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Basler-Aktie: Familienunternehmen peilt weiteren Gewinnzuwachs an

Es kann gut sein dass Sie die Basler-Aktie noch nicht auf Ihrem Radar haben. Denn mit einem Börsenwert von 160 Millionen Euro ist der Wert definitiv eher in der Spezialitätenecke einzuordnen. Einen näheren Blick ist das Unternehmen aber allemal wert. Denn seit Jahren glänzt die Ahrensburger Firma mit kontinuierlichen Zuwächsen beim Umsatz und Gewinn.

Spezialist für maschinelles Sehen

Die Basler AG ist ein führender Anbieter für digitale Industriekameras. Die Einsatzbereiche sind äußerst vielfältig. Ob in der Medizin, Produktion, der Verkehrstechnik oder im Einzelhandel.

Das Portfolio umfasst digitale Kameras, welche in computerbasierte Sehsysteme eingebaut werden oder im Bereich der Videoüberwachung zu finden sind. Ganz konkrete Anwendungsbeispiele sind beispielsweise die Oberflächeninspektion bei der Produktion von Kunststoffbahnen, Flachbildschirmen oder Wafern, die optische Zeichenerkennung bei der Briefsortierung und Beleglesung, die Druckbildkontrolle in der Verpackungsindustrie oder die Reststoffsortierung.

Marktführer mit hoher Softwarekompetenz

Wenn Sie die reinen Stückzahlen betrachten, dann ist die Basler AG der weltweit größte Anbieter auf dem stark fragmentierten Markt für Digitalkameras im sogenannten B2B-Markt. Dabei verfügen die Ahrensburger über ein besonderes Know-How in der Vision Technology.


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Basler beschäftigt den größten Entwicklerpool der gesamten Branche und ist extrem stark in der Kamerasoftware, die mehr als 50% der Wertschöpfung ausmacht.

Stetige Verbesserung der Geschäftsentwicklung

Sie sollten wissen: Basler ist ein lupenreines Familienunternehmen. Norbert Basler hält mit 52% aller Aktien weiterhin die Mehrheit an dem Technologieunternehmen. Dementsprechend solide und stetig verläuft auch die Geschäftsentwicklung. Große Sprünge suchen Sie hier vergebens.

Seit 2009 verbesserten sich aber die Erlöse von 33,70 Millionen Euro auf zuletzt 85,4 Millionen Euro. Im letzten Jahr stand zwar „nur“ ein Umsatzplus von 7,8% auf der Uhr, dies war aber den auslaufenden Geschäftsaktivitäten im Bereich der Inspektionslösungen zuzuschreiben. Um diesen Effekt bereinigt kletterten die Erlöse um 15%.

Margenschwäche dürfte eher temporärer Natur sein

Auf den ersten Blick etwas enttäuschend fiel hingegen die Marge aus. Beim Vorsteuerergebnis (EBIT) erzielte Basler eine Marge von 11,7% nach 15,8% im Vorjahr. Dabei war dies in erster Linie auf eine Veränderung im Produktmix (Einstellung des Geschäfts mit Inspektionssystemen) und einen höheren Umsatzanteil in Asien zurückzuführen.

Basler hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen wie z.B. die Analyse von Beschaffungskonditionen, Produktpreisen und die Steigerung der Produktionseffizienz, um auf das historische Niveau zurückzukehren.

Zugleich hat das Familienunternehmen mit strategischer Weitsicht in neue Mitarbeiter und den weiteren Ausbau der Entwicklungskapazität investiert. Unterm Strich wurden 17% mehr Mitarbeiter eingestellt.

Dividende gekürzt – mittelfristige Perspektiven aber vollkommen intakt

Auf Grund der etwas schwächeren Gewinnentwicklung hat die Konzernführung den Dividendenvorschlag mit 0,58 Euro je Aktie etwas tiefer als im Vorjahr angesetzt (0,70 Euro). Für dieses Jahr sieht Firmenchef Dr. Ley weitere Zuwächse. Die Erlöse sollen mit 90 bis 92 Millionen Euro auf ein neues Rekordniveau klettern.

Während Basler im osteuropäischen und nordamerikanischen Markt im Jahr 2016 mit Gegenwind konfrontiert werden könnte, dürften Japan und China ein Wachstum über dem Konzerndurchschnitt erreichen. Bis 2020 strebt der Mittelständler einen Umsatz von 150 Millionen Euro an.

Dabei könnte es auch den einen oder anderen Zukauf geben. Mit einer Eigenkapitalquote von 69% und einer nur minimalen Verschuldung könnte sich könnte sich Basler das locker leisten.

11. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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