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Ausblick auf die Papier- und Bürobedarf-Branche

Es wird erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in Europa auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 auf einem sehr niedrigen Niveau verharrt.

Dies wirkt sich insbesondere auf die europäischen Publikationspapiermärkte weiterhin negativ aus. Die Experten gehen zudem davon aus, dass sich die Wirtschaftslage in den Wachstumsmärkten verbessert, was sich günstig auf die weltweiten Märkte für Zellstoff und Etikettenmaterialien sowie auf die Papiermärkte in Asien und die Holzproduktmärkte außerhalb Europas auswirken wird.

An den Rohstoffmärkten lagen die Preise für Zellstoff, Holz und Energie über dem Vorjahresniveau und für Altpapier und ölbasierte Zusatzmaterialien unter dem Niveau des Vergleichszeitraums 2012. Gegenüber dem 1. Quartal sind jedoch alle wesentlichen Rohstoffkosten gestiegen und werden die Ergebnisse der Papierproduzenten im weiteren Jahresverlauf belasten.

Restrukturierung der Cham Paper Group geht weiter

Die Cham Paper Group kann erste Erfolge ihrer Restrukturierung vorweisen: Das verkaufte Volumen an Spezialpapieren reduzierte sich zwar aufgrund der stillgelegten Papiermaschinen in Cham um 26.436 auf 77.750 Tonnen – entsprechend ging der Umsatz um 23% zurück.

Doch unterm Strich erzielte die Gruppe einen satten Gewinn von 1,6 Mio SFr. In Zukunft will sich die Gruppe auf die Veredelung zugekaufter Rohpapiere konzentrieren, die Herstellung von Rohpapieren wird komplett aufgegeben. Die italienischen Papierfabriken sind an die österreichische Delfort Group verkauft worden. Für die Cham Paper Group heißt die neue Strategie „volle Konzentration auf Schweizer Aktivitäten“. Das verkleinerte Unternehmen soll ab 2015 nachhaltig profitabel arbeiten.


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Auch bei UPM ist noch nicht alles in trockenen Tüchern

Das Management von UPM ist der Meinung, dass der Geschäftsbereich Papier das schwächste Quartal des Jahres 2013 hinter sich hat. Die Profitabilität der Geschäftstätigkeiten in China und im Bereich Spezialpapiere war weiterhin gut. Die Margen des europäischen Grafikpapiergeschäfts und der Exportaktivitäten lagen jedoch deutlich unter den Vorjahreszahlen.

Im 2. Quartal wirkten sich auch nicht realisierte Energy-Hedges deutlich negativ auf das Papiergeschäft aus. Es ist offensichtlich, dass UPM weitere Maßnahmen ergreifen muss, um das Ergebnis zu verbessern. Im Bereich Etiketten wurden bereits im Juli geschäftsspezifische Maßnahmen zur Effizienzverbesserung vorgestellt.

Zudem muss der CEO sicherstellen, dass die Umstrukturierung des Konzerns weitergeführt wird, denn mit Wirkung zum 1. November soll die 2008 vorgenommene Einteilung in Business Groups aufgelöst und ihre Aktivitäten in sechs neue Geschäftsbereiche überführt werden.

Unterschiedliches Bild bei Büro- und Konsumartikeln

Bei den Büroausstattern zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Die Geschäfte bei Edding und BIC sind stabil. Das Umsatzwachstum bei Edding resultiert aus einem Umsatzanstieg in den beiden Geschäftsfeldern Schreiben und Markieren und Visuelle Kommunikation. BIC spürt zwar eine leichte Konsumschwäche, konnte aber den Umsatz dennoch leicht steigern.

Staples kämpft dagegen mit Umsatzrückgängen, insbesondere im internationalen Geschäft. So wurden in Europa 49 unrentable Filialen geschlossen und die Investoren für das Gesamtjahr auf rückläufige Ergebnisse eingestimmt.

25. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.