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Billiges Öl treibt Konkurrenzkampf an

Die Rohstoffmärkte spielen seit ein paar Monaten völlig verrückt, der Verfall des Ölpreises hat hohe Wellen geschlagen.

Selbst wenn der Ölpreis seinen Boden gefunden hat, sind die Auswirkungen auf dem Energiemarkt immer noch deutlich zu spüren.

Hinzu kommen die hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten an den Märkten: Es herrscht ein spürbarer Investitionsstau.

Wegen wirtschaftlicher Risiken werden immer weniger Großprojekte abgeschlossen.

Besonders hart hat es hier ABB und General Electric getroffen. Beide Unternehmen sind bekannt für ihre breit diversifizierten Produkt-Angebote im Energie-Geschäft.

Beide Konzerne haben frühzeitig in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Aber beide stehen jetzt auch vor gewaltigen Aufgaben und werden von den immensen Kosten erdrückt.


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Die Geschäfte laufen nicht mehr. Das billige Öl flutet die Märkte – und treibt damit auch die Preise auf den Ausweich-Märkten in den Keller.

Um die Kosten möglichst gering zu halten, hat ABB weitere Sparmaßnahmen angekündigt. Zudem soll der operative Schwerpunkt in wachstumsstärkere Regionen verlagert werden.

Bei GE setzt man dagegen zum Angriff an. Spätestens seit der Übernahme der französischen Alstom-Sparte fokussiert sich der Konzern auf gezielte Expansionen in Europa.

Doch eingefleischte Europäer wie Siemens oder ThyssenKrupp werden die Märkte nicht kampflos aufgeben. Es droht ein harter Konkurrenzkampf, den sich GE letztlich nicht leisten kann.

Wenig Licht im Land der aufgehenden Sonne

Die japanische Wirtschaft konnte im 1. Quartal leicht positiv überraschen. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) lag bei 1,7%.

Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 0,2 – 0,3% gerechnet. Die Exporte waren überraschend robust. Von einem nachhaltigen Umschwung kann aber nicht die Rede sein.

Die japanische Regierung bekommt die Deflation nicht in den Griff. Dabei scheint es sich aber nur um einen kleinen Hoffnungsschimmer gehandelt zu haben.

Im April brachen die Exporte aufgrund des starken Yen und der schwachen Auslands-Nachfrage um 10,1% gegenüber dem Vorjahr ein. Die Konjunktur-Abkühlung in China macht sich bemerkbar.

Bei unseren japanischen Unternehmen ergibt sich ein gemischtes Bild:

Toshiba muss den Konzern nach dem Bilanz-Skandal neu ausrichten und sich von Unternehmens-Teilen trennen, um das wirtschaftliche Überleben zu sichern.

Panasonic fährt das Geschäft mit Konsum-Elektronik zurück und will versuchen, profitablere Geschäftsfelder, z. B. als Industrie-Zulieferer für Kühlaggregate oder Fahrerassistenz-Systeme, zu erschließen.

Olympus konnte dank der erfolgreichen Medizin-Sparte und der Umstrukturierung des Kamera-Geschäfts den höchsten Gewinn seit 20 Jahren verbuchen.

Nach 2 Jahren mit Verlusten hat Sony ein Lebenszeichen von sich gegeben und dank guter Geschäfte mit der Playstation und durch die Sanierung der Elektronik-Sparte den höchsten Gewinn seit 9 Jahren ausgewiesen.

Die Stagnation im Smartphone-Markt hat allerdings das in der jüngsten Vergangenheit erfolgreiche Geschäft mit Kamera-Modulen eingetrübt. Im Schlussquartal gab es erneut einen Verlust.

23. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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