Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

„Binäre Optionen“: Täuschung der Anleger

„Binäre Optionen“ haben mit Optionen, die an Terminbörsen gehandelt werden, so wenig zu tun, wie die Bank im Park, auf die Sie sich setzen, mit der Bank, bei der Sie Ihr Girokonto haben, nämlich nichts!

„Binäre Optionen“: Keine Gemeinsamkeit mit Optionen an Terminbörsen

Die Bank im Park und die Bank mit Ihrem Konto haben eines gemeinsam: den Namen.

„Binäre Optionen“ und Optionen an Terminbörsen haben eines gemeinsam: den Namen.

Wenn Sie also wegen des Namens Optionen glauben, mit „Binären Optionen“ endlich unabhängig von Emittenten zu handeln, sind Sie getäuscht (worden).

„Binäre Optionen“: Viele Fragen – wenig Antworten

Leider gibt selbst ein renommiertes Nachschlagewerk wie Wikipedia nur begrenzt brauchbare Auskunft. So ist dort zwar zu lesen:

„Bei „Binären Optionen“ können nur zwei Szenarien eintreten: Tritt ein zuvor definiertes Ereignis ein, erhält der Käufer einen festgelegten Betrag, andernfalls verfällt die Option wertlos.

Als Basiswerte kommen – wie bei klassischen Optionsscheinen auch – Indizes, Aktien, Währungspaare oder auch Rohstoffe in Frage. Es kann dann auf fallende oder steigende Kurse spekuliert werden.“


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Aber: Dort werden die „klassischen Optionsscheine“ genannt. Unsinn, lieber unbekannter Verfasser bei Wikipedia.

Nur die manipulations-geschützten Optionen sind das Original

„Klassisch“ sind nur die Optionen an Terminbörsen, die manipulations-geschützten Optionen nenne ich sie deshalb auch gerne.

Optionsscheine sind Hebelpapiere von Emittenten. Diese haben die bekannten massiven Nachteile wie Anfälligkeit für Manipulation des Kurses und das Totalverlustrisiko durch Insolvenz eines Emittenten.

„Binäre Optionen“: Totalverlustrisiko durch Insolvenz eines Emittenten.

Unabhängig vieler anderer Nachteilen ist das Stichwort schon genannt: „Totalverlustrisiko durch Insolvenz eines Emittenten.“

Bei „Binären Optionen“ handelt es sich um Finanzinstrumente eines Emittenten. Damit haben Sie bei „Binären Optionen“ auch das Totalverlustrisiko durch Insolvenz eines Emittenten. Ein K.o.-Kriterium, welches im Grunde „verbietet“, dieses Zeug anzufassen.

„Binäre Optionen“: Sie handeln immer gegen die Bank

Um mit „Binären Optionen“ zu handeln, müssen Sie bei einem speziellen Broker ein Depot eröffnen und handeln danach nur über diesen Broker. Ihr Kontrahent ist also immer die Bank. Wie beim Roulette.

Und wissen Sie, wer beim Roulette immer gewinnt? – Richtig! Die Bank!

Und wissen Sie wer beim Handel mit „Binären Optionen“ immer gewinnt? – Genau!

„Binäre Optionen“: Betrug nicht ausgeschlossen

„Logischerweise kann bei „Binären Optionen“ Betrug nicht generell komplett ausgeschlossen werden“, schreibt ein Portal, das über „Binäre Optionen“ informiert. Dem ist nichts hinzuzufügen.

„Binäre Optionen“: Täuschung der Anleger

Wenn Sie also den Handel mit manipulations-geschützten Optionen kennenlernen wollen und Sie landen bei „Binären Optionen“, sind Sie durch den wohl nicht zufällig gewählten und täuschend ähnlichen Namen „Binäre Optionen“ getäuscht worden.

„Binäre Optionen“ haben mit Optionen, die an Terminbörsen gehandelt werden, nichts zu tun, aber rein gar nichts! Informationen zu manipulations-geschützten Optionen finden Sie z.B. auf der Internetseite des Optionen-Investor.

Zum guten Schluss: Am 04.07.1826, also heute vor 187 Jahren, verließ Thomas Jefferson, der dritte Präsident der Vereinigten Staaten und einer der Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, diese Welt. Vor rund 200 Jahren schrieb er, was heute mehr denn je gilt:

„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.“

Wohl mehr, als Jefferson befürchtet hat, ist das Wirklichkeit geworden.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

4. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rainer Heißmann. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt