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Berkshire-Hathaway-Aktie: Gewinne durch Warren Buffetts Value-Ansatz

Wenn Sie sich die Mühe einer ausgeprägten Analyse nach dem Value-Verfahren ersparen wollen, gibt es dennoch eine ganz einfache Möglichkeit, von diesem Ansatz zu profitieren.Kein anderer nämlich hat sich diesem Ansatz im Gefolge von Benjamin Graham so sehr verschrieben wie einer der inzwischen reichsten Männer der Welt, der Amerikaner Warren Buffett.Und der hat eine eigene Firma, die Berkshire Hathaway, gegründet, in der seine Aktivitäten umgesetzt werden.


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Hinter der Aktie der Firma Berkshire Hathaway, die Sie auch in Frankfurt am Main und Berlin kaufen können, verbirgt sich nämlich nichts anderes als das Portfolio von Warren Buffet.Darin befinden sich solche Aktien wie die von Coca-Cola, die Buffett erstmals zum Kurs von gut 6 US-Dollar gekauft hat ebenso wie beispielsweise die des US-Großverlages Washington Post, die seit Buffetts Einstieg um mehr als das 70fache gestiegen ist.
Buffett ist denn auch – anders als Graham – der Ansicht, dass man gute Aktien eigentlich nie verkaufen sollte. Und er ist weiterhin der Auffassung, dass Sie sich als Anleger nur Aktien von solchen Unternehmen ins Depot legen sollten, von deren Geschäften Sie etwas verstehen.Und da er sich selbst im Bereich der Neuen Technologien nicht auskannte, befinden sich entsprechende Aktien auch nicht in seinem Depot.
Der Nachteil dieses eisernen Festhaltens an den eigenen Prinzipien bestand in den letzten Jahren darin, dass Buffet den Run auf die zahlreichen an der Nasdaq gehandelten High-Tech-Aktien nicht mitmachen konnte.Entsprechend ging die Hausse bei den High-Tech-Werten auch an der Berkshire-Hathaway-Aktie vorüber.Falls Sie am Kauf der Aktie interessiert sind, sollten Sie die billige B-Aktie erwerben – die A-Aktie ist die teuerste Stückaktie der Welt (sie kostet mehr als 120.000 US-Dollar) und ist somit für die meisten Anleger unerschwinglich.

Mit diesen Fonds setzen Sie gezielt auf das Value-Konzept

Wenn Sie dem Value-Ansatz folgen, aber nicht (nur) auf die nach diesem Prinzip ausgesuchten und in der Berkshire-Hathaway-Aktie enthaltenen Werte von Warren Buffett setzen wollen, können Sie auch in Investmentfonds anlegen, die sich diesem Ansatz ausdrücklich verschrieben haben.Allerdings gibt es auf dem deutschen Markt nur wenige Fonds, deren Fondsmanagement sich ausdrücklich dem Value-Ansatz verschrieben hat. Sie müssen also auf ausländische Papiere zurückgreifen.
Einer der bekanntesten, bereits vor fast 50 Jahren aufgelegten Fonds in diesem Zusammenhang ist der Templeton Growth Inc.Er legt weltweit in Aktien an und glänzt immer durch hohe Gewinne. Noch älter als der Templeton Growth Fund ist der bereits 1928 herausgegebene Pioneer Fund, der seinen Anlageschwerpunkt in den USA hat und in US-Dollar aufgelegt wird.

Warum Sie mit dem Value-Ansatz langfristig am erfolgreichsten sind

Die dramatischen Kursentwicklungen an den Börsen in den letzten Jahren haben bei vielen Anlegern zu einer Überprüfung ihres Investmentansatzes geführt.Nachdem man sich jahrelang nur mehr für die Wachstumsaussichten von Unternehmen interessiert hatte und dabei der Zeit weit vorausgeeilt war, geraten nun wieder traditionelle Auswahlkriterien wie das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV), der Cashflow, der Buchwert und andere die fundamentale Seite einer Aktie betreffende Gesichtspunkte ins Blickfeld der Anleger.
Ich habe Ihnen im GB immer wieder geraten, die Auswahl Ihrer Aktien nicht aus dem „hohlen Bauch heraus“, sondern nach klaren, gut überprüfbaren Regeln vorzunehmen.Dabei sollte es Ihnen im Wesentlichen darum gehen, Aktien zu finden, die im Vergleich zu anderen stark unterbewertet erscheinen und bei denen gute Chancen bestehen, dass sie irgendwann auch von anderen Investoren entdeckt und auf die richtige Kurshöhe gebracht werden.
Dieser „Value-Ansatz“ erfordert von Ihnen zwar etwas mehr Geduld, als ihn die eingefleischten Vertreter des sich auf Wachstumswerte konzentrierenden Growth-Ansatzes aufbringen.Doch dafür werden Sie auf die Dauer mindestens so sehr belohnt wie jene und brauchen sich zwischenzeitlich weniger um Ihr Geld zu sorgen.

Checkliste: So können Sie das Value-Konzept für sich selbst nutzen

  • Machen Sie sich klar, dass Sie mit dem traditionellen Value-Ansatz und der Suche nach unterbewerteten Aktien in den letzten Jahren zwar häufig schlechter gefahren wären als mit einer Aktienauswahl nach dem Growth-Ansatz, die Orientierung an fundamentalen Bewertungskriterien sich aber damit keineswegs als überflüssig erwiesen hat.
  • Betrachten Sie vor diesem Hintergrund das hier vorgestellte Regelwerk als eine Möglichkeit, sich bei Ihren Kauf- und Verkaufsentscheidungen am Aktienmarkt stärker von sachlichen, fundamental begründeten Kriterien leiten zu lassen als von emotionalen Faktoren.
  • Bedenken Sie, dass eine mit Hilfe dieser Regeln gefundene Unterbewertung tendenziell um so größer ist, je mehr von den insgesamt 10 Kaufregeln erfüllt werden und je nachhaltiger dies geschieht.
  • Machen Sie sich aber klar, dass die Unterbewertung einer Aktie erst von den übrigen Marktteilnehmern erkannt werden muss, damit daraus überproportionale Kursgewinne erwachsen. Daher kann es eine ganze Zeit dauern, bis sich eine solche Einsicht durchsetzt.
  • Wenn Sie die Entwicklung solcher Aktien wie Coca-Cola, Gilette oder Microsoft betrachten, erkennen Sie, dass die Verkaufsregeln von Graham auf Wachstumswerte gerade nicht angewandt werden sollten. Hier ist es notwendig für Sie, das System den eigenen Erfahrungen am Aktienmarkt anzupassen, damit Sie die langfristigen Perlen in Ihrem Depot nicht zu früh verkaufen.
  • Falls Sie zu wenig Zeit für eine Analyse nach dem Value-Konzept haben, können Sie die nach diesem Konzept arbeitenden Fonds als Anlagealternative nutzen.

25. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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