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Baubranche: Unsere drei Favoriten

Forbo ist nach wie vor auf profitablem Wachstumskurs.

Der Umsatz stieg im 1. Halbjahr um 1,8% und der Gewinn um 12,6%. Dank der Produktivitätssteigerungen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette konnte die operative Marge von 9,8 auf 10,8% verbessert werden.

Negative Währungseinflüsse durch Yen und US-Dollar verhinderten eine bessere Geschäftsentwicklung. Ohne diese Einflüsse wäre der Umsatz 20 Mio SFr höher ausgefallen. Dennoch haben beide Sparten umsatzmäßig besser abgeschnitten und sind rentabler geworden.

Geholfen hat vor allem der Ausbau der Aktivitäten in den Schwellenländern. Hinzu kam in der Sparte Bodenbeläge die Erschließung von Marktsegmenten, die nicht von der Finanzierung durch die öffentliche Hand abhängig sind.

Forbo konzentriert sich auf lukrative Bereiche

Forbo konzentriert sich immer mehr auf Bereiche wie Ladenbau, Büroräume, Hotels und Gaststätten. In der Sparte Transportbänder kamen zudem neue Produkte bei den Kunden gut an.

Das Management hat zwar keine konkrete Prognose abgegeben, will aber auch im Gesamtjahr Umsatz und Gewinn steigern. Die Halbjahreszahlen lagen über den Erwartungen und hatten auch positiven Einfluss auf die Bilanz. Trotz der getätigten Aktienrückkäufe verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 70%.

Der Nettobestand an flüssigen Mitteln belief sich zum 30. Juni auf 255,3 Mio SFr. Angesichts dieser Stärke dürfte die Finanzierung externen Wachstums keine Probleme bereiten. Übernahmen kommen aber nur dann in Betracht, wenn sie einen Mehrwert für die Aktionäre schaffen können. Bilanz und Strategie überzeugen.


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Unternehmensporträt

Forbo ist ein weltweit führender Hersteller von Bodenbelägen (Flooring Systems) für private und öffentliche Gebäude sowie Kunststoffbändern (Movement Systems) für Industrie-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe. Im Bereich Linoleum hält Forbo einen Weltmarktanteil von 65%. Das Unternehmen ist in fast allen Ländern der Erde mit Vertriebsstellen vertreten.

Geberit hat im 1. Halbjahr vom milden Klima in Europa profitiert

Der Umsatz stieg um 7%, währungsbereinigt um 8,6%, und der Gewinn um 16,9%. Die operative Marge vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich trotz höherer Kundenboni und gestiegener Personalkosten von 26,5 auf 28,2% und lag damit einmal mehr deutlich über der angestrebten Zielbandbreite von 23 bis 25%.

Beide Sparten und alle wichtigen Absatzmärkte haben besser abgeschnitten. Die Rohrleitungssysteme wuchsen um 8,7% und die Sanitärsysteme um 5,9%. Ausgezeichnet liefen die Geschäfte in weiten Teilen Europas.

Geberit profitiert vom robusten Wohnungsbau

Im Hauptmarkt Deutschland profitierte Geberit nach wie vor vom robusten Wohnungsbau und steigerte den Umsatz um 10,3%. Aber auch die Schweiz und Großbritannien überzeugten mit hohen Zuwächsen. In Deutschland dürfte die Bauindustrie stark bleiben.

Auch für Nordamerika ist das Management positiv gestimmt. Süd- und Osteuropa erholen sich dagegen nur langsam. Und in China könnte das Geschäft schrumpfen. Vor diesem Hintergrund rechnet der Konzern in der zweiten Jahreshälfte mit einer Wachstumsabschwächung.

Schon im 2. Quartal hat die Dynamik nachgelassen. Für das Gesamtjahr hat Geberit ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum am oberen Ende des Zielkorridors von 4 bis 6% in Aussicht gestellt. Die EBITDA-Marge wird leicht oberhalb des Vorjahreswertes von 25,9% erwartet.

Das langfristige Wachstumspotenzial ist immens, wenn man bedenkt, dass 2 Mrd Menschen ohne sanitäre Entsorgung leben. Und in den entwickelten Ländern greifen die Konsumenten immer mehr zum hygienischen Dusch-WC.

Unternehmensporträt

Geberit wurde 1874 gegründet und ist heute in Europa Marktführer in der Sanitärtechnik. Der Konzern ist in 41 Ländern vertreten. Das Produktangebot umfasst Sanitärsysteme wie Spülkästen, Armaturen und Apparateanschlüsse sowie Rohrleitungssysteme zur Hausentwässerung und -versorgung.

Sto: Das schöne Wetter besonders im 1. Quartal hat die Geschäftsentwicklung begünstigt

Sto steigerte im 1. Halbjahr den Umsatz um 8,3% und den Gewinn um mehr als die Hälfte. Auch das operative Ergebnis stieg trotz höherer Personal- und Materialaufwendungen um 55,3% auf 29,2 Mio €. Dank der hohen Nachfrage aus dem Wohnungsbau wuchs Sto in Deutschland sogar um 10,4% auf 253,4 Mio €.

Das Auslandsgeschäft verzeichnete nur einen Zuwachs von 6,6% auf 309,7 Mio €. Gebremst haben der strenge Winter in weiten Teilen der USA und China sowie die schlechten konjunkturellen Rahmenbedingungen in Südeuropa. Aber auch der starke Euro hat seine Spuren hinterlassen.

Sanierungsbedarf im Wohnungsbau als Wachstumstreiber?

Das Management sprach von einer sehr verhaltenen Geschäftsentwicklung im Juli sowohl im Inland als auch im Ausland. Dieser Trend werde sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Entsprechend erwartet das Unternehmen im Gesamtjahr nur ein Umsatzwachstum von 5% sowie ein operatives Ergebnis von 90 bis 100 Mio €.

Daraus errechnet sich ein Nettogewinn von etwa 70 Mio €. Wachstumstreiber in den kommenden Jahren sollte der hohe Sanierungsbedarf im deutschen Wohnungsbau bleiben. Die Sanierungsgeschwindigkeit wird sich aber nur dann beschleunigen, wenn der Gesetzgeber die Förderprogramme aufstockt und die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessert.

Für Sto sprechen die attraktive Produktpalette sowie die breite internationale Aufstellung. Hinzu kommt die starke Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 65% und einem Nettofinanzguthaben von 37,8 Mio €. Kurstreiber sind aber kurzfristig nicht in Sicht.

Unternehmensporträt

Die Sto SE & Co. KGaA gehört zu den bedeutendsten Herstellern von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist Sto in der Wärmedämmung. Zum Sortiment gehören daneben Fassadenelemente sowie Putze und Farben. Das Angebot umfasst insgesamt rund 30.000 Artikel. Sto ist 90 mal in Deutschland und mit 38 Gesellschaften in Europa, Asien und den USA vertreten.

14. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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