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Automobilindustrie: Wie viel Angst vor einem Einbruch ist berechtigt?

Unter Automobilherstellern machen sich derzeit große Sorgen breit.

Dabei hängt die Automobilindustrie als zyklische Branche ohne Zweifel stark von der allgemeinen Konjunkturentwicklung ab.

Aus diesem Grund zeigte die zunehmende Verschärfung der Krise insbesondere in Südeuropa in der medialen Berichterstattung zuletzt eine entsprechende Wirkung.

Eine negative Schlagzeile über den schwachen Automobilabsatz in Europa jagte deshalb die andere.

Zweigeteilte Branche: Opel, Ford und Fiat als große Verlierer

Dabei wird in meinen Augen stets derselbe Fehler begangen.

Anleger lassen sich oftmals von den reißerischen Schlagzeilen verunsichern und meiden deshalb fortan deutsche Automobilhersteller und -zulieferer.

Doch wie so oft zeigt eine genauere Betrachtung deutliche Unterschiede innerhalb der Branche auf, welche in meinen Augen derzeit eindeutig zweigeteilt ist.

Natürlich gibt es eine Reihe von Verlierern, wie etwa Opel, Ford oder Fiat, welche unter einem sinkenden EU-Absatz enorm leiden und eine Kürzung ihrer Produktion in den Sommermonaten bereits angekündigt haben.


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Gerade Fiat als stärkster Autobauer Italiens hat bei Betrachtung der Pkw-Neuzulassungen mit dem schwächsten italienischen Automarkt seit über 30 Jahren zu kämpfen.

EU-Absatz schrumpft den neunten Monat in Folge

Auch auf europäischer Ebene zeichnet sich derzeit gewiss kein positives Bild ab.

Innerhalb der EU sind im Juni 2012 laut Branchenverband ACEA die Pkw-Neuzulassungen den neunten Monat in Folge geschrumpft.

Der Absatz sank hierbei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 % auf rund 1,2 Mio. Fahrzeuge.

Bei den deutschen Herstellern jedoch konnten sich BMW mit einem leichten Minus von 0,5 % und besonders VW mit einem starken Absatzplus von 2,8 % gegen den fallenden Markt behaupten.

Einzig Daimler verkaufte mit -5,8 % besonders aufgrund eines starken Einbruchs bei Smart deutlich weniger Autos im Juni 2012.

Deutsche Automobilhersteller können Absatzrückgang deutlich überkompensieren

Eines jedoch haben alle drei großen deutschen Automobilhersteller gemeinsam.

Sie sind nicht vom europäischen Markt abhängig und können die hiesige Absatzschwäche durch ihrer starke Stellungen am Weltmarkt und das anhaltend hohe Wachstum in den Schwellenländern und den USA überkompensieren.

Viele Märkte wie etwa Russland, China, Indien, Japan und besonders die USA konnten im ersten Halbjahr 2012 mit fast durchweg zweistelligen Wachstumsraten überzeugen.

Bei den drei großen Herstellern machte sich diese Entwicklung im ersten Halbjahr 2012 durch deutliche Absatzsteigerungen bemerkbar.

Allen voran der Volkswagen Konzern mit einem überragenden Absatzplus von 12,4 %, gefolgt von BMW mit plus 8,1 % und Daimler mit plus 6,9 %.

Innovationskraft der Premium-Hersteller verschafft entscheidende Wettbewerbsvorteile

Dabei hilft den so genannten Premium-Herstellern insbesondere deren hohe Innovationskraft, welche ihnen gegenüber Konkurrenten meines Erachtens auch zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen wird.

Deutsche Hersteller setzen hierbei vorrangig auf Themen wie Effizienz oder Umweltbewusstsein und reduzieren im Rahmen dessen besonders den Kraftstoffverbrauch und den Ausstoß von klimaschädlichen CO2-Gasen.

VW, BMW und Daimler auch in 2012 erneut auf Rekordkurs

Im Fall der drei großen deutschen Hersteller VW, BMW und Daimler bin ich deshalb auch für die zweite Jahreshälfte optimistisch gestimmt.

Die Unternehmen selbst sehen sich ebenfalls weiterhin auf Rekordkurs und wollen ungeachtet der Eurokrise ihre Rekordzahlen aus 2011 nochmals übertreffen.

Von Rekordjahren profitieren jedoch nicht nur die drei Unternehmen selbst, sondern insbesondere auch deren Zulieferer.

Einen aussichtsreichen Kandidaten für Ihr Depot möchte ich Ihnen deshalb in der morgigen Ausgabe gerne vorstellen.

30. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Felix Gode. Über den Autor

Felix Gode hegt eine langjährige Leidenschaft für die Börse. Er studierte Wirtschaftsrecht an der Hochschule Pforzheim und der California State University in Chico/USA.

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