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Bank-Aktien: Fallende Gewinne auf breiter Front

Die Bankenbranche steht vor einem schwierigen Geschäftsjahr.

Im 1. Quartal sorgte die Unsicherheit an den Kapitalmärkten nahezu quer durch die Branche für sinkende Unternehmens-Gewinne.

Darunter leidet das Investment Banking ebenso wie das Geschäft mit der Vermögensberatung und -verwaltung. Darüber hinaus sind in Ländern wie China und USA steigende Kreditausfälle zu beobachten.

Zur gleichen Zeit haben die Banken weiterhin mit einem niedrigen Zinsniveau und steigenden regulatorischen Anforderungen zu kämpfen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die BNP hat im 1. Quartal dank der Erholung der heimischen Wirtschaft überraschend mehr verdient.

Steigende Kreditausfälle in China und USA

In China führte das verlangsamte Wirtschaftswachstum zu steigenden Einzelwert-Berichtigungen.


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Eine weitere Verschlechterung der Wirtschaftslage könnte die absolut betrachtet immer noch sehr niedrige Ausfallrate stark ansteigen lassen.

Die Industrial and Commercial Bank of China hat die Kreditvorsorge bereits wieder reduziert und rechnet demnach offenbar mit einer Verbesserung der Lage.

Auch in den USA hat die Branche mit steigenden Kreditausfällen zu kämpfen. Dies ist jedoch nicht einer verschlechterten Wirtschaftslage des Landes geschuldet, sondern der schwierigen Geschäftslage in der Öl- und Gasindustrie.

Die Risiken für unsere Banken halten wir für begrenzt.

Bei der Bank of America und Wells Fargo entfallen nur ein Bruchteil des Kredit-Portfolios auf die Öl- und Gasbranche.

Bei JPM sieht es dagegen nicht so gut aus. Die bedenklichen Kredite im Geschäft mit der Öl- und Gasindustrie haben sich bei JPM mehr als verdoppelt.

Das Volumen an Darlehen, die hier von den Aufsehern als zweifelhaft, minderwertig oder für besonders beobachtungswürdig erachtet wurden, sind von 4,5 auf 9,7 Mrd. $ gestiegen.

Dividenden-Erhöhungen vorerst unwahrscheinlich

Angesichts der rückläufigen Erträge sinkt die Fähigkeit der Banken zur Gewinn-Thesaurierung und Stärkung des Eigenkapitals. Gleichzeitig muss die Branche steigende Anforderungen an die Eigenkapitalquote erfüllen.

Da das Eigenkapital auch im Falle einer Krise ausreichend sein muss, sind die Banken gezwungen, mehr Eigenkapital vorzuhalten. So dürfte es schwer fallen, im laufenden Jahr weitere Dividenden-Erhöhungen durchzusetzen.

Zufriedenstellende Ertragslage auch 2016 möglich

Eine robuste weltwirtschaftliche Lage würde dazu beitragen, die Ertragslage auf einem zufriedenstellenden Niveau zu halten.

Denn insgesamt betrachtet profitiert die Branche nach wie vor von historisch niedrigen Kreditausfällen.

Damit müssen nicht nur weniger Forderungen abgeschrieben, sondern auch eine geringe Risikovorsorge betrieben werden.

Banken, deren Ertragslage von hohen Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten geprägt ist, haben jedoch ihre eigenen Baustellen und demnach weniger Gewinn- und Ausschüttungs-Potenzial.

7. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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