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BASF enttäuscht mit Quartalsbilanz – Aktie im Minus

Zum Wochenausklang hin geriet der Dax noch einmal deutlich ins Straucheln. Den Donnerstag beendete das Barometer nach einigem Auf und Ab nahezu unverändert, und auch am Freitag sah es über weite Strecken nach Stillstand aus.

Doch am späten Nachmittag kippte die Stimmung, woraufhin der Dax am Schluss um 1,4 Prozent ins Minus rutschte und mit nur noch 11.347 Zählern ins Wochenende ging.

Schwache Aussichten in China

Eine Mischung aus teils durchwachsenen Quartalsbilanzen und besorgniserregenden Konjunkturdaten aus China lösten bei den Dax-Anlegern Bauchschmerzen aus.


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Der chinesische Einkaufsmanagerindex der verarbeitenden Industrie (PMI) ging nach einem schwachen Juni-Wert im Juli noch einmal zurück auf nur noch 48,2 Punkte und entfernte sich damit weiter von der 50-Punkte-Marke, ab der man von einer guten Wirtschaftsentwicklung ausgeht.

Daimler trotz guter Zahlen im Minus

Bereits am Donnerstag hatte der Autobauer Daimler seine Quartalszahlen vorgelegt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der operative Konzerngewinn schoss um 54 Prozent in die Höhe auf 3,8 Milliarden Euro. Anleger goutierten dies zunächst mit Zukäufen, später drehte das Papier jedoch ins Minus.

Am Freitag gab die Daimler-Aktie weitere 2,2 Prozent ab und zählte damit zu den schwächsten Titeln im Dax. Allerdings war der Premiumhersteller dort in guter Gesellschaft, denn auch die Konkurrenz von BMW und Volkswagen landete auf den hinteren Rängen mit Abschlägen von 2,2 und 2,7 Prozent.

BASF enttäuscht

Als weit abgeschlagenes Schlusslicht ging BASF aus dem Handel mit einem Abschlag von 4,6 Prozent. Der Dax-Konzern war mit seiner eigentlich recht soliden Quartalsbilanz hinter den Erwartungen zurückgeblieben und wurde daraufhin abgestraft.

Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen wurde um 2 Prozent auf 2 Milliarden Euro gesteigert, Analysten waren im Schnitt allerdings von 2,12 Milliarden Euro ausgegangen. Die Umsatzsteigerung um 3 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro übertraf hingegen Analystenschätzungen. Die vorsichtig optimistische Jahresprognose wurde bestätigt, Anleger reagierten jedoch verschnupft.

Mit einem Plus von 0,2 Prozent schaffte die Lufthansa-Aktie am Freitag als einziger Dax-Wert den Sprung in die Gewinnzone, gefolgt von Fresenius und der Deutschen Börse, die minimale Verluste verzeichneten.

Für die neue Handelswoche rechnen Beobachter weiterhin mit steigender Volatilität. Die US-Notenbank Federal Reserve wird wieder einmal über ihre Zinspolitik beraten und damit womöglich neue Impulse setzen. Auch Konjunkturdaten und weitere Quartalsbilanzen dürften für Auf und Ab an der Börse sorgen – welche Tendenzen am Ende überwiegen, wird sich zeigen müssen.

27. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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