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Barrick Gold: Wie die Trendwende mit diesem Minen-Projekt klappen kann

Nicht nur der Rohölpreis befindet sich seit geraumer Zeit im freien Fall und sorgt für Bauchschmerzen an den Finanzmärkten. Auch das sonst als „krisensichere Währung“ gefeierte Gold hatte zuletzt einen schweren Stand.

Die Auswirkungen sind nicht nur an den Rohstoffmärkten zu spüren. Auch für Minenbetreiber und Produktionsfirmen wird die Luft immer dünner – und damit auch für ihre Aktionäre.

Vor dieser Entwicklung ist auch der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold nicht gefeit. Ein Blick auf die Chartentwicklung im Jahr 2014 zeigt: Der Trend geht abwärts. Binnen Jahresfrist hat das Papier rund 30 Prozent an Wert eingebüßt.

2014-12-24 Barrick Gold


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Nach einem Hoch im Frühjahr folgte eine Kurskorrektur. Die Erholungsphase im Spätsommer war nicht von langer Dauer: Seit September geht es kontinuierlich bergab.

Da half es bislang wenig, dass Barrick Gold versucht, profitabler zu wirtschaften – denn anstatt durch Wachstum die Gewinne zu erhöhen, wurde auf Kostenseite massiv reduziert. Gute Geschäftsergebnisse sind also derzeit vor allem auf Einsparungen zurückzuführen und weniger auf tatsächlich gut laufende Geschäfte.

Von Minenschließungen bis Personalabbau war alles dabei, was die Ausgabenseite entlastet. Dadurch konnte Barrick Gold trotz des Preisverfalls noch rentabel weiterfördern, während schwächere Konkurrenten bereits in die Knie gingen. Darüber hinaus ist die Schuldenlast von mehr als zehn Milliarden Dollar enorm.

Licht am Ende des Tunnels?

Warum also sollten Sie als Anleger ein Investment in dieses Unternehmen überhaupt in Erwägung ziehen?

Nun, womöglich hat Barrick Gold noch ein As im Ärmel: Pascua Lama. Das Projekt hat bereits mehr als fünf Milliarden Dollar verschlungen, wurde aber auf Eis gelegt wegen Problemen mit Anwohnern, Regierungen und Umweltschutzbestimmungen.

Eine Wiederaufnahme dieses Vorhabens wäre mit Risiken verbunden und dürfte aus eigener Kraft kaum zu schaffen sein. Findet sich allerdings ein starker Partner, könnten im chilenisch-argentinischen Grenzgebiet viele Probleme des Unternehmens gelöst werden.

Niedrige Produktionskosten und eine hohe erwartete Lebensdauer würden die Geschäftserwartungen für die nächsten Jahre wieder etwas besser aussehen lassen, die Fundamentaldaten würden ordentlich aufpoliert – und das wiederum könnte den Aktienkurs pushen.

Kurzfristige Entlastung durch Ölpreisrutsch

Ob und wann es allerdings dazu kommen wird, steht derzeit in den Sternen. Bis jetzt ist Pascua Lama für Barrick Gold vor allem ein Verlustgeschäft. Allerdings dürfte das Management ein vitales Interesse daran haben, das Projekt nicht völlig sterben zu lassen angesichts der milliardenschweren Investitionen, die bereits geflossen sind.

Kurzfristig könnte das Unternehmen allerdings ebenfalls entlastet werden, und das ganz ohne eigenes Zutun. Hier kommt wieder der eingangs schon angesprochene Ölpreisverfall ins Spiel: Die Energieaufwendungen spielen bei der Goldförderung eine nicht unerhebliche Rolle auf der Kostenseite. Durch den fallenden Ölpreis könnte Barrick Gold bereits im laufenden Quartal deutlicher entlastet werden als bislang kalkuliert.

25. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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