Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Börsenpsychologie Teil 1: So vermeiden Sie die häufigsten Anlegerfehler

Angst und Gier sind an der Börse schlechte Berater. Und so belegen auch zahlreiche Studien, dass emotionslose Anleger an der Börse mehr Erfolg haben. Allerdings ist es gar nicht so einfach, Emotionen auszuschalten, wenn es um (viel) Geld geht.

7 Regeln gegen die psychologischen Fallen an der Börse

Doch es gibt gewisse Grundregeln, die Sie vor unüberlegten Handlungen schützen. In dieser und der nächsten Ausgabe gebe ich Ihnen sieben einfache Regeln zur Hand, mit denen Sie die psychologischen Fallen der Börse in Zukunft umschiffen und die Performance Ihrer Investments deutlich steigern können.

Regel 1: Scheuen Sie sich nicht davor, Verluste zu realisieren

Ganz oben auf der Liste der „Behavioral Finance“ (das Forschungsgebiet der verhaltensorientierten Finanzmarkttheorie) steht das Phänomen der Verlustaversion. Viele Anleger können einfach nicht mit Verlusten umgehen. Sie wollen es daher nach Möglichkeit vermeiden, diese zu realisieren.

Die (falschen) Überlegungen dahinter: Erst realisierte Verluste sind wirkliche Verluste. Der Verkauf einer Verlustposition kommt dem Eingeständnis einer Niederlage gleich. Solange die Aktie im Depot ist, können die Verluste wieder aufgeholt werden – die Hoffnung stirbt eben zuletzt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Hier kommt dann häufig das Problem  der „selektiven Wahrnehmung“ hinzu: Schlechte Meldungen über die eigenen Aktien werden ausgeblendet, gute Meldungen überbewertet. Das führt dazu, dass diese (zumeist schlechten) Aktien noch länger im Depot verbleiben und die Verluste oftmals noch größer werden.

Dafür gibt es ein einfaches Gegenmittel, aber es erfordert konsequentes Handeln: Die Rede ist von Stoppkursen. Dabei legen Sie bei jeder Investition im Voraus fest, wie viel Sie maximal verlieren wollen und verkaufen die Position konsequent, wenn der jeweilige Kurs unterschritten wurde.

So realisieren Sie zwar von Zeit zu Zeit Verluste, begrenzen dafür aber deren Höhe und somit deren Einfluss auf Ihr Gesamtdepot.

Regel 2: Vermeiden Sie Nachkäufe bei Kursverlusten

Die Angst vor Verlusten kann auch zu einem weiteren, sehr verbreiteten Fehler führen: Dem Nachkauf  einer Aktie, um den Einstandskurs zu verbilligen (und so bei einem Kursanstieg schneller wieder in die Gewinnzone zu kommen).

Ein grundlegende Fehler: Statt sich von einer schwachen Aktie zu trennen, wird ihr Anteil am Depot sogar noch ausgebaut. Auf diese Weise wird dem „schlechten Geld“ in vielen Fällen „gutes Geld“ hinterher geworfen. Denn oftmals führt die Idee der Einstandskursverbilligung zu noch höheren Verlusten.

Auch hier ist der konsequente Einsatz von Stoppkursen zur Verlustbegrenzung statt Nachkäufen für Sie das geeignete Gegenmittel.

Regel 3: Realisieren Sie Ihre Gewinne nicht zu früh

Während Verluste zumeist zu spät realisiert werden, verkaufen viele Anleger Gewinn-Positionen zu früh. Hierbei handelt es sich ebenfalls um die bereits angesprochene Verlustaversion:

Das Gefühl des Gewinnens (bzw. die Angst davor, die Aktie könnte doch noch in die Verlustzone rutschen) ist in diesem Fall wichtiger als die Höhe des Kursgewinns.

Das Gegenmittel: Mit der alten Faustregel  „Gewinne laufen lassen“ fahren Sie in den meisten Fällen höhere Renditen ein.

18. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Sascha Mohaupt. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt