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Automobilhersteller: Unsere drei Favoriten

Renault hatte einen überzeugenden Jahresstart.

Im 1. Quartal stieg der Umsatz um 11,7%, in der Autosparte sogar um 12,6% auf 9,94 Mrd €. Gleichzeitig wuchs der Absatz um 7,3% auf 692.453 Fahrzeuge. In Europa ging es um 8,9% nach oben. Verantwortlich war die hohe Nachfrage nach den neuen Espace-, Kadjar- und Talisman-Modellen.

Aber auch Clio IV und Captur verkauften sich weiterhin sehr gut. Dank der staatlichen Kaufprämie hat Renault zudem mit dem Modell Zoe den Topseller unter den E-Autos in Europa. Konjunkturbedingte Absatzeinbrüche gab es dagegen in Brasilien und Russland. Zur Gewinnentwicklung macht Renault im 1. Quartal traditionell keine Aussagen.

Im Gesamtjahr will der Konzern erneut Umsatz und operative Marge steigern

Wir halten die Ziele für realistisch. Dafür sprechen zum einen die gefragte Modellpalette, zum anderen der erfolgreiche Sparkurs. Bis 2018 wollen Renault und Nissan die Kosten um weitere 5,5 Mrd € senken. Synergien verspricht sich die Allianz in den Bereichen Entwicklung, Produktion, Einkauf, Vertrieb, Marketing und Personal. Schon 2015 wurden 4 Mrd € eingespart.

Langfristig setzt Renault auf Afrika, speziell auf Marokko, wo der Konzern in den kommenden Jahren mehr als 900 Mio € investieren wird. Ziel ist es, den Umsatz dort auf 2 Mrd € zu verdoppeln.

Wie die Konkurrenz steht auch Renault im Verdacht, Abgaswerte manipuliert zu haben. Bisherige Tests ergaben jedoch keine Hinweise. Renault wächst beim Absatz deutlich stärker als der Weltmarkt, ist immer noch günstig bewertet und entwickelt sich besser als der Vergleichsindex.


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Unternehmensporträt

Renault gehört zu den größten Automobilproduzenten in Europa. Neben Kraftfahrzeugen bietet das Unternehmen Ersatzteile und Finanzierungen an. Die Fahrzeuge werden unter den Marken Renault und Dacia (Rumänien) verkauft. Wichtige Beteiligungen bestehen an Nissan (44,4%) und Avtovaz (25%).

General Motors hat das 1. Quartal mit Rekordergebnissen abgeschlossen und die Markterwartungen übertroffen

Der Umsatz stieg um 4,3%, und der Gewinn hat sich mehr als verdoppelt. Einzig der Absatzrückgang um 2,5% auf 2,36 Mio Fahrzeuge war ein Haar in der Suppe. Die Jahresprognose wurde bestätigt: ein Gewinn von 5,25 bis 5,75 $ pro Aktie. Den Umsatz schätzen wir auf 154 Mrd $.

Vorzeigemarkt war einmal mehr Nordamerika, wo GM operativ 2,3 Mrd $ verdiente und den Umsatz um 7,2% steigerte. Dort spielen dem Konzern niedrige Treibstoffpreise und Finanzierungskosten in die Karten, die wiederum für ein boomendes Geschäft mit großen sportlichen Geländefahrzeugen und Pick-up-Trucks sorgen.

Aber auch in allen anderen Teilen der Welt haben sich die Ergebnisse verbessert. Selbst in Südamerika hat sich der Verlust trotz eines Umsatz- und Absatzeinbruchs auf 67 Mio $ deutlich verringert.

In Europa hat sich der Aufwärtstrend ebenfalls fortgesetzt

Die Marken Opel und Vauxhall schrieben nur noch ein operatives Minus von 6 Mio $. Profitiert hat der Konzern von der starken Nachfrage nach der Neuauflage des Modells Astra und dem Geländewagen Mokka. Zusätzliche Impulse erhofft sich GM von dem gerade neu eingeführten Astra Sports Tourer.

Wir gehen davon aus, dass Opel/Vauxhall das Gesamtjahr mindestens mit einer schwarzen Null abschließen wird. Die Aktie ist im Branchenvergleich äußerst günstig bewertet, hinkt dem Vergleichsindex aber noch etwas hinterher. Das laufende Aktienrückkaufprogramm sowie die attraktive Dividendenrendite sollten jedoch für einen Kursschub sorgen.

Unternehmensporträt

General Motors (GM) ist nach Fahrzeugabsatz der weltweit größte Automobilhersteller. Der Konzern ist in über 120 Ländern vertreten und produziert Automobile und Lkws in 31 Ländern. Bekannteste Marken sind Buick, Cadillac, Chevrolet, GMC, Opel und Vauxhall.

Tesla ist noch weit von der Profitabilität entfernt

Im 1. Quartal hat sich der Verlust sogar deutlich vergrößert. Der Umsatz stieg dagegen um 22%. Der Absatz wuchs um 50% auf 14.820 Autos, verfehlte aber die Erwartungen. Der Großteil entfiel auf das 75.000 $ teure Model S. Beim Model X bremsten fehlerhafte Teile von Zulieferern die Produktion.

Im 2. Quartal will Tesla 17.000 Fahrzeuge verkaufen und im Gesamtjahr den Absatz von 50.000 auf 80.000 bis 90.000 erhöhen. Noch ambitionierter sind die mittel- und langfristigen Ziele. 2018 und damit 2 Jahre früher als geplant will Tesla 500.000 Autos produzieren. 2020 soll dann die Marke von 1 Mio erreicht werden.

Interesse am neuen Model 3 ist gewaltig

Die Hoffnungen ruhen auf dem neuen Model 3 für den Massenmarkt, das Ende März vorgestellt wurde und rund 35.000 $ kosten soll. Das Interesse ist gewaltig. Innerhalb weniger Wochen gingen mehr als 400.000 Vorbestellungen ein. Mit der Auslieferung will Tesla Ende 2017 beginnen.

Um die Nachfrage bedienen zu können, muss Tesla seine Produktionskapazitäten in kurzer Zeit mehr als verfünffachen. Die Mittel für die notwendigen Investitionen beschafft sich der Konzern durch den Verkauf von 6,8 Mio eigener Aktien. Tesla erwartet einen Erlös von bis zu 1,7 Mrd $.

Ob Tesla seine Ziele erreichen kann, ist fraglich. Das größte Risiko sind Verzögerungen bei der Produktion. Schon das Model X kam mit mehr als einem Jahr Verspätung auf den Markt. Zudem muss der Konzern seine Qualitätsprobleme schnell in den Griff bekommen. Wir sind optimistisch und nehmen Tesla mit 4 Sternen in die Aktien-Analyse auf. Den Break-even erwarten wir frühestens 2017.

Unternehmensporträt

Tesla Motors wurde 2003 gegründet und hat 2008 als erstes Unternehmen ein Automobil mit einer Batterie aus Lithium-Ionen-Zellen auf den Markt gebracht: den Tesla Roadster, der bis 2012 gebaut wurde. Die aktuelle Angebotspalette umfasst die Limousine Model S und den sportlichen Geländewagen Model X. Tesla notiert seit 2010 an der Börse.

31. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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