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Barrick Gold: Nach Brexit auf Rekordkurs

Ein Wort ist dieser Tage in aller Munde: Brexit. Das Votum der Briten, die Europäische Union zu verlassen, bestimmt die Agenda nicht nur auf den Polit-Bühnen Europas, sondern hat auch massiven Einfluss auf die Finanzmärkte.

Die Börsen gerieten in Folge des Referendums zunächst enorm unter Druck, Indizes und zahlreiche Einzelwerte fuhren am Freitag zeitweise zweistellige Verluste ein. Gleichzeitig gab es einen klaren Gewinner: Gold.

Massiver Anstieg des Goldpreises

Das Edelmetall ist stets gefragt, wenn die Aktienmärkte ins Taumeln geraten. Das hat sich bereits bei der Aktien-Talfahrt und gleichzeitigen Gold-Rally Anfang des Jahres gezeigt, und nun hat es sich im Zuge des Brexit-Votums noch einmal bestätigt. Gold gilt bei Anlegern wieder als „sicherer Hafen“.

Von deutlich unter 1.100 US-Dollar je Feinunze Anfang Januar schoss der Goldpreis innerhalb weniger Wochen auf 1.250 Dollar nach oben. In Folge des britischen Referendums ging es zuletzt noch einmal steil aufwärts auf ein Jahreshoch von bis zu 1.333,75 Dollar. Aktuell wird die Feinunze zu 1.323 Dollar gehandelt.

Angesichts des neuerlichen Goldrauschs ist es kaum verwunderlich, dass auch Aktien der Goldminenbetreiber wieder stark nachgefragt sind.


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Der weltgrößte Goldförderer Barrick Gold hat seit Jahresbeginn eine beeindruckende Rally hingelegt, die Aktien verteuerten sich um satte 173%. Auch Papiere des Konkurrenten Newmont Mining haben sich in den vergangenen sechs Monaten mehr als verdoppelt.

Experten sehen weitere Aufwärtsbewegung

Nun könnte man meinen, dass es nach einem solch fulminanten Anstieg eigentlich nun wieder abwärts gehen müsste.

Doch Beobachter und Branchenkenner halten das Gegenteil für wahrscheinlich: Demnach sind sowohl der Goldpreis selbst als auch die Aktien der Minenbetreiber noch deutlich unterbewertet.

Sie erklären dies zum einen mit der Bewertung der Fördereraktien im Verhältnis zu den Leitindizes, zum anderen aber auch mit der Einschätzung, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten weiter kräftig zulegen wird.

Es gibt einige gute Argumente, die dafür sprechen. So bleibt Anlegern angesichts der dauerhaften Niedrigzinsen kaum eine Alternative zum Investment in Aktien, wenn sie mit ihrer Geldanlage Rendite erzielen wollen.

Eine Investition in physisches Gold gilt demgegenüber eher der Absicherung und ist vor allem ratsam, wenn andernorts mit Ausfällen zu rechnen ist. Das könnte der Fall sein, wenn die Notenbanken weiterhin die Entwertung des Papiergeldes vorantreiben, wie es aktuell bereits durch expansive Geldpolitik geschieht.

Und auch an den Aktienmärkten ist in den kommenden Monaten eher mit Volatilität als mit verlässlichen Erträgen zu rechnen.

Der Brexit, mit dem kaum jemand wirklich gerechnet hatte, stellt Politik und Wirtschaft vor gänzlich neue Herausforderungen und sorgt für massive und wohl lang anhaltende Unsicherheiten.

Und das ist bekanntlich Gift für die Aktienmärkte, könnte sich für Gold und die Aktien der Minenbetreiber aber als weiterer Antriebsschub erweisen.

2016-06-29 Barrick Gold

1. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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