Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

BMW: 100 Jahre Bayerische Motoren Werke

Der DAX startete mit leichten Kursabschlägen in die neue Handelswoche. Einige Investoren sind etwas nervös, da sie befürchten, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag an den (zu) hohen Erwartungen scheitert und den Geldhahn nicht weit genug aufdreht.

Das Tagesminus halbierte sich jedoch im Tagesverlauf. Der steigende Ölpreis beruhigt Anleger, die größere Konjunkturängste hatten und sich vor einem weiteren Preissturz am Rohstoffmarkt fürchten.

Im insgesamt leicht negativen Marktumfeld verbuchte auch die BMW-Aktie Kursabschläge. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem der DAX-Konzern sein rundes Jubiläum feiert.

Auf den Tag genau heute vor 100 Jahren – also am 7. März 1916 – wurde die heutige Bayerische Motoren Werke AG gegründet. Anlässlich des 100-jährigen BMW-Jubiläums möchte ich heute hier im „Schlussgong“ mit Ihnen zusammen einen kurzen Blick auf die Geschichte des Unternehmens werfen.

Sie werden gleich erfahren, wie sich BMW in den vergangenen 100 Jahren vom Flugzeugmotorenbauer zum weltweit größten Premiumhersteller mit 2 Mio. verkauften Autos im Geschäftsjahr 2015 entwickelte.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Die Anfänge von BMW

Die heutige BMW AG wurde am 7. März 1916 als Bayerische Flugzeug-Werke AG (BFW) gegründet. Die Anfänge des Unternehmens gehen auf die beiden Unternehmer Gustav Otto und Karl Rapp zurück.

Bevor die BMW AG, die heute rund 116.000 Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 80 Mrd. Euro erzielte, so richtig in die Erfolgsspur kam, wäre sie schon einmal beinahe pleite gewesen.

Im Jahr 1959 stand BMW kurz vor dem Bankrott. Das Werk in Eisenach ging im Zuge der deutschen Teilung verloren und die zu diesem Zeitpunkt vergleichsweise teuren BMW-Modelle verkauften sich nur sehr schlecht.

Als der finanzielle Engpass in München immer größer wurde und die Banken dem Unternehmen kein weiteres Geld mehr leihen wollten, stand BMW kurz vor einer Übernahme durch den großen Konkurrenten Daimler-Benz. Damals hatten Vorstand und Aufsichtsrat von BMW bereits die Übernahme in die Wege geleitet. Doch die Belegschaft und Aktionäre kämpften gegen die Übernahmepläne.

Schließlich rettete der Industrielle Herbert Quandt zusammen mit der bayerischen Landesregierung die BMW AG. Quandt, der zuvor bereits BMW-Aktionär war und selbst noch die Übernahme durch Daimler-Benz forcierte, sprang damals als Retter ein, nachdem ihm die bayerische Regierung ihre Unterstützung zugesagt hatte.

Von den 90ern bis heute

Seit dieser Rettungsaktion ging es im Prinzip nur noch aufwärts – zumindest bis in die 1990er-Jahre. Dann erlebte BMW ein weiteres Debakel. Das Unternehmen wollte Volumenhersteller werden (also größere Stückzahlen produzieren) und übernahm vor diesem Hintergrund den britischen Autokonzern Rover.

Doch bei BMW bekam man die neue britische Tochter einfach nicht in den Griff. Nach Milliardenverlusten wurde Rover im Jahr 2000 schließlich für symbolische fünf Pfund verkauft.

Der größte Verkaufsschlager war in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten der sogenannte 3er. Zuletzt war die 3er-Baureihe, die bis vor wenigen Jahren, als der 1er eingeführt wurde, auch die Einsteigerklasse von BMW war, für rund ein Viertel des Gesamtumsatzes verantwortlich.

Die Eigentümerstruktur von BMW

Seit der Rettungsaktion von Herbert Quandt herrscht seine Familie über den BMW-Konzern. Nach dem Tod Herbert Quandts übernahm seine Witwe Johanna Quandt die Federführung. Nach ihrem Tod um Jahr 2015 gingen die BMW-Anteile auf ihre Kinder Susanne Klatten und Stefan Quandt über.

Die Quandt-Geschwister halten rund 47% der BMW-Anteile und zählen mit einem Vermögen von fast 27 Mrd. Euro zu den reichsten Familien in Deutschland. Zuletzt lag allein die Dividende, die Susanne Klatten und Stefan Quandt einstrichen, im dreistelligen Millionenbereich.

Auch meine Leser profitieren vom Erfolg von BMW

In den vergangenen Jahren habe ich regelmäßig mit meinen Lesern das BMW-Werk in München besichtigt. Die große Premium-Tour ist nicht nur für BMW-Aktionäre, sondern auch für Technik- und Autofans ein echtes Erlebnis.

Auf der Empfehlungsliste meines Börsendienstes „Depot-Optimierer“ ist die dividendenstarke Vorzugsaktie von BMW (nicht zu verwechseln mit der BMW-Stammaktie, die im DAX notiert) seit Jahren Stammgast und brachte meinen Lesern bis heute bereits einen deutlich dreistelligen Gewinn.

7. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rolf Morrien. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt