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Bauwirtschaft weiterhin im Aufwind

Frühindikatoren belegen, dass die Baukonjunktur in Deutschland weiter anziehen dürfte.

Wachstumstreiber Nr. 1 wird der private Wohnungsbau bleiben. Begünstigt wird die Bautätigkeit vom anhaltend niedrigen Zinsniveau und der günstigen Situation am Arbeitsmarkt.

Dagegen bremst die stagnierende Industrie-Produktion den Wirtschaftsbau. Der öffentliche Bau wiederum profitiert von der Zunahme des sozialen Wohnungsbaus und entsprechenden Investitionen auf Landes-Ebene.

Die Interessen-Verbände der Bauwirtschaft erwarten im laufenden Jahr ein Umsatz-Wachstum von 3% im Bauhauptgewerbe.

Angesichts der demografischen Entwicklung, der Binnenw-Wanderung in Ballungsräume sowie des Zustroms von Flüchtlingen müssten jedes Jahr mindestens 400.000 neue Wohnungen entstehen.

Zwar ermutigt die von der Bundesregierung geplante steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus private Investoren, dennoch rechnet die Bauwirtschaft in diesem Jahr nur mit 290.000 neuen Wohnungen.


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Vor einer positiven Entwicklung stehen auch die Bereiche Ausbau und Gebäude-Technik. Triebfedern sind der bestehende Renovierungs- und Sanierungs-Bedarf sowie der Trend zur Energie-Effizienz.

Nach deutlichen Umsatz-Rückgängen im vergangenen Jahr stabilisiert sich jetzt auch in der Schweiz die Bauwirtschaft. Hintergrund ist der zinsbedingte Anlage-Notstand, der die Projektierung neuer Flächen besonders im Mietwohnungsbau hochhält.

Bundesregierung investiert Milliarden in die Infrastruktur

Um die Infrastruktur vor dem Zusammenbruch zu retten, will die Bundesregierung in den nächsten 15 Jahren 264,5 Mrd € in den Neubau und Erhalt von Straßen, Schienen und Wasserstraßen investieren.

Allerdings gibt es Unwägbarkeiten: Zum einen können Bürger-Beteiligungen die notwendigen Projekte verzögern, zum anderen wird bezweifelt, dass einige Bundesländer die Bauvorhaben rechtzeitig durchführen können.

Insofern fordern führende Koalitions-Politiker eine Bundesautobahn-Gesellschaft, die sich um Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb kümmert.

Eine solche Gesellschaft würde auch öffentlich- rechtliche Partnerschaften erleichtern. Die Länder lehnen diese Forderung aber noch ab.

Vor ähnlichen Problemen stehen die USA: Um die maroden Brücken, Straßen und Schienenwege zu modernisieren, braucht Präsident Obama 300 Mrd $.

Finanziert werden soll das Investitions-Programm mit einer Sondersteuer auf Erdöl, die direkt von den Ölkonzernen eingefordert werden soll; Im Raum stehen 10 $ pro Barrel.

Um den Plan umzusetzen, muss Obama den Kongress überzeugen. Dort aber sind die Republikaner in der Mehrheit, die schon ihre Ablehnung signalisiert haben.

Realistischer erscheint die Finanzierung aus verschiedenen Quellen: Rohöl aus der strategischen Reserve wird verkauft und auch die Zentralbank Federal Reserve zur Finanzierung herangezogen.  

Unsere Favoriten

Nicht nur in Deutschland und den USA läuft es gut. Treten die Prognosen der Experten ein, könnte 2016 das beste Jahr seit der Finanzkrise für die gesamte europäische Bauindustrie werden.

Denn auch in Großbritannien sowie Teilen Nord- und Osteuropas wird kräftig investiert.

Zu unseren Favoriten zählen Infrastruktur-Spezialisten wie Hochtief, Strabag und Porr. Aber auch HeidelbergCement trauen wir einiges zu, wenn die Integration der Italcementi schnell gelingt.

Bei Sto bremsen noch offene Fragen zur öffentlichen Förderung von Sanierungs-Maßnahmen die Geschäfts-Entwicklung. Eine große Enttäuschung ist Bilfinger. Wohin die Reise geht, werden wir erst im Mai erfahren.

2. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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