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Bayern ist und bleibt reichstes Bundesland

Neue Studie: Reichstes Bundesland ist noch immer Bayern

Nach wie vor ist das Geldvermögen im Süden Deutschlands am größten (reichstes Bundesland ist Bayern) und im Osten am geringsten (ärmstes Bundesland ist Sachsen-Anhalt).

Das geht aus der am 21. August 2009 in Berlin veröffentlichten Studie des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hervor.

So besitzt ein Haushalt im ärmsten Bundesland Sachsen-Anhalt durchschnittlich 26.600 Euro, während ein Haushalt im reichsten Bundesland Bayern durchschnittlich auf 61.600 Euro kommt, also das 2,3-fache.

Vergleichswerte aus dem Jahr 1993 zeigen, dass sich der Abstand verringert hat. Seinerzeit verfügte ein Haushalt in Sachsen-Anhalt über 10.318 Euro, ein bayerischer über 39.288 Euro, also 3,8-mal so viel.

Den Baden-Württembergern geht es laut der Studie fast genau so gut wie den Bayern. Ein Haushalt besitzt dort im Schnitt 61.400 Euro (1993: 45.352 Euro). In der Länder-Rangliste folgen Hessen mit 57.100 Euro (1993: 41.773 Euro), Rheinland-Pfalz mit 56.900 Euro (1993: 33.382 Euro) und Nordrhein-Westfalen mit 48.600 Euro (1993: 31.015 Euro).


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Reichstes Bundesland bald ein Anachronismus?

Betrachtet man die Entwicklung im gesamten Bundesgebiet, so ist das Geldvermögen von 1993 bis 2008 um knapp 70 Prozent auf im Durchschnitt 47.700 Euro pro Haushalt gestiegen.

Das Vermögen der ostdeutschen Haushalte hat in den vergangenen 15 Jahren um 6,2 Prozent und damit deutlich stärker zugenommen als das der westdeutschen, deren Zuwachs bei knapp drei Prozent lag.

Allerdings werden sich die Werte erst in etwa zehn bis zwanzig Jahren angeglichen haben, schätzen die Analysten.

Die Untersuchungen der Volks- und Raiffeisenbanken erfolgten auf Grundlage der Einkommens- und Verbraucherstatistik des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden.

Persönlicher Reichtum hängt natürlich entscheidend von der richtigen Anlagestrategie und nicht vom Bundesland ab.

Kleines Schmankerl: Die Finanzen des FC Bayern

Alles sollte besser werden in der Saison 2008/2009: mit ehrgeizigen Plänen im Gepäck und einem ehrgeizigen Trainer auf der Bank wollte der FC Bayern München sich selbst erfinden – und steht jetzt vor einem Scherbenhaufen.

Jürgen Klinsmann musste inzwischen seine Koffer packen und statt der hochtrabenden Visionen zu Saisonbeginn wird jetzt nur noch das Minimalziel Champions League verfolgt.

Der Traum von der Meisterschaft ist ebenfalls noch nicht ausgeträumt, doch die Teilnahme an der Champions League ist aus finanziellen Gründen nahezu eine Pflichtveranstaltung.

Von Saison zu Saison zieht der Umsatz bei der FC Bayern München AG kräftig an: wurden 2003/2004 noch 166,3 Millionen Euro umgesetzt, lag diese Summe in der darauffolgenden Saison bereits 23,2 Millionen Euro höher.

In der Spielzeit 2005/2006 wurde dann erst mal die 200-Millionen-Marke überschritten und in der letzten Saison lag der Umsatz bei 286,8 Millionen Euro.

Ohne das Erreichen der Champions League rückt die greifbar nahe Marke von 300 Millionen Euro wohl in weite Ferne, denn die millionenschweren Erlöse aus den TV-Ausstrahlungen werden dringend gebraucht.

Steigender Umsatz führt jedoch nicht automatisch zu mehr Erfolg: Während der FC Bayern in der Saison 2006/2007 10 Niederlagen hinnehmen musste, stehen in der aktuellen Spielzeit bereits 7 Niederlagen auf der Negativseite des Rekordmeisters – fünf Spieltage vor Saisonschluss.

In der letzten Bundesliga-Saison mussten die Bayern-Spieler hingegen nur zweimal mit hängenden Köpfen vom Platz schleichen.

25. August 2009

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.