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Banken: Niedrige Zinsen und Risikoaversion drücken auf das Wachstum

Neben den Anstrengungen, die neuen regulatorischen Vorgaben umzusetzen, stellen die niedrigen Zinsen eine Belastung dar – nicht nur für Sparer und Anleger, sondern auch für die Banken. Aufgrund der hohen Bedeutung der Zinseinnahmen sind die deutschen Kreditinstitute von den niedrigen Zinsen besonders betroffen.

Die sinkende Risikoaversion vieler Anleger hinterlässt auch Spuren bei den Provisionseinnahmen. Geringere Ertragsmöglichkeiten auf der einen und regulierungsbedingt höhere Kosten auf der anderen Seite sind ein problematischer Mix für die Branche.

Rekordstrafe für Deutsche Bank

Britische und amerikanische Behörden verurteilten die Deutsche Bank zu einer Rekordstrafe von 2,5 Mrd $. Es geht um die Verwicklung des Instituts in die Manipulationen des Zinssatzes Libor. Bisher war nur bekannt, dass die Strafe höher als 1,5 Mrd $ ausfallen soll. Diese Summe hatte die Schweizer Großbank UBS zahlen müssen. Der Libor ist weltweit auf Kapitalmärkten enorm wichtig.

Finanzprodukte in Höhe von Hunderten Bio $ sind an ihn gekoppelt. So beziehen sich Sparprodukte von Banken mit einem flexiblen Zinssatz häufig auf den Libor. Nach Schätzungen soll Bankkunden ein Schaden von rund 17 Mrd $ entstanden sein. Konkret ist dies aber schwer zu ermitteln.


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Steigende Resistenz der Banken

Damit bleiben die Marktbedingungen insgesamt schwierig. Doch es gibt auch den einen oder anderen Lichtblick in der Branche. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus steigt die Kreditnachfrage, insbesondere im privaten Wohnungsbau.

Dazu profitieren viele Kreditinstitute von einer niedrigeren Risikovorsorge aufgrund der verbesserten Bonitäten ihrer Kunden. Zudem haben viele Banken das Marktumfeld antizipiert, die Kosten gesenkt und in den Bilanzen aufgeräumt.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen

In einem schwierigen Marktumfeld trennt sich die Spreu vom Weizen. Unternehmen, die ihre Hausaufgaben gemacht haben, also über zufriedene Kunden verfügen und neue Märkte erschließen, können dem Branchentrend trotzen. Ein vergleichsweise gutes Wachstumsprofil hat die Banco Santander, die ihren Zinsüberschuss gegen den Trend kräftig steigern konnte.

Auch beim Online- Broker comdirect legte der Zinsüberschuss trotz des niedrigen Zinsniveaus zu. Das Unternehmen profitierte davon, dass seine Kunden wieder häufiger mit Wertpapieren handelten. Branchenweit kann die Niedrigzinsphase dagegen nur dann überwunden werden, wenn die Wachstumsschwäche in Europa auch konsequent angegangen wird und Investitionen gefördert werden.

3. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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