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Billig-Öl und Weltmacht – Tipps und Hintergrundinfos für Anleger

Wenn Sie derzeit an die Tankstelle fahren, freuen Sie sich bestimmt über die günstigen Benzinpreise.

Genauso geht es Ihnen womöglich, wenn Sie Ihre Heizöltanks füllen.

Denn der Öl- bzw. Benzinpreis ist so niedrig, wie seit langem nicht mehr.

Doch es gibt Hintergründe, über die Sie Bescheid wissen sollten. Und die sind nicht immer und für alle positiv.

Auch bei niedrigem Ölpreis werden Sie übers Ohr gehauen

Seit dem Sommer 2014 ist der Ölpreis um die Hälfte gesunken. Und doch werden Sie noch übers Ohr gehauen.

Inwiefern? – Während der Ölpreis um zirka 50% gefallen ist, sackten die Heizölpreise nur um 30% und die für Benzin nur um 20%.

Wo die restlichen 20 bzw. 30% bleiben? – Beim Staat. Denn bei der Besteuerung von Heizöl und Benzin schlägt er voll zu.

Öl – das „Lebensblut der Zivilisationen“

Der Anteil von Rohöl am weltweiten Produktionsvolumen sämtlicher Rohstoffe beträgt zirka 45%. Damit ist Rohöl der wichtigste Rohstoff der Welt.

Es ist sozusagen das „Lebensblut der Zivilisationen“; der bedeutendste globale Energieträger.

Öl hat für unsere moderne Industriegesellschaft und Infrastruktur eine zentrale Bedeutung. Ohne Öl funktioniert einfach nichts mehr. Es hält die modernen Industriestaaten am Leben.

Zudem ist es auch der wichtigste Grundstoff bei der Herstellung von Kunststoffen.

Wussten Sie, dass Rohöl darüber hinaus auch in Medikamenten und Kosmetika zu finden ist?

Von den Ölsorten

Die Maßeinheit des Öls ist der Barrel. Es entspricht 159 Litern.

Brent ist die wichtigste Rohölsorte für Europa. Der Name resultiert von dem gleichnamigen Nordsee-Ölfeld.

Andere Rohölsorten sind beispielsweise Alaska North Slope, Arab Light oder Zuetina.

Allerdings werden an den großen Terminbörsen in London und New York nur standardisierte Produkte gehandelt. Diese werden „Referenzöle“ genannt.

Gehandelt wird „Brent Crude Oil“ an der Warenterminbörse International Petroleum Exchange in London.

Die Preise der anderen Rohölsorten werden als Abschlag oder Zuschlag auf das Referenzöl ermittelt.

Die meistgehandelten Referenzöle sind West Texas Intermediate (USA) und Dubai Fateh (Asien).

Exkurs zum Thema „Fracking“

Vor allem die USA fördern Ihr Öl durch das sogenannte Fracking. Sicher haben Sie schon einmal etwas davon gehört, denn unlängst gab es auch hierzulande eine Diskussion darüber.

Was aber ist Fracking überhaupt?

Beim Fracking werden Wasser und Chemikalien durch Löcher in den Boden gepresst. So wird das Öl aus dem Schiefer- und Dolomitgestein gelöst.

Allerdings ist nicht bekannt, wie sich diese Chemikalien auf die Umwelt auswirken. Deshalb ist diese Förderung höchst umstritten – vor allem in Europa.

Hier gibt’s Öl

Öl findet sich in folgenden Ländern:

– Saudi Arabien

– Iran

– Irak

– Kuwait

– Vereinigte Arabische Emirate

– China

– Libyen

– Mexiko

– Venezuela

– Nigeria

– Norwegen

– Kanada

– Großbritannien

– Algerien

– Kasachstan

– Angola

– Indonesien

– Katar

– Aserbaidschan

Länder mit dem größten „Ölhunger“

Das sind die Länder mit dem weltweit größten Ölverbrauch:

– USA

– China

– Japan

– Russland

– Deutschland

Ölverbrauch nimmt stetig zu

Der Verbrauch von Öl wird weiter zunehmen; auch allein schon aufgrund der stetig wachsenden Weltbevölkerung.

Lag der weltweite Ölverbrauch 1995 täglich noch bei 70 Mio. Barrel, so stieg er 2014 bereits auf 90 Mio. Für das Jahr 2040 wird sogar ein täglicher weltweiter Verbrauch von 104 Mio. Barrel erwartet.

Öl ist knapp – auch wenn die Amerikaner mit Ihrem „Fracking-Öl“ den Weltmarkt überschwemmen.

Denn die Ölvorkommen sind endlich. Und es wird immer schwieriger neue Ölvorkommen zu erschließen

Düsteres Szenario ohne Öl-Alternativen

Aber was wäre eigentlich, wenn die Industrie- und Schwellenländer keine Alternativen zum Öl finden würden?


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Experten zeichnen ein dunkles Bild:

Gelingt es nicht, die begrenzten Öl-Ressourcen durch Alternativ-Energien zu ersetzen, stehen drastische Umwälzungen für unser modernes Leben bevor.

Dies sind nur 4 Wesentliche davon:

Kriege werden zur Sicherung der verbleibenden Öl-Ressourcen ausgefochten.

– Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise wird verlängert.

– Die Globalisierung, wie wir sie kennen, „verkümmert“.

– Die uns vertraute Konsumwirtschaft bricht zusammen.

Das Spannungsverhältnis zwischen dem Ölangebot und der steigenden Ölnachfrage bestimmt die globale Politik und Wirtschaft.

Aber noch etwas anderes:

Das sollten Sie über den Ölpreis wissen

Vor allem der Ölpreis bestimmt die Verteilung des „Lebenssaftes der Zivilisation“.

Er ist mit Abstand der wichtigste Wert an den Rohstoffmärkten und für die wirtschaftliche Entwicklung von größter Bedeutung.

Der Ölpreis entscheidet, ob die Wirtschaft läuft oder nicht, ob es Arbeit gibt und wie teuer das Benzin ist.

Er resultiert aus dem knappen Angebot und der steigenden Nachfrage; vor allem auch in den Schwellenländern.

Nicht zu vergessen: mit ihrem Wirtschaftswachstum und dem damit verbundenen höheren Energieverbrauch stützen die aufstrebenden Industriestaaten wie China, Indien und Lateinamerika den Ölpreis.

Öl ist Macht

Und so hängt der Ölpreis mit der Staaten-Macht zusammen:

Der stetigen Nachfrage steht ein (normalerweise) steigender Ölpreis gegenüber. Und der kann manipuliert werden; so wie jetzt. Darauf wird im weiteren Verlauf noch eingegangen.

Öl-Ökonomie lässt Staaten mächtig werden – wenn eigenes Öl vorhanden ist; und schrumpfen, wenn es diesen Rohstoff nicht gibt.

So abhängig sind die Staaten vom Öl

Gleich werden Sie sehen, wie abhängig Großmächte und Staaten vom Öl sind.

Als repräsentative Beispiele wähle ich dazu 4 Länder aus. 3 davon sind sogenannte „Global Players“.

1. Russland – Vor dem Kollaps?

Russland besonders von diesen Zusammenhängen betroffen.

2014 exportierte Russland Öl im Wert von 282 Mrd. Dollar. Gut 50% der Exporterlöse stammen aus dem Ölverkauf.

Das Riesenreich wird eigentlich von den Ölkonzernen finanziert.

Hohe Öl- und Gaspreise bescherten dem Land in den letzten Jahren etwa 2,2 Bill. Dollar Gewinne. Dafür wird aber auch ein Ölpreis von 95 Dollar pro Barrel benötigt – nun ist es noch etwas über die Hälfte.

Durch den günstigen Ölpreis droht sowohl dem Staat als auch der Wirtschaft der Kollaps.

Zudem muss in den alten Ölfeldern Sibiriens immer tiefer gebohrt werden: oder gar in der Arktis, wie etwa in der Karasee. Das alles lohnt sich nur bei einem hohen Ölpreis.

Sie sehen also: Ohne einen hohen Ölpreis ist Russlands Staats-Bestand bedroht. Und das wäre eine Katastrophe für die ganze Welt.

Aber auch noch andere Länder sind massiv vom Öl abhängig:

2. USA – „Neue Ära“ des Öl-Zeitalters?

Seit 2008 stieg die Ölförderung in der Vereinigten Staaten um sage und schreibe 80%. Nur noch 28% müssen importiert werden.

Als vor einigen Jahren in North Dakota Öl gefunden wurde, begann der Aufstieg der USA zur Öl-Supermacht – mit wachsendem Wirtschaftswachstum.

Und noch mehr: Dadurch stürzte unter anderem auch der Weltmarktpreis ab. Denn dies führte zu einem Überangebot.

Gefördert wird natürlich auch noch in Texas und Montana. Damit sind die USA einer Sache einen Schritt näher gekommen: der Energieunabhängigkeit.

Wussten Sie, dass US-Präsident Barack Obama dies bereits zum nationalen Ziel erklärt hat?

Experten sprechen gar schon von einer „neuen Ära“ in der Geschichte des Öls und seines Preises.

3. Venezuela – Trotz Öl vor dem Staatsbankrott

Auch das südamerikanische Land hängt am Öltropf; 95% der Exporteinnahmen kommen vom Öl.

Kaum verwunderlich, ist es doch das Land, das über die größten Erdölreserven der Welt verfügt.

Dennoch bricht die Wirtschaft wegen des niedrigen Preises zusammen. Die venezolanische Regierung braucht einen Preis von über 100 Dollar pro Barrel. Momentan liegt er jedoch nur bei ca. der Hälfte.

Experten haben berechnet: Mit jedem Dollar pro Barrel, den der Ölpreis sinkt, verliert das Land jährlich 700 Mio. Dollar.

Hinzu kommen andere Probleme: Nicht nur, dass die Inflation in Venezuela inzwischen bei über 60% liegt, sondern auch die Staatsschulden explodieren.

„Und die Ölproduktion?“, werden Sie sich nun fragen. – Nun, die sinkt seit Jahren…

Das Risiko eines Staats-Bankrotts im Jahr 2015 beträgt zwischenzeitlich 93%.

4. Saudi-Arabien – Die „Öl-Bosse“ aus der Wüste

Das Königreich ist weltweit der größte Ölexporteur; 2014 exportierte Saudi-Arabien für insgesamt 321 Mrd. Dollar Öl.

So kommen 90% des Staatshaushalts aus dem Rohstoffexport. Damit besitzt Saudi-Arabien eine immense wirtschaftliche Macht.

Warum der Öl-Preis nicht künstlich nach oben getrieben wird

Länder wie die oben bereits angesprochenen Russland und Venezuela stehen also vor dem Kollaps. Und wie Sie wissen, liegt der Ölpreis momentan am Boden.

Würde die weltweite Ölproduktion nun gedrosselt, das Angebot auf diese Weise „künstlich“ vermindert, würde der Ölpreis wieder steigen.

Doch warum wird sie nicht einfach heruntergefahren, so dass der Preis aufgrund des dadurch verknappten Angebots wieder steigt?

Saudi-Arabiens „Öl-Monopoly“

Die Antwort ist ziemlich einfach:

Das saudische Königshaus fürchtet um seine Macht. Und deshalb tut das Königreich alles, um den Ölpreis nicht nach oben zu treiben.

Das, was sich zunächst als kontraproduktiv anhört – schließlich lebt der Wüstenstaat von seinen Ölexporten –, scheint nach weiterer Betrachtung logisch:

Denn erstmals geht es den Wüstensöhnen nicht mehr um die Preisstabilität, sondern um ihre eigene Marktmacht.

Schließlich haben sich die USA mit ihrem Fracking-Öl das Ziel gesetzt, das Königshaus vom sprichwörtlichen Wüstenthron zu stürzen.

Deshalb haben die Saudis eine Gegenstrategie entwickelt: die des niedrigen Ölpreises – also den Preis auf diesem niedrigen Stand zu belassen und das Angebot nicht zu verknappen. So können neue Mitbewerber wirksam ausgebremst werden.

Saudi-Arabien führt also einen Machtkampf, der sogar den Konkurrenten USA in die Knie zwingt – vielleicht sogar die ganze Welt.

Schlüsselrolle Ölförderungs-Kosten: Saudis sind die Gewinner im globalen „Öl-Krieg“

Die Öl-Förderung im Wüstenstaat ist weitaus billiger als in den USA: Kostet die Förderung in Saudi-Arabien 4 – 5 Dollar pro Barrel, müssen die Amerikaner 50 bis 70 Dollar dafür ausgeben. Das ist natürlich ein gewaltiger Unterschied.

Und das heißt letztlich nichts anderes, als dass die Saudis selbst bei niedrigem Ölpreis gewinnbringend fördern können – die Mitbewerber nicht.

Es verlieren die USA-Fracker, die ihr Fracking-Öl in die Märkte pumpen. Denn bei fallenden Preisen kehren sich ihre Machtansprüche ins Gegenteil.

So haben schon die ersten Fracking-Produzenten das Handtuch geworfen. Andere fahren ihre Investitionen drastisch zurück.

Zu den Verlierern gehört auch der Iran, der über 100 Dollar pro Barrel für ihren Staatshaushalt brauchen. Dabei bekommen die Iraner jetzt gerade einmal die Hälfte.

Wie bereits angesprochen, verlieren auch die Russen – so wie schon einmal beim Auseinanderbrechen der alten Sowjetunion.

Die Saudi-Strategie trifft aber auch die EU. Denn die börsennotierten europäischen Ölfirmen haben seit Mitte 2014 bereits mehr als 200 Mrd. Dollar an Marktwert verloren.

Die Konkurrenten werden mit diesem „Öl-Krieg“ also in die Knie gezwungen. So einfach ist das. Die Saudis sind die großen Gewinner.

Zudem besitzt das saudische Königshaus geschätzte Devisen-Reserven wie aus einem 1001-Nacht-Märchen: nämlich ganze 750 Mrd. Dollar.

Ölpreis als Waffe

Vor diesem Hintergrund lässt sich schon etwas besser verstehen, wie der Ölpreis mit der Macht der Staaten zusammenhängt.

Länder wie Russland, Venezuela oder auch der Iran, die stark von ihren Exporten abhängig sind, verlieren täglich gigantische Einnahmen. Das bedroht sie natürlich in ihrer Existenz.

Durch die „Öl-Waffe“ können „Feinde“ wirksam bekämpft werden. Denn der Fall des Ölpreises kann Herrschafts-Systeme ohne jegliches militärisches Eingreifen brechen.

die „positiven“ Auswirkungen des Billigöls ein. die Risiken, die insbesondere die EU betreffen.

Der chinesische Plan

Die asiatische Weltmacht China hingegen hortet das billige Öl zwischenzeitlich ebenfalls.

Und die Chinesen versprechen, den notleidenden Staaten wie Russland und Venezuela zu helfen.

Natürlich tun sie dies nicht uneigennützig, denn so wächst die Macht der Volksrepublik – und damit auch die geopolitische Bedeutung.

Gigantische Vermögensumverteilung

Einerseits also werden die Herrschafts-Systeme verschiedener Länder durch den niedrigen Ölpreis bedroht, andere wiederum können ihren Machteinfluss erweitern.

So sprechen Experten bereits von einer „Vermögensumverteilung“ von jährlich 1,5 Bill. Dollar.

Positive Auswirkungen des günstigen Ölpreises auf die EU

Der niedrige Ölpreis wirkt sich „positiv“ auf Europa – und damit auch auf Deutschland – aus. Denn die sinkenden Preise bei den Ölimporten treiben die Wirtschaft an.

Schätzungen gehen davon aus, dass die EU nur wegen des niedrigen Ölpreises um 0,5% wachsen wird.

Die Haushalte werden um Milliarden € entlastet, die für Konsum und Investitionen genutzt werden können. Die Gewinne der Firmen steigen durch geringere Energiekosten.

Risiken von billigem Öl

Natürlich gibt es bei einem billigen Ölpreis aber auch Risiken; und zwar immense.

Diese werden von den Verbrauchern zumeist „übersehen“. Im Einzelnen sind das die Folgenden:

Wann platzt die amerikanische Ölblase?

Beispiel USA: Die Fracking-Unternehmen sind zumeist in privater Hand und „auf Pump“ finanziert. So haben die Amerikaner 200 Mrd. Dollar in „Öl-Ramschanleihen“ gesteckt.

Das heißt nichts anderes, als dass das „Fracking-Fieber“ viele Ölunternehmer zu riskanten Finanzierungen verleitet hat.

Sollte es aufgrund des billigen Ölpreises nun zu weiteren Pleiten kommen, könnte die Ölblase also platzen – mit ungeahnten weltweiten Schockwellen an den Börsen.

Und schon jetzt stürzen die Ölaktien ab. Es drängen sich bereits Parallelen zum Immobilienboom vor der Finanzkrise auf.

Weiteres „Billig-Öl-Risiko“: Deflation

Weitere Risiken sind Turbulenzen an den Finanzmärkten.

Und noch etwas anderes, das gerade in diesen Tagen immer wieder ins Spiel gebracht wird, sollten Sie sich vor Augen führen: das Risiko einer Deflation.

Besonders in der EU ist diese Gefahr immens.

Wenn Verbraucher weiter sinkende Preise erwarten, stellen sie ihre Kaufentscheidungen zurück, oder anders ausgedrückt: Sie konsumieren weniger.

Die fehlende Nachfrage führt dazu, dass die Unternehmen nicht weiter investieren. Denn Investitionen versprechen keinen Gewinn mehr, weil die Produkte billiger werden.

Das Ergebnis: Kurzarbeit oder Entlassungen und Firmenschließungen. Die Arbeitslosigkeit steigt.

Die Deflations-Spirale führt schließlich zu einer Wirtschaftskrise.

Wenn es den Ölproduzenten schlecht geht, geht es auch den Verbrauchern schlecht

Vergessen Sie auch nicht: Wenn es großen Ölproduzenten schlecht geht, dann trifft das natürlich auch die Erdöl-Verbraucher und -importeure – und damit natürlich auch Deutschland.

Denken Sie in diesem Zusammenhang nur an Russland! Je schlechter es dem Riesenreich geht, umso weniger deutsche Autos, Maschinen und andere Waren werden dahin verkauft.

Gerade das zeichnet sich ja schon seit Längerem ab und versetzt die Politiker mit ihrer unbedachten „Sanktions-Politik“ bezüglich des Ukraine-Konflikts immer mehr in Panik.

Billiger Ölpreis verstärkt das Niedrigzins-Szenario

Und noch eine wichtige Information für Sie:

Der niedrige Ölpreis wird auch das Niedrigzins-Szenario in der EU weiter verstärken.

Das trifft Sie als Sparer mit ganzer Härte.

Was Sie jetzt tun sollten

– Lassen Sie die Finger von Ölaktien! Es gibt Experten, die davon sprechen, dass der billige Ölpreis noch einige Zeit anhalten wird; und damit auch die Talfahrt von Öltiteln.

– Lassen Sie sich jedoch von den niedrigen Kursen nicht zu einem Einstieg verführen! Denn die Ölaktien sind auf Basis historischer Daten überbewertet.

– Besitzen sie bereits welche, dann verkaufen Sie diese jetzt nicht! Denn dies wäre mit einem großen Verlust verbunden. Harren Sie aus, warten Sie, haben Sie Geduld! Irgendwann wird der Ölpreis wieder steigen.

– Füllen Sie auf jeden Fall Ihre Heizöltanks voll auf! Bei den günstigen Preisen lohnt sich das allemal. Denn wer weiß, wo die Preise bei der nächsten Heizperiode liegen.

Fazit

Nun haben Sie hoffentlich eine etwas genauere Vorstellung davon erhalten, wie das globale „Öl-Monopoly“ zusammenhängt.

Und Sie wissen, welche drastischen Auswirkungen dies auf einzelne Länder – und damit auch auf Sie – hat.

Mit den Informationen aus diesem Beitrag und wenn Sie die hier gegebenen Ratschläge beherzigen, kommen Sie aber dennoch gut durch diese „Billig-Öl-Krise“, die – wie Sie spätestens jetzt erkannt haben werden – nicht nur positive Seiten hat.

13. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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