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Bombe Bundesbank: Euro-Kredite explodieren – der Target2 – Crash

Kennen Sie den Begriff „Target2“ – die meisten Finanzredaktionen haben sich darum bis dato jedenfalls nicht bemüht.

In der Eurokrise ist das Konzept aber besonders wichtig, wie aktuelle Analysen zeigen. „Target2“ steht für „Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System“ und ist technisch eine Verrechnung innerhalb des Bankensystems in der Eurozone.

Es entstehen Salden (Forderungen und Verbindlichkeiten) der Notenbanken untereinander.

Die Deutsche Bundesbank ist mit im Spiel und hat daraus Forderungen gegenüber anderen Notenbanken, die inzwischen extrem steigen. Diese Fakten stellen wir Ihnen vor, damit Sie sich ein Bild machen können. Daraus kann eine Bombe entstehen – meinen Wirtschaftswissenschaftler.

Die Deutsche Bundesbank sieht dem Sinn nach „kein Problem“, obwohl auch „Target2“ ein Kreditsystem innerhalb der Eurozone ist.


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Forderungen explodieren

Wäre Target2 einfach nur ein Verrechnungssystem, das sich wieder ausgleicht, könnte die aktuelle Entwicklung sich nicht so vollziehen wie sie es macht. Die Fakten im Einzelnen alarmieren uns:

Die Forderungen sind allein im August um +46,76 Miliiarden Euro gestiegen – gegenüber dem Juli 2011. So schnell sind die Forderungen noch nie gestiegen.

Insgesamt belaufen sie sich inzwischen auf 402,74 Milliarden Euro, welche die Deutsche Bundesbank gegenüber EZB (europäischer Zentralbank) sowie den nationalen Notenbanken hat.

Ein Alarmzeichen. Die Bundesbank und andere offizielle Stellen versuchen diesen Posten als „Verrechnungsposten“ darzustellen. Nur: Das traf allenfalls bis 2006 zu. Von 1999 bis 2006 schwankten diese Forderungen hin und her. Maximal 15 Milliarden Euro betrug der damalige Saldo.

Noch einmal: allein im August stieg dieser Saldo um mehr als 46 Milliarden Euro.

Kein Zufall….

Darin können wir kein Verrechnungsproblem mehr sehen. Beachten Sie vor allem die Quelle der Forderungen: allein 390,42 Milliarden Euro fordert die Deutsche Bundesbank gegenüber den nationalen Notenbanken – also nicht gegen die EZB – ein.

Vor allem die südeuropäischen Notenbanken sowie die irische Notenbank sind die Haupt“schuldner“ von Target2.

Die Konsequenz: das Risiko steigt aus unserer Sicht beträchtlich. Was, wenn die Notenbanken nicht mehr zahlen können oder wollen? Vor allem aber erklärt diese Forderung den künstlichen Aufschwung in Deutschland aus den vergangenen Jahren:

  • Die Target2-Forderungen sind „Zahlungsverkehr“-Forderungen und damit die andere Seite der Leistungsbilanz gegen das Ausland. Der Export ist unter anderem kreditfinanziert.
  • Damit dieses System weiterhin funktioniert, müssten auch Target2-Kredite stabil bleiben.
  • Das aktuelle Niveau allerdings lässt kaum noch einen Anstieg zu.
  • Auch deshalb wird die Eurozone instabiler. „Kein Risiko“, wie die Bundesbank behauptet, können wir diesen Positionen nicht mehr zuordnen.

GeVestor meint: Die Explosion der Forderungen ist ein Alarmzeichen. Der Export in die Eurozone selbst steht auf wackligen Beinen. Der Kredit Target2 gefährdet den Euro und ist eine langfristige Bombe.

Vor diesem Hintergrund investieren Sie auch in Unternehmen, die weltweit exportieren. Weltmarktführer, die nicht nur von der EU abhängen. Ein Beispiel: Nestle aus der Schweiz.

14. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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