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Bayer-Aktie: Pharmakonzern setzt auf neue Medikamente

Mit einem Kursplus von 40% seit Oktober zählt die Aktie des Leverkusener Pharma- und Chemiekonzerns zu den Top-Performern im DAX. Der Konzern befindet sich derzeit in einem radikalen Umbruch.

Das weniger gewinnträchtige Kunststoff-Geschäft soll abgestoßen werden. Im Gegenzug setzen die Leverkusener voll auf die Gesundheits- und Agrochemiesparte.

Was können Sie von der strategischen Neuausrichtung erwarten? Wo liegen die Chancen und Risiken des Umbaus?

Milliardenschub dank Blockbustern

Bayer erwartet dank neuer Medikamente ein starkes Wachstum der Gesundheitssparte. Mit fünf neuen Wirkstoffen sollen die Erlöse bis 2017 um durchschnittlich 6% jährlich angekurbelt werden.


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Im vergangenen Jahr machten die fünf neuen Medikamente erst 2,9 Mrd. Euro Umsatz aus. Dieses Jahr sollen damit bereits 4 Mrd. Euro eingefahren werden. In der Spitze traut die Konzernführung den Mitteln sogar Erlöse von bis zu 7,5 Mrd. Euro jährlich zu.

Insbesondere der Gerinnungshemmer Xarelto verkauft sich gut. Das Medikament erfordert bei der Anwendung weniger Aufwand als Konkurrenzprodukte. Bayer zufolge besetzt der Konzern mittlerweile ein Drittel des Marktes.

Mit dem starken Wachstum soll auch die Gewinnmarge verbessert werden. Die bereinigte Ebitda-Marge im Healthcare-Geschäft soll von aktuell 27,5% auf 29 bis 31% gesteigert werden.

Im zweiten großen Geschäftsbereich Agrarchemie peilt Bayer ein jährliches Wachstum von rund fünf 5% an. Der Umsatz soll bis 2017 auf mehr als 11 Mrd. Euro zulegen. Zugleich wird mit 23 bis 25% die Marge in etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

Abspaltung des Kunststoff-Geschäfts wird vorangetrieben

Mit der geplanten Abspaltung des Kunststoffgeschäfts setzt der Konzern seinen radikalen Umbau fort. Die Leverkusener wollen sich künftig ganz auf die Gesundheitssparte und die Agrarchemie konzentrieren. Das margenschwache Kunststoff-Geschäft soll bis spätestens Mitte 2016 an die Börse gebracht werden.

Mit solchen Transaktionen kennen sich die Leverkusener bestens aus. Bereits vor rund zehn Jahren hat sich der Bayer-Konzern vom Spezialchemiegeschäft getrennt und die Aktivitäten über einen Spin-Off an die Börse gebracht (Lanxess)

Analysten taxieren den Wert des Kunststoffgeschäfts auf rund 10 Mrd. Euro. Mit dieser Bewertung würde die Gesellschaft direkt als DAX-Kandidat in Frage kommen.

Strategie-Schwenk verursacht hohe Investitionen

Im Zuge des Konzernumbaus verzichtet Bayer auf eine kurzfristige Erhöhung der Gewinnmarge, um die Wirkstoffentwicklung voranzutreiben. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen um 10% auf mehr als 4 Mrd. Euro hochgefahren werden.

Die hohen Investitionen sind notwendig, um weiterführende klinische Studien in der Medikamentenentwicklung durchzuführen. Langfristig sollten sich die Ausgaben aber auszahlen. Mit dem starken Kursanstieg haben die Anleger allerdings einen Großteil des Strategieschwenks bereits vorweggenommen.

17. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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