrix arbeitet nun mit Nachdruck an einer Restrukturierung des Geschäfts. Dem laufenden Kostensenkungs-Programm sollen 700 Vollzeit-Stellen zum Opfer fallen.

Die geplanten Kosten-Einsparungen belaufen sich auf 90 bis 100 Mio. $ vor Steuern. Im Gegenzug sind vorerst Abfindungs-Zahlungen zu erwarten.

Dem Hedgefonds-Investor Elliott Management, der inzwischen 7% der Citrix-Anteile hält, geht dies nicht weit genug. In einem Brief an den Aufsichtsrat drängte Elliott auf eine konsequentere Restrukturierung.

Demnach sollen v. a. kleinere und weniger profitable Geschäftsbereiche abgespalten und somit die Kosten in Relation zum Umsatz um 8,5%-Punkte gesenkt werden. Zudem sollen verstärkt eigene Anteile erworben werden.

Aktie bleibt wenig aussichtsreich

Der Vorstoß von Elliott gab der Aktie etwas Aufwind. Angesichts der enttäuschenden Umsatz-Zahlen im 1. Quartal hat Citrix jedoch nicht nur ein Kostenproblem.

Wir erwarten daher auch weiterhin eine unterdurchschnittliche Entwicklung der Aktie. Die bisherigen Kostensenkungen reichen nicht aus, um das Ruder bei Citrix herumzureißen.

V. a. das nachlassende Wachstum und die hohe Bewertung belasten. Eine Dividende gibt es auch nicht. Finger weg!

19. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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