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Börsen-Ausblick 2017

Dies ist kein Börsen-Ausblick 2017 mit einer Prognose, welchen Punktestand der DAX 30 am Mittwoch, den 28.06.2017, aufweist.

Und es ist auch kein Ausblick für die Notierung des DAX 30 am 31.12.2017.

Wollen Sie wissen, was es mit dem Ausblick für den 28.06.2017 auf sich hat? – Nichts! Es ist ein willkürliches Datum.

Und doch: Ich wette, beim 28.06.2017 haben viele von Ihnen fragend die Stirn gerunzelt, bei dem Börsen-Ausblick für den 31.12.2017 jedoch nicht.

Kurse an Stichtagen haben keine Aussagekraft

Beide Termine haben jedoch dieselbe Aussagekraft für Ihre Anlage-Entscheidungen: Keine! Denn es ist nicht wichtig, wo der DAX 30 möglicherweise an einem willkürlichen Termin steht.

Vielleicht steht der DAX 30 Ende des kommenden Jahres wieder bei den runden 10.000 Punkten. Dann wäre er ein gutes Stück zurückgefallen.

Gut möglich, dass er mit 13.000 Punkten oder deutlich höher notiert. (Ich bin von über 13.000 Punkten überzeugt.)

Ein prognostizierter Schlusskurs des DAX 30 für Ende 2017 gibt Ihnen so gut wie keine Information.

Eine Notierung unter 10.000 und eine über 13.000 Punkten sagen nichts darüber aus, ob der DAX 30 zwischenzeitlich auf z. B. 8.000 Punkte gefallen oder auch bis auf 14.000 Punkte gestiegen ist.

Für den Ausblick auf das Jahr 2017 ist kein Kurs zu einem willkürlichen Datum (und sei es der 31.12.) wichtig. Viel wichtiger ist, auf was Sie das ganze Jahr achten müssen.

Börsen-Ausblick 2017: Volatilität wird uns erhalten bleiben

Im noch laufenden Jahr notierte der DAX 30 zwischenzeitlich mit 8.699 Punkten und gestern auf Jahreshoch mit knapp 11.500 Punkten.

Trotz der überwiegend zähen Seitwärts-Bewegung haben Sie eine große Schwankungsbreite der Kurse (Volatilität) erlebt.

Mein Ausblick 2017 zur Volatilität:

Die Märkte starten mit Unsicherheiten ins neue Jahr:

  • Schulden-Politik,
  • Euro-Krise,
  • Nullzins-Politik,
  • BrExit,
  • Amtsantritt des neuen US-Präsidenten,
  • Bundestagswahl in Deutschland,
  • ungezählte Menschen auf der Flucht,
  • Terrorgefahr
  • und so weiter.

Charttechnisch stehen die Zeichen auf „Kaufen“; das gilt besonders für die US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500, die den DAX 30 wieder mit nach oben ziehen.


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Die Politik des billigen Geldes wird fortgeführt. Ich rechne mit einer anhaltend hohen Volatilität.

Börsen-Ausblick 2017: Gold und Silber „unters Bett“

Die Staatsverschuldungen wichtiger Länder (z. B. USA und europäische Länder) ufern immer weiter aus:

Die amerikanische Schuldenuhr explodiert und einige Länder kämpfen mit der Pleite, da gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Dass Deutschland „die schwarze Null“ schreibt, ändert nichts daran, dass die deutschen Schulden exorbitant hoch sind.

Mein Ausblick 2017 zu Gold und Silber:

Viele Staaten können ihre Schulden nie mehr zurückzahlen. Gut möglich, dass das garnicht mehr geplant ist. Vielleicht ist die Hyper-Inflation bereits eingeplant, auch wenn davon derzeit nichts zu sehen ist.

Eine andere „Lösung“ im Sinne der Politik könnte sich in der aufkommenden Diskussion um das Bargeld-Verbot finden.

Ich empfehle Ihnen deshalb, einen kleineren Teil Ihres Vermögens in physischem Gold und Silber anzulegen. Dieses muss so an sicherer Stelle deponiert werden, dass der Staat keinen Zugriff darauf hat.

Bankschließfächer scheiden da aus. Bei physischem Gold und Silber geht es nicht um eine Spekulation auf die Edelmetall-Preise, sondern um eine reine Absicherung des Vermögens.

Es ist nicht wichtig, ob der Goldpreis je Unze bei 1.000 USD, 2.000 USD oder auch 800 USD liegt. Denn: Solange Sie Gold und Silber nicht benötigen, spielt der Preis keine Rolle.

Wenn Sie es im Krisenfall jedoch benötigen, hat es einen extrem hohen Wert. Da sind 10.000 USD je Unze und viel mehr denkbar.

Börsen-Ausblick 2017: Staatsanleihen meiden

Ich denke, die Bonität der USA müsste herabgestuft werden. Aber das wird nicht gemacht, denn dann käme es zu einem Mega-Crash im Staatsanleihenmarkt.

Meine Empfehlung zu Anleihen:

Investieren Sie kein Geld in Staatsanleihen.

Börsen-Ausblick 2017: Aktien sind Sachwerte

Vor dem Hintergrund ausufernder Schulden und möglicher Inflation sollte ein Teil des Geldes in Sachwerte investiert werden; etwa in Gold und Silber, wie oben geschrieben.

Aber auch Aktien sind Sachwerte. Ein neues Aktien-Depot sollte jedoch nach und nach aufgebaut und nicht in einem Schritt zu den aktuell recht hohen Kursen erstellt werden.

Mein Ausblick 2017 zu Aktien:

Solide Standardwerte (Aktien) gehören als Sicherheit und Renditebringer (Kursgewinne und Dividenden) ins Depot.

Börsen-Ausblick 2017: Hinterfragen Sie vermeintlich „gute Tipps“

Der Umgang mit Geld ist zu wichtig, um ihn anderen zu überlassen. Vor allem dann, wenn diese ihre Inkompetenz wiederholt beweisen.

Wer erfolgreich sein will, muss die eigenen Finanzen selbst planen und sich unabhängig informieren. Da ist kritisches Umgehen mit allen Informationen gefragt.

Leider glänzen da auch sogenannte Fachmedien nicht:

So schaffen es Fachmedien regelmäßig, die manipulations-geschützten Optionen garnicht zu erwähnen oder diese fälschlicherweise mit Optionsscheinen gleichzusetzen.

„Setzen – sechs“, hätte man in der Schule dazu gesagt.

Mein Ausblick 2017 zur Bankberatung:

Folgen Sie nie unkritisch den Empfehlungen Ihrer Bank oder sogenannter Fachmedien.

Vor einiger Zeit konnten sie in einer Studie der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg lesen, dass 95% von 362 Vertrags-Angeboten, die Bankkunden von Verbraucherzentralen bewerten ließen, nicht im besten Kunden-Interesse gewesen waren.

Nehmen Sie ihre Geld-Angelegenheiten in die eigene Hand.

Börsen-Ausblick 2017: Call Optionen und Put Optionen ins Depot

Das Börsenjahr 2017 startet mit vielen Unwägbarkeiten: Die Volatilität wird uns erhalten bleiben. Mehrere 100 Punkte Schwankung im Tagesverlauf sind für den DAX 30 Normalität.

Wer sich im kommenden Jahr einseitig positioniert, also nur auf steigende oder nur auf fallende Märkte setzt, spielt „Alles oder nichts.“

Davon rate ich ab. Das feinjustierte Verhältnis von Call- und Put-Optionen ist es, was ich Ihnen für das bevorstehende 2017 empfehle.

Zum guten Schluss: Am 21.12.1958, also heute vor 58 Jahren, verstarb der deutsche Schriftsteller Lion Feuchtwanger. Von ihm werden die Worte überliefert:

„Grübeleien darüber, was man hätte tun und was man hätte lassen sollen, sie führen zu nichts.“

Grübeleien von Börsianern nutzen gern die Worte: „Hätte, wenn“ und „aber“. Für diese Worte gilt, was Feuchtwanger schrieb, sie führen zu nichts.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

21. Dezember 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.