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BASF bleibt eine „Gelddruckmaschine“

Der deutsche Leitindex DAX konnte heute leicht zulegen und die Marke von 11.200 Punkten zurückerobern. Doch aktuell profitieren nicht alle Aktien von der Kurserholung.

Der im DAX notierte Chemiekonzern BASF präsentierte kürzlich die Zahlen für das 1. Halbjahr 2015. Bereits an dieser Stelle kann ich festhalten, dass sich BASF trotz einiger Schwachpunkte nach wie vor in der richtigen Spur befindet und eine „Gelddruckmaschine“ bleibt.

Daher bietet der aktuelle Fall der BASF-Aktie unter die 80-Euro-Marke für Dividenden-Fans eine attraktive Einstiegs-Chance.

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

BASF, der Weltmarkführer in der Chemie-Branche, rechnet nach den ersten 6 Monaten nur noch mit einem Branchenwachstum von 3,8%. Zuvor rechnete der Konzern mit einem Wachstum von 4,2%. Das hat zur Folge, dass sich auch BASF im 2. Halbjahr etwas mehr wird strecken müssen, um die Prognosen für das laufende Jahr zu erreichen.

In der Prognose geht der Konzern unverändert von einer leichten Umsatzsteigerung aus, die getrieben wird von den Segmenten Performance Products (Lebensmittelzusatzstoffe und Vitamine), sowie Functional Materials & Solutions (Bauchemie, Katalysatoren, Autolack und Spezialkunststoffe).

Das Betriebsergebnis soll das Niveau von 2014 (= 7,36 Mrd. Euro) erreichen, wobei höhere Beiträge aus dem Chemie- und Pflanzenschutzgeschäft die preisbedingten Einbußen im Öl- und Gasbereich ausgleichen sollen.


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Im zurückliegenden 2. Quartal 2015 hat BASF den Konzernumsatz aufgrund höherer Erlöse im Gashandel und positiven Währungseffekten um 3% auf 19,1 Mrd. Euro ausgebaut. Die Abwertung des Euro brachte dabei einen positiven Erlöseffekt von 9%.

Besonders erfreulich ist, dass das Geschäft mit der Automobilindustrie im Segment Functional Materials & Solutions zuletzt deutlich höhere Ergebnisbeiträge beisteuerte. BASF-Chef Kurt Bock unterstrich, dass der Konzern in diesem Bereich Marktanteile gewonnen habe und ein besserer Produktmix für höhere Margen sorgte.

BASF als „Gelddruckmaschine“

Eingangs habe ich BASF als eine Art „Gelddruckmaschine“ bezeichnet. Der Grund ist ganz einfach: Das Unternehmen erwirtschaftete trotz des Gegenwinds im 1. Halbjahr 2015 einen Free Cash-flow (= freier Mittelzufluss) in Höhe von 2,3 Mrd. Euro.

Damit übersteigt der Cash-flow von BASF bereits nach 6 Monaten des laufenden Jahres den Mittelzufluss des kompletten vergangenen Jahres.

Wenn BASF also den teils widrigen Umständen auf der Umsatz- und Ergebnisseite trotzen und daneben noch einen sehr starken Mittelzufluss zu verzeichnen hat, warum dann die Kritik einiger Investoren und Analysten nach Vorlage der BASF-Zahlen?

Vorab: Ich halte diese Kritik für übertrieben. Denn das Ergebnis von BASF, welches in der Kritik stand, wurde von zahlreichen Sonderfaktoren beeinflusst, welche nicht wiederkehrend sind.

Ein gutes Beispiel sind die hohen Aufwendungen für die Prämienzahlung an Mitarbeiter anlässlich des 150-jährigen Jubiläums. BASF hat sich hier für eine Mitarbeiter-Belohnung und gegen eine kurzfristige Gewinnmaximierung entschieden. Der sehr finanzstarke BASF-Konzern kann sich diesen „Luxus“ erlauben.

Ich habe aber den Eindruck, dass einige Analysten und Investoren den BASF-Mitarbeitern den aus meiner Sicht wohlverdienten Bonus nicht gönnen, oder nicht darüber nachgedacht haben.

An dieser Stelle noch einige passende Zahlen für Sie: Seit dem Jahr 2000 stiegen die Dividenden der 30 DAX-Konzerne um durchschnittlich 143%. Die Personalkosten stiegen hingegen im gleichen Zeitraum nur um 21%. Die Aktionäre haben also in den vergangenen 15 Jahren das deutlich größere Stück vom Kuchen erhalten.

BASF zählt zu den Unternehmen, die auch an ihre Mitarbeiter denken – und das ist aus meiner Sicht richtig. Denn: Motivierte Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter und bessere Mitarbeiter machen einen besseren Job!

Fazit: BASF ist und bleibt ein solides Dividenden-Investment

Da ich den Chemieriesen aktuell für gut aufgestellt halte und auch optimistisch im Bezug auf die Zukunft des Konzerns bin, ist und bleibt BASF aus meiner Sicht ein solides Investment; nicht zuletzt auch weil BASF ein guter Dividendenzahler mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite ist.

Wenn Sie also in der aktuellen Niedrig-Zins-Phase einen attraktiven Dividenden-Wert suchen, können Sie sich in diesen Tagen die BASF-Aktie genauer anschauen.

29. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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