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Beteiligung an Start-up-Schmiede sorgt für dickes Minus – doch die Prognosen sind erstklassig

Während der deutsche Leitindex DAX heute erneut mit der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten kämpfte, lag der Technologieindex TecDAX bis in den Nachmittag deutlich im Plus.

Er profitierte vor allem von guten Nachrichten des Index-Schwergewichts United Internet.

Europas führender Internet-Service-Provider mit Marken wie 1&1, GMX und Web.de legte einen starken Jahresstart hin – an der Börse wurde dies mit einem deutlichen Kursplus von über 3% honoriert.

Für Sie besonders interessant: Die Aktie bewegt sich allmählich wieder aufwärts.

In den vergangenen Monaten war sie überdurchschnittlich stark gefallen, nachdem sie noch im Dezember ein Allzeithoch bei 51,94 € erreicht hatte. Von diesem ist sie aktuell gut 16% entfernt.


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Gewinnsprung um 17%

Doch mit den heute veröffentlichten Zahlen gibt es nun einen starken Anlass, die künftige Kursentwicklung wieder optimistischer zu sehen.

Während der Umsatz die Erwartungen der Analysten erfüllte, fiel der Gewinn sogar noch leicht besser als erwartet aus.

Der Umsatz stieg in den ersten 3 Monaten im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum um 7% auf 968,6 Mio. €. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um satte 17% auf 202,7 Mio. €.

Für das operativ ausgezeichnete Ergebnis sorgte v. a. das starke Wachstum im Mobilfunk-Segment mit einem deutlich besser als erwarteten Kundenplus. Zudem legte das zuletzt leicht schwächelnde Web-Hosting wieder zu.

Kurssturz der Rocket-Internet-Aktie belastet

Der Kurssturz der Rocket-Internet-Aktie verhagelte jedoch ein wenig die ansonsten hervorragende United-Internet-Bilanz.

Das Unternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Montabaur musste eine Wertminderung von 156,7 Mio. € auf das Aktienpaket an Rocket Internet verbuchen.

An der Berliner Start-up-Schmiede hält United Internet gut 8% – der Aktienkurs ist aber seit dem Einstieg deutlich abgerutscht.

Im Februar 2015 verzeichnete die Rocket-Aktie noch bei 57,08 € ihr Allzeithoch, nun bewegt sich das Papier bei 20 €.

Die Konsequenz: Bei United Internet steht beim Ergebnis unter dem Strich ein sattes Minus in Höhe von 55,6 Mio. €. Im 1. Quartal 2015 belief sich der Gewinn noch auf 78,6 Mio. €.

Gut für die Aktionäre: Diese Sonderbelastung hat auf die Dividenden-Politik von United Internet keine negativen Auswirkungen.

Und schließlich bekräftigte das Unternehmen heute auch seine Jahresziele:

Die Zahl der Vertragskunden soll um 800.000 wachsen, der Umsatz soll auf 4 Mrd. € klettern und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 850 Mio. € zulegen.

17. Mai 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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