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BHP Billiton: Gewinneinbruch lässt auch die Dividende schmelzen

Jetzt hat die Bilanzsaison bei den Rohstofffirmen doch noch eine große Überraschung gebracht. BHP Billiton, einer der größten Rohstoffkonzerne der Welt, hat nicht nur ein extrem schwaches Halbjahr operativ erlebt. Das Unternehmen streicht auch die Dividende massiv zusammen.

Eine Kürzung war sicherlich erwartet worden von den allermeisten Experten und das ist auch angesichts der schwierigen operativen Lage bei dem Rohstoffunternehmen keine große Überraschung. Doch das Ausmaß der Dividendenkürzung hat viele Investoren doch überrascht.

Nach einer Ausschüttung von immerhin 0,62 Dollar pro Aktie vor einem Jahr kürzt der australisch britische Rohstoffkonzern jetzt die Ausschüttung für die Aktionäre auf nur noch 0,16 Dollar zusammen. Dazu müssen Sie wissen: Im Vorfeld hatten die Analysten immerhin noch eine Dividendenausschüttung von 0,31 Dollar, also knapp doppelt so viel wie jetzt tatsächlich vorgenommen wird, erwartet.


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Schnelle Erholung bei Dividende ist aber möglich

Beim Blick auf die operative Entwicklung wird klar, warum BHP Billiton so stark kürzen muss. Der operative Gewinn brach fast vollständig zusammen. Hier blieb bei BHP Billiton nur noch ein Überschuss von 412 Mio. Dollar und damit 92 % weniger als noch vor einem Jahr. Auch hier hatten die Analysten im Vorfeld immerhin noch 730 Mio. Dollar erwartet.

Bei der Dividende ist aber eine schnelle Erholung wieder möglich. So erklärt das BHP Management, dass eine Auszahlungsquote von mindestens 50% des maßgeblichen Gewinns pro Halbjahr als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll. Dabei wird das Unternehmen bei jeder Berichtsperiode genau analysieren, ob nicht auch höhere Auszahlungsquoten möglich sind.

Größter Verlustbringer war der Ölsektor bei BHP Billiton. Hier sorgten einmalige Aufwendungen von mehr als 7,1 Mrd. Dollar für ein Abrutschen in die Verlustzone. Insgesamt erlöste BHP Billiton 8,2 Mrd. Dollar weniger nur auf Grund der niedrigeren Rohstoffpreise im zweiten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr.

Nur beim Kupfer und Eisenerz erzielte der Rohstoff-Konzern überhaupt einen operativen Gewinn – doch auch der fiel im Vergleich zum Vorjahr sehr gering aus. Keine Frage: BHP Billiton muss im aktuellen Umfeld hart kämpfen. Das Ende der Krise ist noch nicht erreicht – auch wenn der Aktienkurs zuletzt um deutlich mehr als 25% zugelegt hat.

23. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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