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Börsenlegende Warren Buffett: Brief an seine Aktionäre

Verrückte Börsenwelt: Die niedrigen Inflationsraten verleihen dem Aktienmarkt Flügel. Die Aussicht auf frische Geldspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) treibt die Anleger in Aktien. Heute hat der DAX die Marke von 9.700 Punkten zurückerobert.

Damit notiert der deutsche Leitindex gut 1.000 Punkte über dem Jahrestief. Erst haben übertriebene Ängste den DAX nach unten gedrückt, jetzt beflügeln EZB-Gerüchte den Markt. So schnell kann es am Aktienmarkt geben.

Wer sich von diesen kurzfristigen Zuckungen nicht irritieren lassen will, sollte sich einen „Sicherheitsanker“ suchen. Als einen solchen Anker betrachte ich die Investoren-Legende Warren Buffett. Und Buffett gibt uns in diesen Tagen frischen Lesestoff.

Mittlerweile ist er Kult: Der alljährliche Brief, den Warren Buffett an seine Aktionäre – oder besser gesagt die Aktionäre seiner Investmentholding Berkshire Hathaway – sendet. Da dieser Brief nicht nur kultig, sondern aus meiner Sicht inhaltlich für Anleger sehr wertvoll ist, fasse ich schon seit einigen Jahren hier im „Schlussgong“ den Buffett-Brief für Sie in Kurzform zusammen.


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In diesem Jahr werde ich den Brief in 2 Schlussgong-Ausgaben zusammenfassen und beginne heute schwerpunktmäßig mit den Geschäftszahlen von Berkshire Hathaway, die alljährlich wichtiger Bestandteil des Briefes von Buffett an seine Aktionäre sind.

Buffetts Investmentholding im Jahr 2015 mit Rekordgewinn

Obwohl Buffett das Jahr seines 50. Dienstjubiläums an der Spitze von Berkshire mit einem Rekordgewinn abschließen konnte, lief es für die Berkshire-Aktie nicht besonders berauschend im Kalenderjahr 2015.

Die A-Aktie, die deutlich teurere der beiden Berkshire-Aktiengattungen, kostete zu Beginn des Börsenjahres 2015 rund 227.230 US-Dollar und am Schluss der Börsenjahres 2015 etwa 197.800 US-Dollar. Das bedeutet ein Ergebnis von -13%. Der S&P 500, der US-Index, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, kam auf ein Minus von gut 9%.

So gar nicht zum negativen Verlauf der Berkshire-Aktie passt die Tatsache, dass die Investmentholding von Buffett im vergangenen Jahr den Überschuss von 19,9 Mrd. US-Dollar im Vorjahr auf 24,1 Mrd. US-Dollar (rund 22 Mrd. Euro) steigerte.

Kraft/Heinz-Deal gab dem Berkshire-Ergebnis einen großen Schub

Ein großer Sondererlös aus der von Buffett mit eingefädelten Fusion der Lebensmittelriesen Kraft und Heinz hob das Ergebnis kräftig an. Buffett hatte den Mega-Deal gemeinsam mit der Beteiligungsfirma 3G im März des vergangenen Jahres auf den Weg gebracht.

Berkshire Hathaway profitierte zudem davon, dass sich einige der Beteiligungen aus dem Berkshire-Portfolio sehr erfreulich entwickelten. Dazu zählt beispielsweise das Eisenbahnunternehmen BNSF (ehemals „The Burlington Northern and Santa Fe Railway“).

Etwas schlechter lief es hingegen im Versicherungsgeschäft rund um den US-Auto- und Motorradversicherungsriesen Geico. Auch die großen Beteiligungen an American Express, Walmart oder IBM entwickelten sich zuletzt nicht besonders erfreulich.

Da das Abschlussquartal des Geschäftsjahres 2015 noch einmal eine positive Dynamik brachte, konnten Buffett und seine Investmentholding mit Schwung ins neue Jahr starten. Allein im 4. Quartal kletterte der Berkshire-Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 32% auf unterm Strich 5,5 Mrd. US-Dollar. Es sei ein „gutes“ Jahr gewesen, schrieb Buffett in seinem Brief an die Aktionäre.

1. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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