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Bechstein Piano – Klingt nach Musik und guter Investition

Klavierbauer C.Bechstein überzeugt Pianisten und Analysten

Wer so wirbt, kann sich’s wirklich leisten: „Ich hab nur das fabelhafte Glück gehabt, dass beim Beginn meiner Laufbahn ein Gott an meinem Werktisch stand.“ C.Bechstein Pianoforte-Fabrik heißt das Berliner Traditionsunternehmen, das seine Klaviere mittlerweile in Sachsen, Tschechien und Asien baut.

Nebenwerte-Analyst Dirk Schöbel vom Börsenbrief „Small Cap Investor“ hat die Zahlen des Klavierbauers ausgewertet. Seine Empfehlung: Kaufen.

Nebenwert C.Bechstein: Marktanteil steigt

Das Berliner Traditionsunternehmen C. Bechstein Pianoforte-Fabrik ist wieder zu einem Vorzeigeunternehmen des deutschen Klavierbaus geworden. Der Marktanteil stieg in den letzten 20 Jahren auf knapp 30%. Gegen Billigimporte aus Asien und Osteuropa hat Bechstein sein eigenes Konzept entworfen: Neben den Premiummarken werden gezielt günstige Submarken positioniert. So kann Bechstein mit unterschiedlichen Preiskategorien deutlich mehr Kunden ansprechen.


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Nebenwert C.Bechstein: Unternehmen mit Geschichte

Seit 1853 baut Bechstein hochwertige Flügel und Klaviere. 1963 übernahm der US-Hersteller Baldwin die Bechstein-Anteile und wirtschaftete das Unternehmen herunter. Bis 1986 der Klavierbaumeister Karl Schulze die Traditionsmarke aufkaufte und als heutiger Vorstandsvorsitzender wieder zum Erfolg führte.

Premium, Mittelklasse, Einsteigermodell: Die Markenpyramide

Das Erfolgsrezept des Klavierbauers ist die Markenpyramide: Unter der Edelmarke C. Bechstein werden Mittelklassemarken (Zimmermann und W. Hoffmann) sowie günstige Einstiegsmodelle (Euterpe und Wilh. Steinmann) im unteren Preissegment positioniert.

Dem Kunden wird bereits beim Kauf direkt gezeigt, für welchen Preis er welche Qualität bekommt. Das Konzept ist erfolgreich, so dass sich Bechstein gegen die Billig-Konkurrenz aus Asien und Osteuropa behaupten kann.

Schwache Halbjahreszahlen: Zweite Jahreshälfte entscheidend

Im ersten Halbjahr 2007 verdiente Bechstein weniger als im Vorjahr. Der Umsatz gab leicht um 7% nach, während ein Gewinn von 344.929 € nach 582.620 € im Vorjahr erzielt wurde. Allerdings wird das 2. Halbjahr stärker als das erste erwartet.

Die Gründe für die erhöhten Aufwendungen liegen in der Neueröffnung einer Vertriebsgesellschaft, die mit höheren Investitionen für Räumlichkeiten und Anlaufkosten von 3 Mio. € verbunden war. Hinzu kam die Übernahme des tschechischen Flügel- und Klavierherstellers Bohemia.

Nebenwert C.Bechstein: Produktion und Absatz steigen

Im ersten Halbjahr erreichte Bechstein in Amerika einen Umsatz von 1,3 Mio. USD. Absatzstärkster Markt bleibt aber Deutschland mit acht eigenen C.Bechstein Centern. Die Übernahme der Bohemia im April bringt zwei neue Betriebsstätten in Iglau und Königgrätz (beide in Tschechien) mit, die auch als Zulieferer für das deutsche Werk in Sachsen dienen.

Bechstein glänzt mit einer hohen Eigenkapitalquote von 54% per 30.06.07. Außerdem liegt die Dividendenrendite bei einer erwarteten Ausschüttung von 0,35 € bei über 4%. Die günstige Bewertung -KGV unter 10- spricht für die Aktie.

1. November 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.