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Automobil-Branche: US-Markt wächst weiterhin kräftig

Der deutsche Leitindex DAX konnte heute leicht zulegen und kletterte auf 11.456 Punkte. DAX-Spitzenreiter war der Automobilzulieferer Continental. In den vergangenen Tagen standen dagegen die Aktien der Automobilkonzerne unter Verkaufsdruck.

Während hierzulande hauptsächlich über Probleme auf dem chinesischen Automarkt berichtet wird, legen die Automärkte sowohl in Europa als auch in den USA weiterhin kräftig zu. Aber auch der chinesische Automarkt wächst nach wie vor – wenn zuletzt auch nicht mehr so dynamisch wie zuvor.

In den USA profitiert der Automarkt vor allem von zwei Faktoren: Billiges Benzin und günstige Finanzierungen treiben den Absatz an. Die Autoverkäufe in den USA zogen im Monat Juli deutlich an, wie die gestern veröffentlichten Zahlen der Hersteller zeigen.

Das aktuelle Motto: Je größer, desto besser

Zuletzt boomte vor allem die Nachfrage nach Geländewagen (SUVs) und Pickup-Trucks. Das Kaufinteresse an spritsparenden Kleinwagen, Hybriden (eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor) oder an reinen Elektroautos ließ dagegen kräftig nach.


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Dies ist vor allem dem billigen Benzin geschuldet. Denn: Wenn Benzin billig ist, schauen die Autofahrer nicht mehr so sehr darauf, wie viel Treibstoff ihr Automobil verbraucht. Diese Entwicklung bekam auch der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla, zu spüren.

Das Modell S, das Premium-Modell von Tesla, verkaufte sich im Juli deutlich schwächer als im Monat zuvor. Tesla konnte im zurückliegenden Monat nur 1.600 Fahrzeuge des Modells S verkaufen und damit rund 40% weniger als im Juni.

Mit insgesamt rund 21.500 Fahrzeugen dieses Modells innerhalb des 1. Halbjahres 2015 liegt Tesla zudem im Hinblick auf das Verkaufsziel für das Gesamtjahr (55.000 Stück) unter Plan.

Wie sich die einzelnen Hersteller schlugen

Angetrieben von steigenden Golf-Verkäufen geht der Aufwärtstrend für Volkswagen in den USA weiter. Der Absatz der wichtigsten Marke VW kletterte im Juli um 2,4% (verglichen mit dem Vorjahr) auf 31.300 Fahrzeuge.

Nach zwischenzeitlicher Durststrecke konnte VW damit bereits im dritten Monat in Folge ein Verkaufsplus in den USA verkünden. Bei den beiden VW-Töchtern Audi und Porsche läuft es ebenfalls rund. Während Porsche den Absatz um 10% steigerte, brachten kräftige Zuwächse bei den SUV-Geländewagen Audi sogar ein Plus von 21%.

Zu den großen Gewinnern zählen vor allem einige US-Hersteller. General Motors und Fiat Chrysler brachten jeweils gut 6% mehr Fahrzeuge auf die Straße und Ford schaffte ein Plus von 5%.

Auch die japanischen Hersteller konnten zulegen. Nissan und Honda legten um rund 8% zu und der große VW-Rivale Toyota schaffte ein Absatzplus von 0,5%. Laut Daten des Fachblatts „Automotive News“ wurden in den USA im Juli insgesamt 1,51 Mio. Neuwagen auf die Straße gebracht und damit rund 5,3% mehr als im Vorjahr.

US-Automobilmarkt so stark wie seit über 10 Jahren nicht mehr

Damit bleibt die Branche in den USA auf Kurs, in diesem Jahr die Marke von 17 Mio. verkauften Fahrzeugen zu knacken. Das gelang seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Sie sehen also: Der chinesische Automarkt verliert zwar an Tempo, dafür wachsen andere Absatzmärkte stärker als zuletzt.

Davon profitieren insbesondere auch die deutschen Autobauer und -zulieferer. Daher sind die Aktien vieler deutscher Automobilhersteller und -zulieferer auf dem aktuellen Kursniveau mehr als nur einen Blick wert. Denn: Die etwas schwächeren Absatzzahlen auf dem chinesischen Markt werden aus meiner Sicht im Augenblick deutlich überbewertet.

4. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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