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Basiswert: Entscheidender Hebel für mehr Rendite

Gleich zwei Basiswerte bieten Zertifikate, die mit Titeln wie “Duo”.. beginnen. Auch bei dieser Konstruktion mit Basiswerten gilt:

Entscheidend ist, worauf Zertifikate – und Optionsscheine – beruhen. Sehen Sie sich den Basiswert an und entdecken Sie, warum oft sogar die direkte Investition besser ist. Dies gilt vor allem auch bei den Zertifikaten, die zwei Basiswerte haben. Eine besondere Falle.

Basiswert: Auszahlung bei Anleihen/Zertifikaten hängt von der Wertentwicklung ab

Besonders bei Zertifikaten ist der Basiswert wichtig. Der Basiswert bestimmt, wie viel Geld Sie für ein Zertifikat (das eigentlich eine Anleihe ist) erhalten werden. Daher ist der Basiswert die entscheidende Größe:

Jedes Zertifikat bezieht sich auf die Wertentwicklung einer Aktie, einer Anleihe, eines Indizes, eines Rohstoffpreises oder sogar auf die Wetterdaten. Dieser Bezugspunkt ist der Basiswert. Da Zertifikate Anleihen sind, sieht die Konstruktion im Kern daher so aus:

Sie verleihen Geld und erhalten:


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- einen Rückzahlungsbetrag, der direkt an der Wertentwicklung des Basiswertes oder an der Entwicklung von Daten wie dem Wetter hängt.

- Dies kann im Verhältnis 1:1 geschehen, mit einem Hebel (etwa 2:1) oder begrenzt sein.

- Zinsen beziehen Sie in der Regel nicht, nur besondere Zinszertifikate oder Aktien-Anleihen enthalten Zinsen. Diese entwickeln sich dann ebenfalls wie der Basiswert (dies ist dann ein Zinssatz am Markt) oder sind fix.

Kurs während der Laufzeit damit unsicher

Diese Konstruktion ist für Sie in zwei Dimensionen gefährlich: schon während der Laufzeit werden Zertifikate und Anleihen daher abhängig vom Basiswert sein.

Der Kurs vieler Zertifikate, auch der “sichersten”, schwankt daher an den Börsen. Dies ist schon dann eine unangenehme Überraschung, wenn Sie während der Laufzeit liquide Mitte benötigen.

Die zweite gefährliche Dimension: Wenn der Basiswert am Ende der Laufzeit nicht die gewünschte Entwicklung genommen hat, erhalten Sie anders als bei vielen anderen Anleihen weniger Geld zurück, als Sie eingezahlt haben.

Dies trifft die Mehrheit der Zertifikate – und sorgte in den vergangenen Jahren für böse Überraschungen. Die Liste der “Basiswert-Nieten” ist lang:

  • Weil die Basiswerte falsch waren, verloren in den vergangenen Jahre viele 1.000 Hebel-Zertifikat-Besitzer.
  • Auch die Basiswerte bei Aktien-Anleihen verloren – und mit ihnen die Besitzer von Aktien-Anleihen.
  • Bonus-Zertifikate brachten Minus-Zahlen, weil die Basiswerte stärker schwankten als Investoren der Zertifikate vorher glaubten.
  • “Alpha”-Zertifikate verloren besonders häufig und viel: hier sind zwei Basiswerte im Spiel.

Bei den genannten “Alpha”-Zertifikaten wetten Sie als Investor nur auf die Differenz zwischen zwei Basiswerten.

Steigt die über die Annahme hinaus, verlieren Sie schon – denn: Sie erhalten den Kurs des schlechteren der beiden Basiswerte. Ähnlich funktionieren auch “Duo”-Zertifikate: immer dann, wenn zwei Basiswerte im Spiel sind, verlieren Sie.

GeVestor meint: Die besten Zertifikate und Optionsscheine beruhen auf “sicheren” oder gut laufenden Basiswerten. Dann aber überlegen Sie: kaufen Sie im Zweifel den Basiswert wie etwa eine Aktie oder einen Index (über Fonds) gleich selbst.

Die Kosten sind geringer, damit steigt Ihre Rendite. Außerdem begrenzt weder die für Zertifikate typische Laufzeit noch eine Gewinnobergrenze Ihre Rendite.

Selbst wenn Sie einen Hebel auf den Dax suchen, gibt es eine Alternative: den “LevDax” als Basiswert. Dies ist der Index, der den Dax im Verhältnis 2:1 abbildet.


Börsen ABC: Anleihen und was dahinter steht
 


22. August 2011

Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.