MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Bonusheft beim Zahnarzt: Mit diesen Tipps sparen Sie bares Geld

Obwohl die Deutschen Fans von Treuerabatten und Bonusprogrammen sind – hierzulande sind schätzungsweise 100 Millionen Kundenkarten im Umlauf – vernachlässigen sie laut einer aktuellen Umfrage das Bonusheft für den Vorsorgetermin beim Zahnarzt und verschenken so bares Geld.

Im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hatte das Meinungsforschungsinstituts Forsa in einer entsprechenden Studie herausgefunden, dass knapp ein Viertel der gesetzlich krankenversicherten Deutschen auf ein Bonusheft bei der Zahnvorsorgeuntersuchung verzichtet.

Wer regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen geht und sich diese Zahnarztbesuche im so genannten Bonusheft bescheinigen lässt, profitiert im Falle eines Zahnersatzes von einem zusätzlichen Bonus zum Festzuschuss von der Krankenkasse.

Dafür müssen Erwachsene einmal im Kalenderjahr eine Zahnvorsorgeuntersuchung durchführen lassen, Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr alle sechs Monate.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Bonusheft: Nicht allen bekannt

Wie eine Umfrage der DEVK ergeben hat, verzichten 57 Prozent der Bundesbürger unfreiwillig auf Zuschüsse zum Zahnersatz, da sie ihr Bonusheft nicht regelmäßig abstempeln lassen. Statt bis zu 65 Prozent Zuschuss zum Zahnersatz erhalten sie deshalb lediglich einen 50-prozentigen Zuschuss.

Allerdings hat die Umfrage auch ans Tageslicht gebracht, dass mehr als 80 Prozent der 1000 Befragten gar nicht wussten, dass sie ihre alljährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt durch einen Stempel im Bonusheft nachweisen müssen.

Außerdem konnten 39 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gar kein Bonusheft vorweisen – dieser Anteil lag bei der Gruppe der Befragten unter 30 Jahren noch deutlich höher.

Bonusheft: Festzuschuss erhöht sich um 20 Prozent nach fünf Jahren

Daneben erhalten gesetzlich Versicherte, die mit ihrem gestempelten Bonusheft nachweisen können, in den vergangenen fünf Jahren regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gegangen zu sein, einen um 20 Prozent höheren Festzuschuss.

Er erhöht sich sogar um weitere zehn Prozent, wenn die letzten zehn Kalenderjahre bescheinigt werden können.

Keine Praxisgebühr für Vorsorgeuntersuchungen

Für die jährlichen beziehungsweise halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wird keine Praxisgebühr erhoben. Abgerechnet wird einfach über die Krankenversichertenkarte.

Das Bonusheft erhält man in jeder Zahnarztpraxis. Wahrgenommene aber nicht bescheinigte Termine muss der behandelnde Zahnarzt übrigens auch rückwirkend im Bonusheft bestätigen.

Ein einfacher Stempel kann schnellere Hundert Euro sparen, wenn das Bonusheft regelmäßig abgestempelt wird. Insbesondere angesichts immer weiter zusammengestrichener Gesundheitsleistungen ist das Bonusheft vom Zahnarzt natürlich bares Geld wert.

Deshalb wäre es schön, an dieser Stelle im nächsten Jahr lesen zu können, dass lediglich nur noch wenige Prozent der Bundesbürger kein Bonusheft haben – statt wie aktuell knapp 25 Prozent.

Wer seit mehreren Jahren in dieselbe Zahnarztpraxis geht, sollte keine Probleme damit bekommen, die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen anhand der Patientenakte nachvollziehen zu können. Versäumte Stempel sollten deshalb zu einem späteren Zeitpunkt nachgetragen werden.

30. Oktober 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.