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Beeindruckend: Schwergewichte bei Dax Werten stabil. Die Analyse

Schwergewichte im Dax: dies sind Aktien, deren Börsenwert weit höher ist als der Wert der durchschnittlichen Aktien. Titel also, die über den Markt weit mehr sagen als die Leichtgewichte. Trotzdem achten Analysten dieser Tage nicht auf eindeutige Signale aus dieser Ecke der Dax Werte. Unsere Analyse zeigt: die Daten sind besser als Viele denken.

Oft spielen die tagesaktuellen Kurse eine größere Rolle als sie verdienen. Die Kurse selbst verändern an den eigentlichen Marktbedingungen oft wenig. Denn: Eine Aktie wie Siemens ist derzeit an der Börse gut 62,5 Milliarden Euro wert. Dieser Börsenwert jedoch verändert sich schon durch den kleinsten Handel, wenn auch nur eine Aktie vom Verkäufer zum Käufer wechselt.

Die Börsenwerte errechnen sich einfach: Kurs*Aktien. Deshalb schwankt zwar der Börsenwert formal recht heftig, aber: die Schwergewichte selbst bleiben Schwergewichte und dominieren weiterhin den Dax und die sonstigen Dax Werte. Die Börsenschwergewichte aber sind in der Regel unterbewertet, wie die Analyse zeigt.

Stabilität: wichtig sind die Kennzahlen

Die Kurse der Aktien von Schwergewichten stürzen zwar scheinbar genauso wie die Kurse anderer Aktien. Siemens etwa hat einen Jahresverlust von bislang 29,13% hinnehmen müssen. Aber: dies betrifft wie beschrieben nur den kleineren „verkauften“ Anteil der Aktien am Markt. Die Bilanzrelationen bei den großen Unternehmen passen sich aber sofort an, die „G“ bei den Kurs-Gewinn-Verhältnissen oder „B“ bei den Kurs-Buchwert-Verhältnissen ändern sich nicht.


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Mit anderen Worten: sofort werden die Kennzahlen günstiger und laden – für den kleineren Teil der „gehandelten“ Werte – wieder zum investment ein. Sehen Sie sich die Kennzahlen bei den 5 „schwersten Aktien“ an – verglichen zum Jahresverlust. Bis auf eine Ausnahme zeigt sich: Schwergewichte haben wieder Potenzial gewonnen und werden den gesamten Dax nach oben ziehen.

  • Siemens hat jetzt ein KGV von 18,1 und ein KGV von 2,05. Mit 62,5 Milliarden Euro Börsenwert die Nummer eins im Dax hat das KGV dadurch wieder Spielraum von mehr als 20% – über steigende Kurse.
  • Volkswagen „Vorzugsaktien“ sind die Nummer zwei mit 50,3 Milliarden Euro Börsenwert. Das KGV sank nach -14,5% Jahresverlust auf 8,3. Das KBV auf 0,9. Da Gewinne und Buchwerte stabil bleiben, können die Kurswerte um mehr als 20% steigen.
  • Die Nummer drei ist SAP mit 44,9 Milliarden Euro Börsenwert. Im Verlaufe des Jahres ist die Aktie nur um -6,06% gesunken und wird „stabil“ bleiben.
  • Die Nummer vier ist BASF: 42,05 Milliarden Euro Börsenwert. Nach einem Jahresverlust von 25,6% hat die Aktie bei einem KGV von 12 und einem KBV von 1,9 wieder mindestens 20% Potenzial – und wird den Dax nach oben ziehen.
  • Die ungeliebte Deutsche Telekom hat einen Börsenwert von 36,22 Milliarden Euro. Mit einem KGV von 24,6 ist die Aktie zwar schon „gut“ bewertet, hat aber noch -14,6% Jahresverlust, die das Unternehmen aufholen kann. Garant dafür ist das niedrige Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,6 sowie das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,05.

GeVestor meint: Diese Schwergewichte werden – bis auf SAP – ihr Potenzial wieder ausnutzen. Damit aber ziehen sie den gesamten Dax nach oben, weil der über den Anteil der Börsenwerte am Index berechnet wird. Achtung:

Sie können sich beteiligen. Kaufen Sie einfach einen ETF-börsengehandelten Fonds auf den Dax. Die Analyse zeigt: die Schwergewichte unter den Dax Werten alleine werden den Dax wieder hochziehen.

12. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.