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Bären und Bullen spielen weiter Tauziehen

Der Dax bleibt seinem neuen Zickzack-Modus treu: 150 Punkte rauf, 150 Punkte runter. Bullen und Bären können sich derzeit nicht auf eine Richtung einigen, das Tauziehen geht weiter.

Am Mittwoch verlor der Dax auf diese Weise 1,2 Prozent und fiel zurück auf 11.865 Punkte. Und das trotz weiterhin guter Konjunkturdaten, die am Vortag noch für Kauflaune gesorgt hatten. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg zum fünften Mal in Folge und etwas stärker als gedacht von 106,8 auf 107,9 Punkte.

Als Verkaufsimpuls wurde unterdessen das weitere Erstarken des Euro gedeutet. Dieser erholte sich nach längerer Talfahrt auf 1,09 Dollar. Deutsche Exportunternehmen können diesen leichten Anstieg noch gut verkraften, doch für schuldengeplagte Länder der Gemeinschaftswährung könnte ein zu starker Euro auf Dauer zum Problem werden.


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Lufthansa-Aktie bleibt unter Druck

Bei den Einzelwerten stand auch am Tag nach dem tragischen Absturz der Germanwings-Maschine die Muttergesellschaft Lufthansa im Fokus. Erneut trennten sich Anleger von den Anteilsscheinen, auch erste Analysten senkten Daumen und Kursziel.

Die Airline befindet sich in einer ohnehin schwierigen Lage. In der Branche herrscht ein starker Konkurrenzdruck. Sowohl arabische Luxus-Airlines als auch günstige Billigflieger machen der Lufthansa die Kundschaft streitig.

Hausintern tobt ein Tarifkonflikt mit der Pilotengewerkschaft, der schon zu mehrtägigen Streiks geführt hat, die Millionenschäden verursachten. Um Kosten einzusparen, steht zudem eine größere Umstrukturierung des Konzerns bevor.

All das wird nun überschattet durch den Absturz der Passagiermaschine, die nicht nur die positive Sicherheitsbilanz der Lufthansa erschüttert, sondern auch an ihrem guten Ruf kratzen könnte. Wie groß der Reputationsschaden letztendlich ausfällt, dürfte wesentlich davon abhängen, welche Unglücksursache ermittelt werden kann.

Vorerst wird das Krisenmanagement der Airline gelobt, doch bei den Anlegern herrscht Skepsis. Mit einem Minus von 1,4 Prozent landete die Lufthansa im unteren Mittelfeld des Dax.

Nur drei Titel im Plus

Nahezu alle Dax-Titel rutschten in die Verlustzone ab. Am heftigsten traf es die Deutsche Post und SAP, deren Aktien sich um 2 beziehungsweise 2,3 Prozent verbilligten, sowie Schlusslicht Infineon mit einem Abschlag von 3,3 Prozent.

Ins Plus retteten sich mit Lanxess, RWE und Spitzenreiter Eon lediglich drei Werte, die um 1 bis 1,2 Prozent zulegen konnten. Die Energiekonzerne profitierten dabei von Streitigkeiten der EU-Politiker über den weiteren Umgang mit Luftverschmutzungsrechten.

26. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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