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Automobilhersteller: China und USA bleiben die Zugpferde

Branchenexperten rechnen in diesem Jahr mit einem weltweiten Absatzwachstum von 3% auf 76 Mio Fahrzeuge.

Zugpferde bleiben China (+7% auf 19,5 Mio) und die USA (+3,5% auf 17 Mio). Aber auch die europäischen Märkte nehmen wieder Fahrt auf. Allein in Deutschland wurden im 1. Quartal 758.000 Fahrzeuge abgesetzt.

Das sind 6% mehr als vor einem Jahr. Geholfen hat nicht nur die starke Nachfrage von Unternehmen, Leasingfirmen und Autovermietern. Auch die Privatkäufer sind zurückgekehrt. In diesem Tempo wird es zwar nicht weitergehen.

Zuversichtlich dürfen aber die Premium-Hersteller Daimler und BMW sein, die ihre Marktanteile kontinuierlich vergrößern. Deutsche Fahrzeuge waren schon 2014 so stark gefragt wie nie zuvor. Am Jahresende wird BMW seine Spitzenposition im Premium-Segment verteidigt haben.


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Der Abstand zu Daimler wird sich aber verkürzen. Offensichtlich sind die Autohersteller davon überzeugt, dass es auch in den kommenden Jahren weiter aufwärts gehen wird. Andernfalls würden sie nicht so viele neue Mitarbeiter mit unbefristeten Verträgen einstellen. Bei VW und BMW ist von jeweils rund 5.000 neuen Stellen in diesem Jahr die Rede.

Selbst in den Schulden geplagten Ländern Italien, Spanien und Frankreich werden im Zuge einer leichten konjunkturellen Erholung wieder neue Fahrzeuge gekauft. Die größten Zuwächse gab es zuletzt dank Abwrackprämie in Spanien.

Die Automärkte Brasilien, Russland und Japan sind dagegen ins Stottern geraten. Im laufenden Jahr wird sich der Abwärtstrend fortsetzen. Der neue Hoffnungsträger heißt Mexiko. Produktion, Export und Absatz erreichten 2014 neue Rekorde. Bis 2020 will das Land die Autoproduktion von 3,2 Mio auf 5 Mio Einheiten ausweiten. Auch Daimler, BMW und Audi wollen in Mexiko neue Werke errichten.

Größe und Leistung sind wieder gefragt

Wohin die Reise 2015 geht, wurde im März auf dem Genfer Autosalon deutlich. Kaum ein Hersteller, der nicht einen sportlichen Geländewagen (SUV) präsentierte. Denn in Zeiten niedriger Kraftstoffpreise rücken Verbrauchswerte in den Hintergrund.

Vielmehr achten die Käufer wieder auf Prestige und PS. Im vergangenen Jahr war allein in Deutschland jedes fünfte neu zugelassene Auto ein SUV. Schon im Januar auf der Automesse in Detroit drehte sich alles um Größe, Schnelligkeit und Leistungsstärke.

Alternative Konzepte mit Ladehemmung

Elektroautos spielen weiterhin eine Nebenrolle. Hohe Anschaffungskosten, geringe Reichweiten und zu wenig Ladestationen halten die Verbraucher vom Kauf eines Elektroautos ab. Reichlich Diskussionsstoff bieten auch Google und Apple, die mit selbstfahrenden Autos die Branche revolutionieren wollen.

Bis es so weit ist, sind aber noch etliche technische und rechtliche Hürden zu meistern. Und es ist auch noch gar nicht sicher, dass Apple und Google tatsächlich eigene Autos in Großserie herstellen wollen. Tatsache ist aber, dass IT- und Autoindustrie immer stärker zusammenwachsen, zumal immer mehr Fahrerassistenzsysteme in die Fahrzeuge eingebaut werden.

Unsere Favoriten

Von der guten Konjunktur in der Autoindustrie haben alle Hersteller profitiert. Unsere Hauptfavoriten bleiben BMW und Daimler. Der Kampf um die Krone in der Premium-Klasse treibt die beiden Konzerne zu Höchstleistungen und macht sie damit auch im internationalen Wettbewerb immer stärker.

27. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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