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BASF Aktie: Gewinnsprung ermöglicht höhere Dividende

Kurz vor Ende der Handelswoche folgte noch ein Höhepunkt für die Aktionäre in Deutschland: Heute hat der im DAX notierte weltgrößte Chemiekonzern BASF die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 vorgelegt. Da BASF die Lieblingsaktie der Deutschen ist, dürften die BASF-Zahlen besondere Beachtung finden.

Die gute Nachricht ist, dass BASF im vergangenen Jahr trotz des Preisverfalls und der lange Zeit belastenden negativen Währungseffekte mehr Gewinn erwirtschaften konnte als im Jahr zuvor. Die weniger gute Nachricht ist, dass das deutsche Traditionsunternehmen im laufenden Jahr keinen großen Gewinnsprung erwartet.

Bevor ich jetzt im Detail auf die Zahlen eingehe, möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass BASF in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen feiert. Somit ist das laufende Jahr 2015 ein ganz besonderes für den deutschen Chemiegiganten.

Die 2014er-Zahlen im Detail

Im Geschäftsjahr 2014 hatte unter anderem der Verkauf des Anteils an der Kunststofffirma Styrolution den Gewinn unter dem Strich um 7,6% auf 5,15 Mrd. Euro nach oben getrieben.


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Der Umsatz legte dagegen vor allem wegen gesunkener Verkaufspreise im Zuge des Ölpreisverfalls und wegen Währungsschwankungen nur um 0,5% auf 74,3 Mrd. Euro zu.

Zuletzt bereitete der Ölpreisverfall Sorgen im Hause BASF. Denn: Der Umsatz im Öl- und Gasgeschäft schrumpfte leicht um knapp 1% auf 18,05 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) vor Sondereffekten wuchs allerdings dennoch im 4. Quartal um 2,8% auf 1,46 Mrd. Euro. Dazu trugen vor allem die Sparten Chemikalien und Agrochemie bei.

Besonders freuen dürften sich die BASF-Aktionäre auch darüber, dass die im DAX notierte Gesellschaft die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 2,80 Euro je Aktie anheben will. Das entspricht auf Basis des aktuellen Aktienkurses einer Dividendenrendite von rund 3,3%.

In der aktuellen Null-Zins-Phase sind Renditen von über 3% ein Glücksfall. Das Beispiel BASF zeigt Ihnen: Zinserträge können durch attraktive Dividenden ersetzt werden.

Verhaltener Ausblick

BASF erwartet im Geschäftsjahr 2015 einen leichten Umsatzzuwachs. Allerdings wird der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (EBIT) für das Jahr 2015 etwa auf dem Vorjahresniveau und damit bei rund 7,36 Mrd. Euro erwartet.

Der BASF-Vorstandsvorsitzende Kurt Bock gab an, dass letztlich auch der Ölpreis darüber entscheiden wird, ob das Gesamtergebnis gesteigert werden kann. An der Börse kam der verhaltene Ausblick am heutigen Tag nicht gut an. Die BASF-Aktie rutschte in der Folge an das DAX-Ende.

Dabei sollten Aktionäre jedoch bedenken: BASF ist für relativ konservative Prognosen bekannt. Die vorsichtige Prognose lässt – wie so oft in den vergangenen Jahren – Luft für positive Überraschungen am Jahresende.

Fazit: BASF ist und bleibt ein solides Langfrist-Investment

Unter dem Strich ist und bleibt BASF für mich ein solides Langfrist-Investment. Allein schon die Tatsache, dass das Unternehmen in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen feiert, zeigt, dass etliche Krisen in der Vergangenheit erfolgreich gemeistert wurden.

Daher können Sie davon ausgehen, dass BASF auch zukünftig in der Lage sein wird, Höhen und Tiefen erfolgreich zu meistern. Hinzu kommt, dass der Ludwigshafener Chemiekonzern einer der zuverlässigsten und besten Dividendenzahler in Deutschland ist.

27. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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